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Bild: The Lion's Face

The Lion's Face

Oper von Elena Langer  

Karl-Liebknecht-Str. 56
01109 Dresden

Tickets ab 24,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste , Karl-Liebknecht-Str. 56, 01109 Dresden, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

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regulärer Vorverkauf

Vollpreis

je 24,00 €

Ermäßigter Preis

je 22,00 €

Studierende

je 22,00 €

Rollstuhlfahrer*in

je 22,00 €

Kinder & Schüler

je 9,00 €

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Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungen
Ermäßigte Preise gelten für Rentner*innen, Personen mit Schwerbehinderung (ab 50% GdB), Studierende und Bürgergeldempfänger.
Begleitpersonen von Schwerbehinderten mit dem Merkmal „B“ erhalten eine Freikarte. Diese ist nur über das Besucherzentrum ticket@hellerau.org erhältlich.
Der Kinder- und Schüler*in-Preis gilt für Kinder und Schüler*innen bis max. 18 Jahre.

Gültige Berechtigungsnachweise sind erforderlich und am Einlass unaufgefordert vorzuzeigen!
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Veranstaltungsinfos

Fr & Sa 26. & 27.06.2026 | 19:30 Uhr | Kleiner Saal
The Lion's Face
Oper von Elena Langer
Fremdveranstaltung/Einmietung
Eintritt: 24/22 € & 9 € ermäßigt
Dauer: a. 1 Std. 30 Min.
Eine Veranstaltung der Landesbühnen Sachsen in Kooperation mit HELLERAU.

Wie viele an Alzheimer erkrankte Menschen wohnt Mr. D. am Ende seines Lebens, von dem Kinderstimmen in seinem Kopf künden, in einer Pflegeeinrichtung. Davon abgesehen, dass sein Erinnern ständig um ein Geschenk kreist, das er nicht verschenken konnte, erfahren wir von ihm selbst über sein Leben nicht viel, da er sich nur bedingt verständlich machen kann und seine Gattin, den Doktor und das eigene Spiegelbild nicht mehr erkennt.

Genaueres erfahren wir dafür über die problembeladenen Menschen, die Mr. D. umgeben, seine hilflose Gattin, die nicht zu ihm durchdringt, den ehrgeizigen Doktor, der die eigene Mutter an die Alzheimer-Krankheit verloren hat, die überforderte Krankenschwester, die den Doktor umschwärmt und ihre ziemlich einsame Tochter, die sich in die Pflegeeinrichtung einschleicht, um ihrer Mutter zwischen den Patienten näher zu sein als üblich. Und es ist ausgerechnet diese vernachlässigte Tochter, dieses junge Mädchen, dem es gelingt, zu dem alten Mr. D. eine empathische Beziehung aufzubauen, die ihn seinen unerfüllten Geschenk-Traum schließlich erfolgreich zu Ende träumen lässt.

Die Oper der britischen Komponistin mit russischen Wurzeln wurde 2010 beim Brighton Festival uraufgeführt. In ihrer emotionalen Musik spiegelt sich - der Thematik entsprechend - einerseits die Zerrissenheit aller handelnden Personen. Andererseits aber fasziniert die Komposition durch die vielen kleinen Glücksmomente, die sich die Menschen trotz aller scheinbar lebens- und krankheitsbedingten Ausweglosigkeit gegenseitig bescheren.

Ort der Veranstaltung

Hellerau steht in mehrfacher Hinsicht als Synonym für Moderne im 20. Jahrhundert, nicht nur bezogen auf die Künste. Der »Mythos« schien zwischenzeitlich indes gefährdet, dem Vergessen anheim zu fallen. Die »Lebensreformgedanken« des ausgehenden 19. Jahrhunderts führten 1909 zur Gründung der Werkstätten und der ersten deutschen Gartenstadt. Das zwei Jahre später erbaute Festspielhaus war für Émile Jaques-Dalcrozes Tanzausbildung völlig anders konzipiert als je ein Theaterbau zuvor. Nach kurzer Blütezeit und langer Ruhepause setzte ab Mitte der 1990er Jahre eine künstlerische Belebung in Hellerau ein.
Hellerau Dresden
Karl-Liebknecht-Straße 56
01109 Dresden
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