Bequem und sicher zahlen
"Taiwan Travelogue"
Yáng Shuāng-zǐ  
St. Pauli Kirche
Pinnasberg 80
20359 Hamburg
Tickets ab 24,95 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
MSK Wort gGmbH , Alexanderstr. 9, 10178 Berlin, Deutschland
Designticket
Wählen Sie an der Kasse "Postversand", um das Designticket für diese Veranstaltung zu erhalten.
Veranstaltungsinfos
Ausgezeichnet mit dem International Booker Prize 2026
„Die Literatur kann sich von Grund auf nicht von der Politik lösen“, sagte die taiwanesische Schriftstellerin Yang Shuang-zi bei der Preisverleihung in der Tate Modern in London, wo ihr der diesjährige International Booker Prize verliehen wurde.
Den renommierten Literaturpreis erhielt sie für die englische Übersetzung ihres Romans „Taiwan Travelogue“. Der Roman spielt im besetzten Taiwan der 30er Jahre und erzählt die Liebesgeschichte zwischen einer japanischen Autorin und ihrer taiwanesischen Übersetzerin, die gemeinsam durchs Land reisen. In poetischer und kunstvoller Sprache beschreibt Yang Shuang-zi auf den ersten Blick eine romantische Reise durch das damals von Japan besetzte Land, wo die beiden Frauen genussvoll die Schönheit und auch die kulinarische Vielfalt des Landes erkunden. Erst auf den zweiten Blick wird die schriftstellerische Raffinesse der Autorin sichtbar: Es sind nämlich die Zwänge der ungleichen Machtverhältnisse und des Kolonialismus, die die Liebenden letztlich voneinander trennen und auf Abstand halten. Die Politik bricht ein ins höchst Private. Was bedeutet es wirklich, fremdes Essen zu probieren und was passiert mit einer Beziehung, wenn die äußere Dynamik der Machtverhältnisse sich subtil in die Gespräche der beiden Frauen drängt?
Der als Übersetzung eines wiedergefundenen Textes eines japanischen Autors getarnte Roman bringt ein lange vernachlässigtes Kapitel der ostasiatischen Geschichte ans Licht und war in Taiwan ein sensationeller Erfolg.
Yang Shuang-zi (*1984) ist Schriftstellerin, Essayistin und Literaturkritikerin. „Yang Shuang-zi“ ist ihr Pseudonym und bedeutet „Zwillinge“. Es verweist auf ihre verstorbene Zwillingsschwester, mit der sie es ursprünglich teilte.
„Die Literatur kann sich von Grund auf nicht von der Politik lösen“, sagte die taiwanesische Schriftstellerin Yang Shuang-zi bei der Preisverleihung in der Tate Modern in London, wo ihr der diesjährige International Booker Prize verliehen wurde.
Den renommierten Literaturpreis erhielt sie für die englische Übersetzung ihres Romans „Taiwan Travelogue“. Der Roman spielt im besetzten Taiwan der 30er Jahre und erzählt die Liebesgeschichte zwischen einer japanischen Autorin und ihrer taiwanesischen Übersetzerin, die gemeinsam durchs Land reisen. In poetischer und kunstvoller Sprache beschreibt Yang Shuang-zi auf den ersten Blick eine romantische Reise durch das damals von Japan besetzte Land, wo die beiden Frauen genussvoll die Schönheit und auch die kulinarische Vielfalt des Landes erkunden. Erst auf den zweiten Blick wird die schriftstellerische Raffinesse der Autorin sichtbar: Es sind nämlich die Zwänge der ungleichen Machtverhältnisse und des Kolonialismus, die die Liebenden letztlich voneinander trennen und auf Abstand halten. Die Politik bricht ein ins höchst Private. Was bedeutet es wirklich, fremdes Essen zu probieren und was passiert mit einer Beziehung, wenn die äußere Dynamik der Machtverhältnisse sich subtil in die Gespräche der beiden Frauen drängt?
Der als Übersetzung eines wiedergefundenen Textes eines japanischen Autors getarnte Roman bringt ein lange vernachlässigtes Kapitel der ostasiatischen Geschichte ans Licht und war in Taiwan ein sensationeller Erfolg.
Yang Shuang-zi (*1984) ist Schriftstellerin, Essayistin und Literaturkritikerin. „Yang Shuang-zi“ ist ihr Pseudonym und bedeutet „Zwillinge“. Es verweist auf ihre verstorbene Zwillingsschwester, mit der sie es ursprünglich teilte.
Ort der Veranstaltung
St. Pauli Kirche Hamburg
Pinnasberg 80
20359 Hamburg