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Valeria Gordeev - »Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle«
Tickets ab 6,00 €
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Veranstalter:
Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V. , Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main, Deutschland
Veranstaltungsinfos
»Friedhofsmauern sichern den Frieden, könnte man sagen, zumindest stellen sie Ordnung her. Keiner Seite ist es zuzumuten, ständig vorgehalten zu bekommen, was sie alles verloren hat, niemand sollte immerzu Rücksicht nehmen.«
Während die Söldnergruppe Wagner auf Moskau marschiert und die Welt endgültig aus den Fugen zu geraten droht, haben Lada und Konstantin den Kontakt zueinander verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester Lada in Berlin mit einer Sanierung, die ihr Wohnhaus unbewohnbar macht und alle Mieter*innen in den Wahnsinn treibt. Warum ihr Bruder auch nach dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine in Moskau geblieben ist, bleibt für Lada ein Rätsel. Nun scheint es so, dass die beiden durch die Machenschaften von Konstantins Patenonkel Boris wieder zusammengeführt werden. Der Oligarchenonkel mit transhumanistischen Überzeugungen hat bereits dafür gesorgt, dass sein Patensohn bis über beide Ohren in Schwierigkeiten steckt – nun bringt er auch Lada in Bedrängnis.
Der Debütroman der Bachmann-Preisträgerin Valeria Gordeev trägt den wunderschönen Titel »Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle« und ist nicht nur ein irrer Ritt durch eine Familiengeschichte zwischen Moskau, Berlin und Kyjiw, sondern auch ein lustvoll komponiertes Sprachkunstwerk, das sich am Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt abarbeitet.
Moderation: Beate Tröger
Eintritt: € 6,-/9,-/12,- (pay as you wish)
Valeria Gordeev wurde 1986 in Tübingen geboren. Sie arbeitet als Autorin und Illustratorin. Für ihre schriftstellerische Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. 2023 gewann sie im Rahmen 47. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis. »Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle« ist ihr Debütroman.
Beate Tröger ist Literaturkritikerin, u.a. für den SWR, DLF, FAZ, sowie Redakteurin des Kulturteils der »Frankfurter Hefte«. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt.
Während die Söldnergruppe Wagner auf Moskau marschiert und die Welt endgültig aus den Fugen zu geraten droht, haben Lada und Konstantin den Kontakt zueinander verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester Lada in Berlin mit einer Sanierung, die ihr Wohnhaus unbewohnbar macht und alle Mieter*innen in den Wahnsinn treibt. Warum ihr Bruder auch nach dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine in Moskau geblieben ist, bleibt für Lada ein Rätsel. Nun scheint es so, dass die beiden durch die Machenschaften von Konstantins Patenonkel Boris wieder zusammengeführt werden. Der Oligarchenonkel mit transhumanistischen Überzeugungen hat bereits dafür gesorgt, dass sein Patensohn bis über beide Ohren in Schwierigkeiten steckt – nun bringt er auch Lada in Bedrängnis.
Der Debütroman der Bachmann-Preisträgerin Valeria Gordeev trägt den wunderschönen Titel »Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle« und ist nicht nur ein irrer Ritt durch eine Familiengeschichte zwischen Moskau, Berlin und Kyjiw, sondern auch ein lustvoll komponiertes Sprachkunstwerk, das sich am Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt abarbeitet.
Moderation: Beate Tröger
Eintritt: € 6,-/9,-/12,- (pay as you wish)
Valeria Gordeev wurde 1986 in Tübingen geboren. Sie arbeitet als Autorin und Illustratorin. Für ihre schriftstellerische Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. 2023 gewann sie im Rahmen 47. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis. »Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle« ist ihr Debütroman.
Beate Tröger ist Literaturkritikerin, u.a. für den SWR, DLF, FAZ, sowie Redakteurin des Kulturteils der »Frankfurter Hefte«. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt.
