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So klingt das Leben
Veranstalter:
Kulturzentrum Kreuz e.V. , Königstr. 52 - 54, 36037 Fulda, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Zwei Jahre sind vergangen seit dem Schiffsunglück, bei dem mehrere Menschen ums Leben gekommen sind. Doch noch immer sind die Einwohner und Einwohnerinnen des galizischen Fischerdorfs A Guarda nicht über den tragischen Verlust hinweg. Also fassen Luis (Javier Gutiérrez) und Carmen (María Vázquez) den Beschluss, es einmal mit Musik zu versuchen. Unter der Leitung der erst 18-jährigen Andrea (Judith Fernández), die selbst bei dieser Katastrophe ihren Vater verloren hat, soll ein altes Ensemble wiederbelebt werden, das die traditionelle Musik der Gegend aufgreift. Das gemeinschaftliche Musizieren soll ihnen dabei helfen, wieder zueinander zu finden und weiterzumachen. Sie wollen sogar an einem regionalen Wettbewerb teilnehmen! Doch das ist alles nicht so einfach wie erhofft, der Weg zurück in die Normalität ist steinig …
Irgendwann machen die meisten von uns diese Erfahrung. Und doch ist niemand wirklich darauf vorbereitet oder weiß, wie mit dieser Situation umzugehen ist. Einen geliebten Menschen zu verlieren, das ist gleichzeitig eine universelle und eine sehr individuelle Erfahrung. Kein Wunder also, dass es zahlreiche Filme gibt, in denen die Hauptfiguren in eben dieser Situation sind und nach einem Weg suchen müssen, damit fertigzuwerden. See You When I See You etwa erzählte kürzlich von einer Familie, die durch den Suizid der Tochter auseinandergerissen zu werden droht. In Voicemails for Isabelle schickt eine Frau Sprachnachrichten an ihre verstorbene Schwester, weil sie deren Tod nicht verkraftet. Mit So klingt das Leben kommt nun ein weiterer Film bei uns heraus, der sich mit einer solchen Trauerarbeit beschäftigt.
Wobei der spanische Film in eine etwas andere Richtung geht als die obigen Beispiele. So erzählt er von einem ganzen Dorf, das mit einem solchen Verlust zu kämpfen hat, als ein Unglück ein Loch in die Gemeinschaft gerissen hat. Das ändert natürlich nichts an dem Schmerz, den man empfindet. Aber es ist doch eine irgendwie andere Situation. Auf der einen Seite können die Figuren in So klingt das Leben leichter diese Erfahrung miteinander teilen. Auf der anderen Seite können sie ihr schwerer entkommen, weil eben überall eine Erinnerung wartet an den individuellen wie kollektiven Verlust. Regisseur und Drehbuchautor Daniel Sánchez Arévalo (Seventeen) betont in seiner Geschichte dann auch den gemeinschaftlichen Aspekt, wenn die Bevölkerung miteinander einen Weg findet, wieder dem Leben zu begegnen.
Und das geht hier über die Musik. Originell ist der Einfall natürlich nicht. Zahlreiche Filme haben in den letzten Jahren gezeigt, wie Musik dabei helfen kann, Menschen zusammenzuführen – siehe etwa Die leisen und die großen Töne oder No Hit Wonder. Ob nun Instrumente gespielt wird oder gesungen, die Figuren können auf diese Weise Differenzen überwinden und zu sich selbst finden. Die folkloristische Note und das Fischerdorfsetting wecken zudem Erinnerungen an Fisherman’s Friends – Vom Kutter in die Charts. Wobei So klingt das Leben durchaus auch eigene Elemente vorzuweisen hat. Da ist zum einen die Musik selbst, die doch sehr eigen ist. Gerade zum Ende hin, wenn der große Auftritt ansteht, bekommt der spanische Film eine mitreißende Note.
