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Sophia oder Das Ende der Humanisten - von Moritz Rinke
Veranstalter:
Schlosstheater Celle , Schlossplatz 6a, 29221 Celle, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Geburtstagsbesuch beim Vater. Wolfgang Bergmann wird sechzig – doch nach Feiern ist ihm nicht zumute. Der bekannte Altertums-Wissenschaftler spürt, wie ihm die Welt entgleitet. Seine Studierenden und die Universität wenden sich von ihm ab, ebenso seine Frau. Doch dann tritt Sophia in sein Leben: klug, schnell, unendlich geduldig und bedingungslos zugewandt. Eine Person mit einer Aura zwischen Hausgeist und Erlöserin, die wie geschaffen scheint, die Tristesse des Gelehrten zu vertreiben. Wolfgangs Tochter Helena und deren Freund Jonas, die unangekündigt zum Gratulieren vorbeischauen, sind ziemlich verwundert über die neue Partnerin. Was folgt, ist ein Geburtstagsabend kontroverser Ge-spräche über Identität, Erinnerung, die Zukunft des Denkens und die Sehnsucht nach Nähe. Helena sieht in Sophia eine Bedrohung – einen Ersatz für ihre Mutter, die Auslöschung familiärer Geschichte. Und sie begreift als einzige mehr und mehr, dass Sophia eine eigene Wandlung durchläuft. Jonas, mit abgebrochenem Informatik-Studium, ist hingegen fasziniert von dem, was tatsächlich möglich erscheint. Doch was bedeutet das für das Menschsein? Kann man Liebe programmieren? Anteilnahme? Nähe? Und was bleibt vom Humanismus, wenn Maschinen empathischer wirken als Menschen? Auf einmal ist es nicht mehr Wolfgang, der aus der Zeit gefallen ist – eher scheinen es die anderen zu sein.
Ort der Veranstaltung
Das Schlosstheater verbindet Tradition und Moderne
Das Schlosstheater wurde 1670-75 als repräsentatives Hoftheater nach italienischem Vorbild nachträglich in die zweite Etage der Barockresidenz der Welfen zur innovativen Musik- und Theaterpflege eingebaut. Von 1772 bis 1775 wurde es unter der Dänenkönigin Caroline Mathilde, die wegen einer Liebes- und Staatsaffäre nach Celle verbannt wurde, um den 2. Rang erweitert und erfolgreich für das Bürgertum geöffnet.
2010 bis 2012 wurde das Schlosstheater von Grund auf renoviert und mit modernster Gebäude- und Theatertechnik ausgestattet.
Das Schlosstheater Celle wird seit 1950 vom gleichnamigen, bürgerschaftlichem Theaterverein getragen und seither von seinen Abonnentinnen und Abonnenten gestützt. Es beheimatet ein eigenes festes Ensemble, ein Kinder- und Jugendtheater und den international renommierten Kammermusikring.
Als eines der sechs öffentlich geförderten Kommunaltheater Niedersachsens verfügt dieses Theater neben der Schlosstheater-Bühne über zwei Studio-Bühnen im Schloss, ein Sommertheater im Schlossinnenhof und seit 2015 über die HALLE 19 neben der CD-Kaserne.
Insgesamt richten die über 100 Mitarbeiter*innen auf diesen Bühnen und im Landkreis jährlich über 600 Veranstaltungen aus.
Das Schlosstheater gehört damit zu den ältesten noch dauerhaft bespielten Barocktheatern Europas, dessen historische Spielstätte dem heutigen, modernen Theater seinen Namen gab und Tradition und Moderne verbindet.
Das Schlosstheater wurde 1670-75 als repräsentatives Hoftheater nach italienischem Vorbild nachträglich in die zweite Etage der Barockresidenz der Welfen zur innovativen Musik- und Theaterpflege eingebaut. Von 1772 bis 1775 wurde es unter der Dänenkönigin Caroline Mathilde, die wegen einer Liebes- und Staatsaffäre nach Celle verbannt wurde, um den 2. Rang erweitert und erfolgreich für das Bürgertum geöffnet.
2010 bis 2012 wurde das Schlosstheater von Grund auf renoviert und mit modernster Gebäude- und Theatertechnik ausgestattet.
Das Schlosstheater Celle wird seit 1950 vom gleichnamigen, bürgerschaftlichem Theaterverein getragen und seither von seinen Abonnentinnen und Abonnenten gestützt. Es beheimatet ein eigenes festes Ensemble, ein Kinder- und Jugendtheater und den international renommierten Kammermusikring.
Als eines der sechs öffentlich geförderten Kommunaltheater Niedersachsens verfügt dieses Theater neben der Schlosstheater-Bühne über zwei Studio-Bühnen im Schloss, ein Sommertheater im Schlossinnenhof und seit 2015 über die HALLE 19 neben der CD-Kaserne.
Insgesamt richten die über 100 Mitarbeiter*innen auf diesen Bühnen und im Landkreis jährlich über 600 Veranstaltungen aus.
Das Schlosstheater gehört damit zu den ältesten noch dauerhaft bespielten Barocktheatern Europas, dessen historische Spielstätte dem heutigen, modernen Theater seinen Namen gab und Tradition und Moderne verbindet.