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Summerwinds Festival: Max Volbers, Seicento vocale, Jan Croonenbroeck & Alexander Toepper: Vogel.Stimmen.Fest
Max Volbers, Seicento vocale, Jan Croonenbroeck & Alexander Toeppe  
St. Mariä Himmelfahrt
Markt
48683 Ahaus
Tickets ab 27,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
GWK e.V. , Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
Das zwitschert, tschilpt, trillert und tiriliert! Mit einem famosen Blockflötisten und Sänger:innen, die bis zu 18-stimmig singen. In Festtagslaune feiern der international gastierende Blockflötenvirtuose Max Volbers und Seicento vocale, das exquisite westfälische Vokalsemble für Alte Musik, ein launiges „Vogel.Stimmen.Fest“ – mit einem selten zu erlebenden Musikmix, mit Humor, Ernst und Tiefe.
Madrigale und Motetten, die vor 500 Jahren, an der Schwelle von Renaissance und Frühbarock, entstanden, schließen sie mit Moritz Eggerts „Nacht.Tick.All.“ (2014) kurz: ein vielstimmiger Vogel-Chor mit Amsel und Eule, Kuckuck oder Nachtigall, den Max Volbers auf diversen Blockflöten verblüffend erweitert, umrankt, umgarnt, anstachelt oder ironisch durchkreuzt und überflügelt. Hier wie in all seinen Werken geht es Eggert „um das Zelebrieren der menschlichen Fantasie im Kontext unseres Staunens über die Welt“.
In den alten Gesängen zwitschern Vogelstimmen von überall her wie an einem späten Sommerabend. Echo-Effekte entführen in die Höhlen griechischer Nymphen, Engel singen einander zu wie in Venedigs Markusdom, in mehreren Chören von unterschiedlichen Positionen im Kirchenraum aus.
Das alte Symbol der Nachtigall, die für Liebe und Klage, Frühlingserneuerung, Geheimnis und Nacht, dichterische Inspiration und Transzendenz steht, feiert und bricht Moritz Eggert lustvoll-ironisch mit „Nacht.Tick.All.“ Sein fantasievolles Klangtheater eröffnet mit einer ruhigen Nachtmusik, bis die Blockflöte „keck wie ein Vogel“ (Eggert) einfällt und das ausgelassene Vogelfest beginnt. Dann ticken alle aus. Max Volbers muss zu seinem Spiel die Ellenbogen ruckartig bewegen, Flügelschlägen gleich, rhythmisch mit dem Fuß stampfen. Der Chor singt „Nachtigall“ in 20 Sprachen zugleich und durcheinander, bis er „mit einem Gefühl großer Weite“ (Eggert) abhebt und sein Gesang im All wie Sphärenmusik verklingt. Das Gezwitscher leitet zum Pfingstfest hin, an dem der Heilige Geist über die Jünger Christi kommt und sie inspiriert, in fremden Sprachen zu sprechen: „O welch ein selig Fest.“
Vogel.Stimmen.Fest:
Moritz Eggert (*1965): Nacht.Tick.All. 3 Wortszenen für 8-stimmigen gemischten Chor und Blockflöte
Werke von Luca Marenzio (ca. 1553–1599), Orlando di Lasso (1532–1594), Clément Janequin (1485– 1558), Melchior Vulpius (1570–1615), Johannes Eccard (1553–1611), Leo Hassler (1564–1612), Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525–1594), Jacobus Clemens non Papa (ca. 1512–1555)
Madrigale und Motetten, die vor 500 Jahren, an der Schwelle von Renaissance und Frühbarock, entstanden, schließen sie mit Moritz Eggerts „Nacht.Tick.All.“ (2014) kurz: ein vielstimmiger Vogel-Chor mit Amsel und Eule, Kuckuck oder Nachtigall, den Max Volbers auf diversen Blockflöten verblüffend erweitert, umrankt, umgarnt, anstachelt oder ironisch durchkreuzt und überflügelt. Hier wie in all seinen Werken geht es Eggert „um das Zelebrieren der menschlichen Fantasie im Kontext unseres Staunens über die Welt“.
In den alten Gesängen zwitschern Vogelstimmen von überall her wie an einem späten Sommerabend. Echo-Effekte entführen in die Höhlen griechischer Nymphen, Engel singen einander zu wie in Venedigs Markusdom, in mehreren Chören von unterschiedlichen Positionen im Kirchenraum aus.
Das alte Symbol der Nachtigall, die für Liebe und Klage, Frühlingserneuerung, Geheimnis und Nacht, dichterische Inspiration und Transzendenz steht, feiert und bricht Moritz Eggert lustvoll-ironisch mit „Nacht.Tick.All.“ Sein fantasievolles Klangtheater eröffnet mit einer ruhigen Nachtmusik, bis die Blockflöte „keck wie ein Vogel“ (Eggert) einfällt und das ausgelassene Vogelfest beginnt. Dann ticken alle aus. Max Volbers muss zu seinem Spiel die Ellenbogen ruckartig bewegen, Flügelschlägen gleich, rhythmisch mit dem Fuß stampfen. Der Chor singt „Nachtigall“ in 20 Sprachen zugleich und durcheinander, bis er „mit einem Gefühl großer Weite“ (Eggert) abhebt und sein Gesang im All wie Sphärenmusik verklingt. Das Gezwitscher leitet zum Pfingstfest hin, an dem der Heilige Geist über die Jünger Christi kommt und sie inspiriert, in fremden Sprachen zu sprechen: „O welch ein selig Fest.“
Vogel.Stimmen.Fest:
Moritz Eggert (*1965): Nacht.Tick.All. 3 Wortszenen für 8-stimmigen gemischten Chor und Blockflöte
Werke von Luca Marenzio (ca. 1553–1599), Orlando di Lasso (1532–1594), Clément Janequin (1485– 1558), Melchior Vulpius (1570–1615), Johannes Eccard (1553–1611), Leo Hassler (1564–1612), Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525–1594), Jacobus Clemens non Papa (ca. 1512–1555)
Ort der Veranstaltung
St. Mariä Himmelfahrt
Markt
48683 Ahaus