Irgendwann machen die meisten von uns diese Erfahrung. Und doch ist niemand wirklich darauf vorbereitet oder weiß, wie mit dieser Situation umzugehen ist. Einen geliebten Menschen zu verlieren, das ist gleichzeitig eine universelle und eine sehr individuelle Erfahrung. Kein Wunder also, dass es zahlreiche Filme gibt, in denen die Hauptfiguren in eben dieser Situation sind und nach einem Weg suchen müssen, damit fertigzuwerden. See You When I See You etwa erzählte kürzlich von einer Familie, die durch den Suizid der Tochter auseinandergerissen zu werden droht. In Voicemails for Isabelle schickt eine Frau Sprachnachrichten an ihre verstorbene Schwester, weil sie deren Tod nicht verkraftet. Mit So klingt das Leben kommt nun ein weiterer Film bei uns heraus, der sich mit einer solchen Trauerarbeit beschäftigt.
Wobei der spanische Film in eine etwas andere Richtung geht als die obigen Beispiele. So erzählt er von einem ganzen Dorf, das mit einem solchen Verlust zu kämpfen hat, als ein Unglück ein Loch in die Gemeinschaft gerissen hat. Das ändert natürlich nichts an dem Schmerz, den man empfindet. Aber es ist doch eine irgendwie andere Situation. Auf der einen Seite können die Figuren in So klingt das Leben leichter diese Erfahrung miteinander teilen. Auf der anderen Seite können sie ihr schwerer entkommen, weil eben überall eine Erinnerung wartet an den individuellen wie kollektiven Verlust. Regisseur und Drehbuchautor Daniel Sánchez Arévalo (Seventeen) betont in seiner Geschichte dann auch den gemeinschaftlichen Aspekt, wenn die Bevölkerung miteinander einen Weg findet, wieder dem Leben zu begegnen.
Und das geht hier über die Musik. Originell ist der Einfall natürlich nicht. Zahlreiche Filme haben in den letzten Jahren gezeigt, wie Musik dabei helfen kann, Menschen zusammenzuführen – siehe etwa Die leisen und die großen Töne oder No Hit Wonder. Ob nun Instrumente gespielt wird oder gesungen, die Figuren können auf diese Weise Differenzen überwinden und zu sich selbst finden. Die folkloristische Note und das Fischerdorfsetting wecken zudem Erinnerungen an Fisherman’s Friends – Vom Kutter in die Charts. Wobei So klingt das Leben durchaus auch eigene Elemente vorzuweisen hat. Da ist zum einen die Musik selbst, die doch sehr eigen ist. Gerade zum Ende hin, wenn der große Auftritt ansteht, bekommt der spanische Film eine mitreißende Note.
Ort der Veranstaltung
1732 ebenfalls von Andreas Gallasini in barocker Pracht umgebaut, ist der Museumsbau des Vonderau Museums einer der auffälligsten Bauten im Zentrum, direkt neben der Alten Universität gelegen.
Nachdem das Gebäude aufwendig restauriert wurde, beherbergt es seit 1994 das Vonderau Museum, ein Drei-Sparten-Haus - und damit das größte Museum zwischen Frankfurt und Kassel. Mit seinen Sammlungen zur Kulturgeschichte, zur Naturkunde und zur Malerei und Skulptur empfiehlt sich das Museum für Rahmenprogramme im besonderen Stil.
Der größte Raum des Hauses, das bis 1773 als Jesuiten-Kolleg genutzt wurde, ist die Kapelle. Lesungen, Vorträge, Konzerte, ein Sektempfang oder ein festliches Abendessen können hier in exklusivem barockem Ambiente veranstaltet werden.
Nachdem das Gebäude aufwendig restauriert wurde, beherbergt es seit 1994 das Vonderau Museum, ein Drei-Sparten-Haus - und damit das größte Museum zwischen Frankfurt und Kassel. Mit seinen Sammlungen zur Kulturgeschichte, zur Naturkunde und zur Malerei und Skulptur empfiehlt sich das Museum für Rahmenprogramme im besonderen Stil.
Der größte Raum des Hauses, das bis 1773 als Jesuiten-Kolleg genutzt wurde, ist die Kapelle. Lesungen, Vorträge, Konzerte, ein Sektempfang oder ein festliches Abendessen können hier in exklusivem barockem Ambiente veranstaltet werden.