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Veranstaltungsinfos
Am Übergang des Mittelalters zur Neuzeit tanzen hunderte Menschen exzessiv über Wochen auf den Plätzen von Straßburg. Für viele endet die Tanzwut erst mit dem Tod. Bis heute ist ungeklärt, was damals genau geschah. Eine Krankheit? Dämonische Besessenheit? Massenhysterie? Eine Gegengesellschaft? Was ist mit Rausch und Ekstase? Jede Interpretation der Tanzwut spiegelt ein Weltbild, verweist auf Zwänge oder Utopien. Die Produktion feierte ursprünglich unter dem Titel Die Bakchen Premiere, der von einem antiken Drama stammt, in dem Dionysos alle grausam bestraft, die ihm die Verehrung durch Tanz verweigern.
In einer Art immersivem Hörspiel unternimmt die Performance den abenteuerlichen Versuch, sich in das mittelalterliche Geschehen einzufühlen. Das Publikum kann diese Übung in der Fantasie oder mit dem eigenen Körper machen. Zu erahnen, was damals geschah, rückt zugleich die Gegenwart in den Blick. Unvermittelt wird die Raving Society eine plausiblere Lebensform als der Wunsch, in einer Gesellschaft zu funktionieren, die sowieso bald zusammenbricht. Jetzt ist die Frage nur noch, ob der Beat kickt.
TEXT / REGIE Philipp Scholtysik SOUNDSCAPE / MUSIK Abelha Supersónica RAUM Nils Wildegans DRAMATURGIE Jacob Bussmann KONZEPTIONELLER INPUT Frédéric De Carlo PRODUKTION Laura-Marie Preßmar DANK AN Louella May Hogan / Sophia Igel / Marina Kladi / Christian Köhler / Simon Möllendorf / Ruth Schmidt / Gabriele Schmidt GEFÖRDERT DURCH NPN - Nationale Performance Netz - Gastspielförderung Theater, gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder / Kulturamt Frankfurt am Main / Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur GASTSPIEL VOM Produktionshaus Naxos im Rahmen des Austauschs des NFT – Netzwerk Freier Theater
PHILIPP SCHOLTYSIK arbeitet als Dramaturg, Performer und Regisseur. Er studierte VWL in Regensburg und Berlin und Dramaturgie in Frankfurt. 2014 gründete er mit Kolleg*innen das studioNAXOS in Frankfurt, das sich als wichtiger Ort für zeitgenössische Positionen der Darstellenden Künste etabliert hat und inzwischen im Produktionshaus NAXOS aufgegangen ist. Er wirkte an Arbeiten mit, die bundesweit und international zu Festivals eingeladen wurden, u.a. am Festival Premières, Karlsruhe, tjcc, Gennevilliers und beim Impulse Festival. Seit der Spielzeit 2023/24 arbeitet er als Dramaturg für die Dresden Frankfurt Dance Company.
TRIGGERWARNUNG Punktuelle Dunkelheit, Nebel, plötzliche Lichtwechsel und laute Musik / Erwähnung von Kindsmord und körperlicher Gewalt
In einer Art immersivem Hörspiel unternimmt die Performance den abenteuerlichen Versuch, sich in das mittelalterliche Geschehen einzufühlen. Das Publikum kann diese Übung in der Fantasie oder mit dem eigenen Körper machen. Zu erahnen, was damals geschah, rückt zugleich die Gegenwart in den Blick. Unvermittelt wird die Raving Society eine plausiblere Lebensform als der Wunsch, in einer Gesellschaft zu funktionieren, die sowieso bald zusammenbricht. Jetzt ist die Frage nur noch, ob der Beat kickt.
TEXT / REGIE Philipp Scholtysik SOUNDSCAPE / MUSIK Abelha Supersónica RAUM Nils Wildegans DRAMATURGIE Jacob Bussmann KONZEPTIONELLER INPUT Frédéric De Carlo PRODUKTION Laura-Marie Preßmar DANK AN Louella May Hogan / Sophia Igel / Marina Kladi / Christian Köhler / Simon Möllendorf / Ruth Schmidt / Gabriele Schmidt GEFÖRDERT DURCH NPN - Nationale Performance Netz - Gastspielförderung Theater, gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder / Kulturamt Frankfurt am Main / Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur GASTSPIEL VOM Produktionshaus Naxos im Rahmen des Austauschs des NFT – Netzwerk Freier Theater
PHILIPP SCHOLTYSIK arbeitet als Dramaturg, Performer und Regisseur. Er studierte VWL in Regensburg und Berlin und Dramaturgie in Frankfurt. 2014 gründete er mit Kolleg*innen das studioNAXOS in Frankfurt, das sich als wichtiger Ort für zeitgenössische Positionen der Darstellenden Künste etabliert hat und inzwischen im Produktionshaus NAXOS aufgegangen ist. Er wirkte an Arbeiten mit, die bundesweit und international zu Festivals eingeladen wurden, u.a. am Festival Premières, Karlsruhe, tjcc, Gennevilliers und beim Impulse Festival. Seit der Spielzeit 2023/24 arbeitet er als Dramaturg für die Dresden Frankfurt Dance Company.
TRIGGERWARNUNG Punktuelle Dunkelheit, Nebel, plötzliche Lichtwechsel und laute Musik / Erwähnung von Kindsmord und körperlicher Gewalt
Ort der Veranstaltung
Zentral zwischen Alexanderplatz und Spree befindet sich der TD Berlin, ein Theater in der Mitte der Stadt und mittendrin im Zeitgeschehen. Jede Woche setzt sich der Spielplan neu zusammen, jährlich werden über 30 verschiedene Inszenierungen und Performances gezeigt; der Schwerpunkt liegt auf aktuellen gesellschaftlichen Themen und der Weiterentwicklung von zeitgenössischem Sprechtheater. Der TD ist ein wichtiger Produktionsort für unabhängige Kompanien und Kunstschaffende aus lokalen, überregionalen und internationalen Netzwerken, sowohl professionelle Bemühungen als auch Nachwuchstalente sollen hier gleichermaßen unterstützt werden. 2003 trat der Theaterdiscounter zum ersten Mal in Aktion und galt schon bald als ein Gegenbegriff zu klassischen Produktionsformen des Theaters und dessen Arbeitsbedingungen. Seit 2009 bezieht der TD Berlin im ehemaligen Fernmeldeamt (Ost) mit Blick aufs Rote Rathaus seine Räumlichkeiten und bietet in seiner großen, wandelbaren Präsentationshalle Platz für Tagungen, Festivals, Ausstellungen und transdisziplinäre Veranstaltungen. Der TD Berlin ist von der U-Bahn-Station Klosterstraße direkt erreichbar.