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Täuschung - Adania Shibli
Tickets ab 14,00 €
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Lesung und Gespräch
Donnerstag 17.12. 19.30 Uhr
Täuschung
Adania Shibli
Moderation: Lena Gorelik
Nach ihrem Roman »Eine Nebensache« legt die palästinensische Schriftstellerin Adania Shibli mit „Täuschung“ ihren neuen Roman vor – eine Geschichte zweier junger Menschen in Palästina. Gezeichnet von der Besatzung und den gescheiterten Friedensplänen der Neunzigerjahre, werden die beiden immer wieder an den Rand des Daseins gedrängt. Namen, Orte oder Daten werden nicht erwähnt, allein der Wandel der Jahreszeiten bezeugt ihre innere Zerrüttung. Bäume, Tiere und Verstoßene spenden Trost, während die Träume der Menschen zunehmend verblassen. Adania Shibli erzählt von Blicken, Gesten und Worten, die mehr verschweigen als offenbaren und durch Sprache den Schmerz der anderen erfahrbar machen. Shibli, geboren in 1974 in Palästina, schreibt Romane, Theaterstücke, Kurzgeschichten und Essays. Ihr Roman »Eine Nebensache« (2022) wurde in über vierzig Sprachen übersetzt und für den National Book Award (2020) sowie für den International Booker Prize (2021) nominiert. Adania Shibli lebt in Palästina und Deutschland. „Täuschung“ wurde von Hartmut Fähndrich aus dem Arabischen ins Deutsche übersetzt.
Eintritt: 14,-/12,-/7,- €
Donnerstag 17.12. 19.30 Uhr
Täuschung
Adania Shibli
Moderation: Lena Gorelik
Nach ihrem Roman »Eine Nebensache« legt die palästinensische Schriftstellerin Adania Shibli mit „Täuschung“ ihren neuen Roman vor – eine Geschichte zweier junger Menschen in Palästina. Gezeichnet von der Besatzung und den gescheiterten Friedensplänen der Neunzigerjahre, werden die beiden immer wieder an den Rand des Daseins gedrängt. Namen, Orte oder Daten werden nicht erwähnt, allein der Wandel der Jahreszeiten bezeugt ihre innere Zerrüttung. Bäume, Tiere und Verstoßene spenden Trost, während die Träume der Menschen zunehmend verblassen. Adania Shibli erzählt von Blicken, Gesten und Worten, die mehr verschweigen als offenbaren und durch Sprache den Schmerz der anderen erfahrbar machen. Shibli, geboren in 1974 in Palästina, schreibt Romane, Theaterstücke, Kurzgeschichten und Essays. Ihr Roman »Eine Nebensache« (2022) wurde in über vierzig Sprachen übersetzt und für den National Book Award (2020) sowie für den International Booker Prize (2021) nominiert. Adania Shibli lebt in Palästina und Deutschland. „Täuschung“ wurde von Hartmut Fähndrich aus dem Arabischen ins Deutsche übersetzt.
Eintritt: 14,-/12,-/7,- €
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.