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Veranstaltungsinfos
Wer alleine weiter weiß, hat Krise nicht verstanden. Und glaubt vielleicht noch, die Welt sei eine Bühne der egozentrischen Selbstbehauptung. Nichts belästigt unser Zusammensein so sehr wie der kapitalistische Befehl, sich als etwas Besonderes zu produzieren. Die Akteur*innen dieses Abends stemmen sich dagegen. Sie suchen einen Ort des Sich-Fühlen-Könnens durch Beziehungsfürsorge. Aber wie geht das, wenn die Strukturen, mit denen wir uns Gewalt antun, auch in uns liegen? Es ist eine Feier des Scheiterns und Nicht-Weiterwissens. Witzig. Kurz, aber prall voll. In einem Reigen von Sprachzerstörung und Rekonstruktion, musikalischer Trance und Licht eröffnet das Stück einen atmosphärischen Raum zwischen Abstraktion und Nähe. Wann wird das Sprechen über Gefühle ein politischer Akt? Wann die Cappuccino-Bestellung ein verbaler Hindernislauf mit Stolpergefahr?
Die Inszenierung erkundet, was es heißen könnte, sich in Frage stellen zu lassen, um trotz Machtstrukturen ein Selbst zu werden. Sie versucht den Ausbruch aus einer überkomplexen Welt durch die radikale Anerkennung der eigenen Verlorenheit: Wer nicht weiter weiß, hat recht! Was muss geschehen, damit das Gefühl der Verlorenheit in kollektive und beziehungsorientierte Sorge überführt wird?
Von und mit: Lisa Heinrici, Emma Rönnebeck | Konzeption, Regie, Text: Malte Schlösser | Musik: Michelangelo Contini | Licht, Kostüm, Bühne: Thomas Giger | Video: Nicolas Gebbe | Textarbeit: Marie Jordan | Dramaturgie: Anna Krauß | Szenen, szenische Texte: Emma Rönnebeck, Malte Schlösser | Regie-, Dramaturgieassistenz, Soufflage: Jewgenija Conradi | Produktions-, Regieassistenz: Lilli Else Dietmann | Produktionsleitung: Eva-Karen Tittmann | Technische Produktionsleitung, Produktionsleitung WA: Aurora Kellermann | PR: Yven Augustin
Die Produktion entstand in Kooperation mit dem TD Berlin.
Premiere: 2023, TD Berlin
Dauer: ca. 70 Minuten
Die Inszenierung erkundet, was es heißen könnte, sich in Frage stellen zu lassen, um trotz Machtstrukturen ein Selbst zu werden. Sie versucht den Ausbruch aus einer überkomplexen Welt durch die radikale Anerkennung der eigenen Verlorenheit: Wer nicht weiter weiß, hat recht! Was muss geschehen, damit das Gefühl der Verlorenheit in kollektive und beziehungsorientierte Sorge überführt wird?
Von und mit: Lisa Heinrici, Emma Rönnebeck | Konzeption, Regie, Text: Malte Schlösser | Musik: Michelangelo Contini | Licht, Kostüm, Bühne: Thomas Giger | Video: Nicolas Gebbe | Textarbeit: Marie Jordan | Dramaturgie: Anna Krauß | Szenen, szenische Texte: Emma Rönnebeck, Malte Schlösser | Regie-, Dramaturgieassistenz, Soufflage: Jewgenija Conradi | Produktions-, Regieassistenz: Lilli Else Dietmann | Produktionsleitung: Eva-Karen Tittmann | Technische Produktionsleitung, Produktionsleitung WA: Aurora Kellermann | PR: Yven Augustin
Die Produktion entstand in Kooperation mit dem TD Berlin.
Premiere: 2023, TD Berlin
Dauer: ca. 70 Minuten
Ort der Veranstaltung
Im Herzen der Barockstadt Dresden liegt gut verborgen ein ganz besonderer Ort: das Societaetstheater – das älteste Theaterhaus der Stadt. Bereits 1776 gründete sich die Theatersocietaet, die jedoch im 19. Jahrhundert wieder aufgelöst wurde. Erst in den 1980er Jahren erlebte das Haus eine Wiederbelebung. Seither dient das barocke Gebäude als öffentliche Spielstätte und hat sich zu einem kulturellen Highlight der sächsischen Landeshauptstadt entwickelt. Heute versteht sich das Societaetstheater als modernes, freies Theater mit einem abwechslungsreichen und zeitgenössischen Programm. Neben Theaterproduktionen stehen auch Tanz, Musik, Performances und Lesungen regelmäßig auf dem Spielplan.
Zwei Theatersäle sowie das einladende Foyer sind die idealen Bühnen für die vielfältigen Veranstaltungen. In den Sommermonaten verwandelt sich zudem der charmante Innenhof, die sogenannte Gartenbühne, in eine atmosphärische Open-Air-Spielstätte. Doch das Societaetstheater beschränkt sich nicht nur auf sein Stammhaus: Auch der Dresdner Alaunpark und die Dreikönigskirche werden regelmäßig als besondere Aufführungsorte bespielt. Mit unseren Tickets können Sie Ihren kulturellen Horizont erweitern und die Vielfalt der Veranstaltungen im Societaetstheater Dresden live erleben.
Zwei Theatersäle sowie das einladende Foyer sind die idealen Bühnen für die vielfältigen Veranstaltungen. In den Sommermonaten verwandelt sich zudem der charmante Innenhof, die sogenannte Gartenbühne, in eine atmosphärische Open-Air-Spielstätte. Doch das Societaetstheater beschränkt sich nicht nur auf sein Stammhaus: Auch der Dresdner Alaunpark und die Dreikönigskirche werden regelmäßig als besondere Aufführungsorte bespielt. Mit unseren Tickets können Sie Ihren kulturellen Horizont erweitern und die Vielfalt der Veranstaltungen im Societaetstheater Dresden live erleben.