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Summerwinds Festival: Giorgi Kalandarishvili & Anna Kaczmarek-Kalandarishvili: Im Fluss mit Bach
Giorgi Kalandarishvili & Anna Kaczmarek-Kalandarishvili  
Veranstalter:
GWK e.V. , Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
Giorgi Kalandarishvili Oboe
Anna Kaczmarek-Kalandarishvili Violine
Giorgi Kalandarishvili und Anna Kaczmarek-Kalandarishvili sind „im Fluss mit Bach“: im Strom der Musik, des Lebens, in einem Flow, der trägt. Denn Johann Sebastian Bach inspiriert, über die Zeiten hinweg. So ist es kein Wortspiel, wenn die beiden Bach „eine lebendige Quelle“ nennen, „die niemals versiegt“.
Hochgestimmt, festlich-heiter, voller Tempo und Energie das Präludium aus Bachs E-Dur-Partita für Solovioline. Dagegen setzt Kalandarishvili den langsamen Satz aus der Flötensonate des Bach-Sohns Carl Philipp Emanuel, der zu Lebzeiten berühmter war als sein Vater. Ob die Oboe die schmerzliche Melodie wohl noch empfindungsvoller singt als die Flöte, für die das Stück ursprünglich komponiert wurde?
Von beiden Bachs lernte Mozart. In seiner Oper „Die Zauberflöte“ erinnert u.a. ein streng fugierter Choral an Sebastian. Über Emanuel, der die Barockmusik seines Vaters auf Empfindsamkeit und Klassik hin „überwand“, bemerkte der Salzburger: „Er ist der Vater, wir sind die Bubn. Wer von uns was Rechts kann, hats von ihm gelernt.“
Von Bach-Vater besessen zeigt sich Eugène Ysaÿe in „Obsession“ mit Zitaten aus Bachs E-Dur-Partita. Zudem nimmt der Belgier in seiner Solosonate für Violine den „Dies irae“-Choral aus der katholischen Totenmesse auf. Ebenfalls Musik aus Musik: In „Alpensplitter“ erweckt Anatol Stefan Riemer Motive und Themen aus Strauss’ „Alpensinfonie“ zu neuem Leben.
Mit der Sinfonia aus J. S. Bachs Kantate „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“ feiern Oboe und Violine zum guten Schluss das Leben und die Musik – als ein Stirb-und-Werde, einen sich immer erneuernden lebendigen Strom.
Giorgi Kalandarishvili ist Solooboist des Sinfonieorchesters Münster und unterrichtet an der dortigen Musikhochschule. Als Kammermusiker und Solist konzertiert er in Europa, Asien, Südamerika. Anna Kaczmarek-Kalandarishvili, Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, ist Mitglied des Sinfonieorchesters Münster. Solistisch und als Kammermusikerin gastiert sie in Europa, Südkorea, Kanada, Tunesien.
Im Fluss mit Bach
Johann Sebastian Bach (1685–1750): Preludio. Aus: Partita für Violine solo Nr. 3 E-Dur, BWV 1006
Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788): Poco Adagio. Aus: Flötensonate a-Moll, Wq. 132
Wolfgang A. Mozart (1756–1791): Ausschnitte aus: Die Zauberflöte
Eugène Ysaÿe (1858–1931): Obsession. Aus: Sonate für Violine solo, op. 27, Nr. 2
Anatol Stefan Riemer (*1970): Alpensplitter, nach der Alpensinfonie von Richard Strauss
Johann Sebastian Bach: Sinfonia aus der Kantate „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“, BWV 156
Anna Kaczmarek-Kalandarishvili Violine
Giorgi Kalandarishvili und Anna Kaczmarek-Kalandarishvili sind „im Fluss mit Bach“: im Strom der Musik, des Lebens, in einem Flow, der trägt. Denn Johann Sebastian Bach inspiriert, über die Zeiten hinweg. So ist es kein Wortspiel, wenn die beiden Bach „eine lebendige Quelle“ nennen, „die niemals versiegt“.
Hochgestimmt, festlich-heiter, voller Tempo und Energie das Präludium aus Bachs E-Dur-Partita für Solovioline. Dagegen setzt Kalandarishvili den langsamen Satz aus der Flötensonate des Bach-Sohns Carl Philipp Emanuel, der zu Lebzeiten berühmter war als sein Vater. Ob die Oboe die schmerzliche Melodie wohl noch empfindungsvoller singt als die Flöte, für die das Stück ursprünglich komponiert wurde?
Von beiden Bachs lernte Mozart. In seiner Oper „Die Zauberflöte“ erinnert u.a. ein streng fugierter Choral an Sebastian. Über Emanuel, der die Barockmusik seines Vaters auf Empfindsamkeit und Klassik hin „überwand“, bemerkte der Salzburger: „Er ist der Vater, wir sind die Bubn. Wer von uns was Rechts kann, hats von ihm gelernt.“
Von Bach-Vater besessen zeigt sich Eugène Ysaÿe in „Obsession“ mit Zitaten aus Bachs E-Dur-Partita. Zudem nimmt der Belgier in seiner Solosonate für Violine den „Dies irae“-Choral aus der katholischen Totenmesse auf. Ebenfalls Musik aus Musik: In „Alpensplitter“ erweckt Anatol Stefan Riemer Motive und Themen aus Strauss’ „Alpensinfonie“ zu neuem Leben.
Mit der Sinfonia aus J. S. Bachs Kantate „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“ feiern Oboe und Violine zum guten Schluss das Leben und die Musik – als ein Stirb-und-Werde, einen sich immer erneuernden lebendigen Strom.
Giorgi Kalandarishvili ist Solooboist des Sinfonieorchesters Münster und unterrichtet an der dortigen Musikhochschule. Als Kammermusiker und Solist konzertiert er in Europa, Asien, Südamerika. Anna Kaczmarek-Kalandarishvili, Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, ist Mitglied des Sinfonieorchesters Münster. Solistisch und als Kammermusikerin gastiert sie in Europa, Südkorea, Kanada, Tunesien.
Im Fluss mit Bach
Johann Sebastian Bach (1685–1750): Preludio. Aus: Partita für Violine solo Nr. 3 E-Dur, BWV 1006
Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788): Poco Adagio. Aus: Flötensonate a-Moll, Wq. 132
Wolfgang A. Mozart (1756–1791): Ausschnitte aus: Die Zauberflöte
Eugène Ysaÿe (1858–1931): Obsession. Aus: Sonate für Violine solo, op. 27, Nr. 2
Anatol Stefan Riemer (*1970): Alpensplitter, nach der Alpensinfonie von Richard Strauss
Johann Sebastian Bach: Sinfonia aus der Kantate „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“, BWV 156
Ort der Veranstaltung
Wadersloh, Museum Abtei Liesborn, Refektorium
Abteiring 8
59329 Wadersloh