Ort der Veranstaltung
Das Künstler:innenhaus Mousonturm in der Waldschmidtstraße 4 in Frankfurt am Main gehört weltweit zu den bedeutendsten und erfolgreichsten freien Produktionszentren. Ursprünglich diente der in den 1920er Jahren erbaute Turm als Teil der Parfüm- und Seifenfabrik Mouson, die die berühmte Creme Mouson produzierte. Die Firma verlegte in den frühen 70ern ihre Produktion, sodass alle Fabrikgebäude bis auf den Turm abgerissen wurden. Über die Jahre wuchs dann die Idee, aus dem Gebäude eine Art Kultur-Fabrik zu gestalten. 1988 war es dann soweit: Das frisch gebackene Haus wurde feierlich als Spiel- und Produktionsstätte für nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Tanz, Theater, Performance, Musik, Literatur und Bildende Kunst eröffnet.
Der Schwerpunkt der Arbeit des Künstler*innenhaus Mousonturm liegt im Austausch zwischen Kunstschaffenden aus dem deutschsprachigen, europäischen und außereuropäischen Raum, wodurch sich ständig neue ästhetische Ausdrucksformen und Wirkungsweisen ergeben. Dabei spielt auch ein stark zeitgenössisch geprägter Ansatz eine zentrale Rolle, der immer wieder gesellschaftskritische Perspektiven eröffnet und aktuelle Diskurse aufgreift. So beinhaltet das umfangreiche Repertoire Tanz- und Theaterprogramme, Konzerte, Filmvorführungen, Lesungen, Vorträge, Präsentationen von Kunstprojekten und vieles mehr. Zum Selbstverständnis des Hauses gehören zudem Angebote im Bereich Barrierefreiheit wie Audiodeskription, die es einem vielfältigen Publikum ermöglichen, an diesen kulturellen Erfahrungen teilzuhaben.
Die verschiedenen Events finden aber nicht nur im Mousonturm selbst statt, sondern auch in verschiedenen anderen Spielstätten in Frankfurt und Offenbach am Main. Ob sommerliche Konzerte im Musikpavillon des Frankfurter Palmengartens, Workshops im Gesellschaftshaus des Zoos oder weitere Locations mitten in der Innenstadt – die Verantwortlichen vom Künstler*innenhaus Mousonturm tragen einen erheblichen Anteil am pulsierenden Frankfurter Stadtleben und erweitern es kontinuierlich durch innovative, zugängliche und diskursorientierte Kulturprogramme.
Jetzt Tickets sichern und die Veranstaltungen vom und im Künstler*innenhaus Mousonturm live erleben.
Der Schwerpunkt der Arbeit des Künstler*innenhaus Mousonturm liegt im Austausch zwischen Kunstschaffenden aus dem deutschsprachigen, europäischen und außereuropäischen Raum, wodurch sich ständig neue ästhetische Ausdrucksformen und Wirkungsweisen ergeben. Dabei spielt auch ein stark zeitgenössisch geprägter Ansatz eine zentrale Rolle, der immer wieder gesellschaftskritische Perspektiven eröffnet und aktuelle Diskurse aufgreift. So beinhaltet das umfangreiche Repertoire Tanz- und Theaterprogramme, Konzerte, Filmvorführungen, Lesungen, Vorträge, Präsentationen von Kunstprojekten und vieles mehr. Zum Selbstverständnis des Hauses gehören zudem Angebote im Bereich Barrierefreiheit wie Audiodeskription, die es einem vielfältigen Publikum ermöglichen, an diesen kulturellen Erfahrungen teilzuhaben.
Die verschiedenen Events finden aber nicht nur im Mousonturm selbst statt, sondern auch in verschiedenen anderen Spielstätten in Frankfurt und Offenbach am Main. Ob sommerliche Konzerte im Musikpavillon des Frankfurter Palmengartens, Workshops im Gesellschaftshaus des Zoos oder weitere Locations mitten in der Innenstadt – die Verantwortlichen vom Künstler*innenhaus Mousonturm tragen einen erheblichen Anteil am pulsierenden Frankfurter Stadtleben und erweitern es kontinuierlich durch innovative, zugängliche und diskursorientierte Kulturprogramme.
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