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Summerwinds Festival: Duo Fortezza: Boléro und Havun
Koryun Asatrayn, Enrique Ugarte Akkordeon  
Kloster Bentlage
Bentlager Weg 130
48432 Rheine
Tickets ab 22,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
GWK e.V. , Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
Koryun Asatrayn, Saxophon
Enrique Ugarte Akkordeon, Arrangements
Zwei Spitzensolisten greifen in die Schatzkiste der Tradition und verwandeln sich Hits aus Klassik und Jazz, aus geistlichem Gesang und Volksmusik an. In raffinierten Arrangements, die Enrique Ugarte dem Duo auf den Leib geschrieben hat, vereinen Koryun Asatryan und er die musikalischen Genres, wobei ihre Werkauswahl der Klang ihrer Heimaten durchstrahlt. Der Armenier und der Baske servieren ein Kesselbuntes in ihrem ureigenen Fortezza-Stil, in dem sich musikalische Vielsprachigkeit, höchste Musikalität und Virtuosität mit Tiefgang und dem Spirit der Improvisation verbinden.
Mit zwei Liedern aus Orffs „Carmina Burana“ und „Havun“ (Taube) von Grigor von Narek, dem bedeutendsten armenischen Mystiker, öffnet Fortezza den seelischen Echoraum des Programms. Tänzerisch und handfest feiern Saxophon und Akkordeon mit Orff den Frühling, Begehren und Vitalität, um danach mit „Taube, Taube“ – in Armenien Symbol der Reinheit, Sanftmut und göttlichen Inspiration – beinahe ätherisch zu beten, voller Sehnsucht nach göttlichem Licht. Schwebend und intim, ebenfalls in armenischer Melodik Chatschaturjans fast sakrales, sanft tröstendes „Wiegenlied“, das Piazzollas „Libertango“ maskulin und gezügelt aggressiv kontert.
Einer der berührendsten langsamen Sätze des 20. Jahrhunderts folgt, Rodrigos melancholisches, an den andalusischen cante jondo erinnerndes Adagio aus dem „Concierto de Aranjuez“. Chick Corea zitiert dieses in „Spain“, seinem elektrisierenden Manifest des Fusion Jazz. Ausgelassen fröhlich der Freylach, ein Festtanz mit Schluchzern und Trillern in ostjüdischer Klezmertradition. In der baskischen Folklore ist der Zortziko verwurzelt, ein stolzer, zuweilen spielerischer 5/8-Tanz mit leicht stolperndem Schwung und markanter Akzentuierung. Unaufhebbare Traurigkeit in Händels Lamento „Lass mich das grausame Schicksal beweinen“. Hypnotisch, erotisch, dabei maschinenhaft und cool das gigantische Crescendo von Ravels Boléro, bevor Chatschaturjans „Säbeltanz“ mit Überlust und Overdrive das Leben cartoonhaft feiert.
Boléro und Havun
Carl Orff (1895–1982): Uf dem Anger | Chramer, gip die varwe mir. Aus: Carmina Burana
Grigor von Narek (ca. 951–1003): Havun, Havun
Aram Chatschaturjan (1903–1978): Wiegenlied. Aus: Gayane
Astor Piazzolla (1921–1992): Libertango
Joaquín Rodrigo (1901–1999): Adagio. Aus: Concierto de Aranjuez
Chick Corea (1941–2021): Spain
Traditional Klezmer: Freilach
Traditional Baskisch: Zortziko
Georg Friedrich Händel (1685–1759): Lascia ch’io pianga. Aus: Rinaldo
Maurice Ravel (1875–1937): Boléro
Aram Chatschaturjan: Säbeltanz. Aus: Gayane
Enrique Ugarte Akkordeon, Arrangements
Zwei Spitzensolisten greifen in die Schatzkiste der Tradition und verwandeln sich Hits aus Klassik und Jazz, aus geistlichem Gesang und Volksmusik an. In raffinierten Arrangements, die Enrique Ugarte dem Duo auf den Leib geschrieben hat, vereinen Koryun Asatryan und er die musikalischen Genres, wobei ihre Werkauswahl der Klang ihrer Heimaten durchstrahlt. Der Armenier und der Baske servieren ein Kesselbuntes in ihrem ureigenen Fortezza-Stil, in dem sich musikalische Vielsprachigkeit, höchste Musikalität und Virtuosität mit Tiefgang und dem Spirit der Improvisation verbinden.
Mit zwei Liedern aus Orffs „Carmina Burana“ und „Havun“ (Taube) von Grigor von Narek, dem bedeutendsten armenischen Mystiker, öffnet Fortezza den seelischen Echoraum des Programms. Tänzerisch und handfest feiern Saxophon und Akkordeon mit Orff den Frühling, Begehren und Vitalität, um danach mit „Taube, Taube“ – in Armenien Symbol der Reinheit, Sanftmut und göttlichen Inspiration – beinahe ätherisch zu beten, voller Sehnsucht nach göttlichem Licht. Schwebend und intim, ebenfalls in armenischer Melodik Chatschaturjans fast sakrales, sanft tröstendes „Wiegenlied“, das Piazzollas „Libertango“ maskulin und gezügelt aggressiv kontert.
Einer der berührendsten langsamen Sätze des 20. Jahrhunderts folgt, Rodrigos melancholisches, an den andalusischen cante jondo erinnerndes Adagio aus dem „Concierto de Aranjuez“. Chick Corea zitiert dieses in „Spain“, seinem elektrisierenden Manifest des Fusion Jazz. Ausgelassen fröhlich der Freylach, ein Festtanz mit Schluchzern und Trillern in ostjüdischer Klezmertradition. In der baskischen Folklore ist der Zortziko verwurzelt, ein stolzer, zuweilen spielerischer 5/8-Tanz mit leicht stolperndem Schwung und markanter Akzentuierung. Unaufhebbare Traurigkeit in Händels Lamento „Lass mich das grausame Schicksal beweinen“. Hypnotisch, erotisch, dabei maschinenhaft und cool das gigantische Crescendo von Ravels Boléro, bevor Chatschaturjans „Säbeltanz“ mit Überlust und Overdrive das Leben cartoonhaft feiert.
Boléro und Havun
Carl Orff (1895–1982): Uf dem Anger | Chramer, gip die varwe mir. Aus: Carmina Burana
Grigor von Narek (ca. 951–1003): Havun, Havun
Aram Chatschaturjan (1903–1978): Wiegenlied. Aus: Gayane
Astor Piazzolla (1921–1992): Libertango
Joaquín Rodrigo (1901–1999): Adagio. Aus: Concierto de Aranjuez
Chick Corea (1941–2021): Spain
Traditional Klezmer: Freilach
Traditional Baskisch: Zortziko
Georg Friedrich Händel (1685–1759): Lascia ch’io pianga. Aus: Rinaldo
Maurice Ravel (1875–1937): Boléro
Aram Chatschaturjan: Säbeltanz. Aus: Gayane
Ort der Veranstaltung
Kloster Bentlage
Bentlager Weg 130
48432 Rheine