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Bild: Spulen

Spulen

Studio Urbanistan  

Karl-Liebknecht-Str. 56
01109 Dresden

Tickets ab 6,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste , Karl-Liebknecht-Str. 56, 01109 Dresden, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

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regulärer Vorverkauf
Normalpreis
je 6,00 €

Ermäßigt
je 4,00 €

Rollstuhlfahrer*in
je 4,00 €

SB (ab GbB 80)
je 4,00 €

Dresden-Pass/Sozialpass
je 4,00 €

Summe 0,00 €
* Preise inkl. MwSt. pro Bestellung

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungen
Ermäßigte Preise gelten für Kinder bis 14 Jahre, Schüler*innen, Studierende, Auszubildende, Freiwillige (Bundesfreiwilligendienst/Freiwilliges Soziales Jahr/Freiwilliger Wehrdienst), Schwerbehinderte (ab GdB 80), Inhaber*innen von Sozialpässen deutscher Gemeinden / des Dresden-Pass, Inhaber*innen des Dresdner Ehrenamtspasses.
Eine Begleitperson eines schwerbehinderten Menschen erhält bei Nachweis der Erforderlichkeit einer Begleitperson freien Eintritt.

Bei eingetragenen "B" ist für die Begleitperson die Preisstufe "Begleitperson Schwerbehinderte" auszuwählen.
Die Tickets für Begleitpersonen eines schwerbehinderten Menschen sind unter Vorlage des Nachweises über das Besucherzentrum ticket@hellerau.org oder einer Vorverkaufsstelle erhältlich.

Gültige Berechtigungsnachweise sind erforderlich und am Einlass unaufgefordert vorzuzeigen!
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Veranstaltungsinfos

Do 18.06.2026 / 17 Uhr / Gartenstadt Hellerau
Spulen – Studio Urbanistan
Audiowalk durch die Gartenstadt Hellerau
Eintritt: 6/4 €
nicht barrierefrei

Treffpunkt: Portikus Festspielhaus Hellerau
Dauer: ca. 1 Std. 30 Min.
Sprache: Deutsch
Publikumsgespräch im Anschluss

Die 90er Jahre in Hellerau. Nach Jahrzehnten militärischer Nutzung in zwei Diktaturen steht das einst weithin strahlende Festspielhaus ziemlich kaputt in der Gegend. Hinter den lange verschlossenen Mauern, im Gestank von altem Diesel, in verwohnten Räumen und unter einem kaputten Dach entsteht jedoch ein freier Ort des künstlerischen Experiments.

Und heute? Was erzählen uns die 90er Jahre über gesellschaftlichen Wandel und Ermächtigung? Über Möglichkeitsräume in der Kunst? An was erinnern sich die Menschen, welche Erzählungen sind auf Band und was ist schon Utopie?

Mit Walkman und Kopfhörern begibt sich das Publikum auf einen einstündigen Hörspaziergang über das Gelände des Festspielhauses - zu architektonischen Schichten, persönlichen Erlebnissen und geheimen Spuren in Mauerritzen. Dabei verbinden sich O-Töne mit dokumentarischem Material und akustischen Visionen zu einem Mixtape über heute und morgen. Wo rauscht die Kassette? Wo leiert das Band? Was überspielen wir und nehmen neu auf? Solange, bis die Kassette klickt.


Dauer: ca. 1 Std. 30 Min

Ort der Veranstaltung

Hellerau steht in mehrfacher Hinsicht als Synonym für Moderne im 20. Jahrhundert, nicht nur bezogen auf die Künste. Der »Mythos« schien zwischenzeitlich indes gefährdet, dem Vergessen anheim zu fallen. Die »Lebensreformgedanken« des ausgehenden 19. Jahrhunderts führten 1909 zur Gründung der Werkstätten und der ersten deutschen Gartenstadt. Das zwei Jahre später erbaute Festspielhaus war für Émile Jaques-Dalcrozes Tanzausbildung völlig anders konzipiert als je ein Theaterbau zuvor. Nach kurzer Blütezeit und langer Ruhepause setzte ab Mitte der 1990er Jahre eine künstlerische Belebung in Hellerau ein.
Hellerau Dresden
Karl-Liebknecht-Straße 56
01109 Dresden
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