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Summerwinds Festival: Jakub Muras, Łukasz Brzezina: VIV4LDI FOREVER – Für immer
Jakub Muras, Łukasz Brzezina  
Evangelische Christuskirche
Wüllener Straße 16
48683 Ahaus
Tickets ab 22,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
GWK e.V. , Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
Jakub Muras, Saxophon
Łukasz Brzezina, Akkordeon
Abgedroschen? Im Gegenteil: Unsterblich! Mit diesen Topvirtuosen duften sämtliche „Vier Jahreszeiten“ auf. Frisch, aromatisch, intensiv. Aus Allzeit-Hits Vivaldis, Max Richters Rekomposition der barocken Suite des Veneziers und Astor Piazzollas berühmten „Las cuatro estaciones porteñas“ – porteños nennen sich die Einwohner von Buenos Aires – haben Jakub Muras und Łukasz Brzezina ein elektrisierendes Programm gemixt. In originellen Bearbeitungen für Saxophon und Akkordeon bringen die charismatischen Polen, die zu den meistausgezeichneten Interpret:innen ihrer Generation gehören, drei Sommer und Winter, Frühlinge und Herbste untereinander in vibrierende Resonanz, indem sie die schnellen, knackig-kurzen dritten Sätze aus einer jeden „stagione“ Vivaldis mit einschlägigen Sätzen Piazzollas und Richters matchen.
Vivaldi evoziert Naturszenen: tanzende Hirten im Frühling, ein grandioses Sommergewitter, herbstliche Jagd, Winterchaos, Ausrutschen, Eiseskälte. Für den Komponisten aus „La Serenissima“, der Musikstadt Venedig, war die Natur wenn nicht Idylle, so doch in Ordnung, heil. Knapp 350 Jahre später beschwören Piazzollas „estaciones“ keine Naturphänomene, sondern psychische Zustände, Atmosphären, Stimmungen und Energien von Buenos Aires herauf, in dessen multikulturellen Elendsquartieren kurz vor 1900 der Tango entstand. Diesen Tango revolutionierte Piazzolla, indem er ihn mit europäischer Klassik und amerikanischem Jazz zum Tango Nuevo verschmolz. In seinen „Jahreszeiten“ sind Fieber und Hitze, Nervosität, Überdruck, Melancholie und Leidenschaft der porteños am Río de la Plata spürbar. Solche Urbanität radikalisiert und modernisiert Max Richter, einer der einflussreichsten Komponist:innen der Gegenwart. 2012 überführt er ikonische Themen der Barocksuite in eine emotional direkte Klangwelt von heute. In seiner Rekomposition von Vivaldis Jahreszeiten mischen sich die Genres: Minimalismus, zeitgenössische Klassik, Ambient, Rock.
Die nächste Generation dann spielt mit den Jahreszeiten der Alten: Muras & Brzezina „kom-ponieren“ mit „VIV4LDI FOREVER“ eine neue Jahreszeitensuite für unsere Zeit.
VIV4LDI FOREVER
Antonio Vivaldi (1678–1741): Aus: Die vier Jahreszeiten, op. 8, Nr. 2, RV 315
Astor Piazzolla (1921–1992): Las cuatro estaciones porteñas
Max Richter (*1966): Aus: Recomposed by Max Richter: Vivaldi – The Four Seasons
Łukasz Brzezina, Akkordeon
Abgedroschen? Im Gegenteil: Unsterblich! Mit diesen Topvirtuosen duften sämtliche „Vier Jahreszeiten“ auf. Frisch, aromatisch, intensiv. Aus Allzeit-Hits Vivaldis, Max Richters Rekomposition der barocken Suite des Veneziers und Astor Piazzollas berühmten „Las cuatro estaciones porteñas“ – porteños nennen sich die Einwohner von Buenos Aires – haben Jakub Muras und Łukasz Brzezina ein elektrisierendes Programm gemixt. In originellen Bearbeitungen für Saxophon und Akkordeon bringen die charismatischen Polen, die zu den meistausgezeichneten Interpret:innen ihrer Generation gehören, drei Sommer und Winter, Frühlinge und Herbste untereinander in vibrierende Resonanz, indem sie die schnellen, knackig-kurzen dritten Sätze aus einer jeden „stagione“ Vivaldis mit einschlägigen Sätzen Piazzollas und Richters matchen.
Vivaldi evoziert Naturszenen: tanzende Hirten im Frühling, ein grandioses Sommergewitter, herbstliche Jagd, Winterchaos, Ausrutschen, Eiseskälte. Für den Komponisten aus „La Serenissima“, der Musikstadt Venedig, war die Natur wenn nicht Idylle, so doch in Ordnung, heil. Knapp 350 Jahre später beschwören Piazzollas „estaciones“ keine Naturphänomene, sondern psychische Zustände, Atmosphären, Stimmungen und Energien von Buenos Aires herauf, in dessen multikulturellen Elendsquartieren kurz vor 1900 der Tango entstand. Diesen Tango revolutionierte Piazzolla, indem er ihn mit europäischer Klassik und amerikanischem Jazz zum Tango Nuevo verschmolz. In seinen „Jahreszeiten“ sind Fieber und Hitze, Nervosität, Überdruck, Melancholie und Leidenschaft der porteños am Río de la Plata spürbar. Solche Urbanität radikalisiert und modernisiert Max Richter, einer der einflussreichsten Komponist:innen der Gegenwart. 2012 überführt er ikonische Themen der Barocksuite in eine emotional direkte Klangwelt von heute. In seiner Rekomposition von Vivaldis Jahreszeiten mischen sich die Genres: Minimalismus, zeitgenössische Klassik, Ambient, Rock.
Die nächste Generation dann spielt mit den Jahreszeiten der Alten: Muras & Brzezina „kom-ponieren“ mit „VIV4LDI FOREVER“ eine neue Jahreszeitensuite für unsere Zeit.
VIV4LDI FOREVER
Antonio Vivaldi (1678–1741): Aus: Die vier Jahreszeiten, op. 8, Nr. 2, RV 315
Astor Piazzolla (1921–1992): Las cuatro estaciones porteñas
Max Richter (*1966): Aus: Recomposed by Max Richter: Vivaldi – The Four Seasons
Ort der Veranstaltung
Evangelische Christuskirche
Wüllener Straße 16
48683 Ahaus