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Veranstaltungsinfos
Work Body ist inspiriert vom Gedicht „Le ceneri di Gramsci“ (Die Asche von Gramsci), das Pier Pasolini dem ebenfalls körperlich behinderten Mitbegründer der kommunistischen Partei Italiens Antonio Gramsci widmete. Pasolinis sinnlich-intellektuelle Hommage an den marxistischen Denker nutzt Turinsky, um in Work Body eine Antwort auf den allgemeinen, von Männlichkeitsfantasien durchdrungenen Rechtsruck im Arbeitermilieu zu finden.
Gramsci betonte stets den „authentischen Kern“, den „buon senso“ im proletarischen Erleben. Wie steht es um die darin schlummernde Sehnsucht, autonom und mit seinesgleichen zu verkehren? Wie steht es um die erotischen, aber auch narzisstischen Untertöne von Kameradschaft und Brüderlichkeit? Und wie verhält sich kommunistisches Begehren zu sexuellem Begehren?
Bauend, singend, sprechend, tanzend, quer zur kapitalistisch organisierten Arbeitsteilung, unterwandert Turinsky nicht nur die Trennung von Kopf- und Handarbeit, sondern auch die Grenzen zwischen choreografischer Intervention, Konzert und politischer Agitation. Work Body schafft einen Raum für Resonanzen zwischen dem „behinderten“ und „arbeitenden“ Körper. Damit rückt Turinsky die an die Ränder der Repräsentation gedrängten Körperlichkeiten ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit.
Gramsci betonte stets den „authentischen Kern“, den „buon senso“ im proletarischen Erleben. Wie steht es um die darin schlummernde Sehnsucht, autonom und mit seinesgleichen zu verkehren? Wie steht es um die erotischen, aber auch narzisstischen Untertöne von Kameradschaft und Brüderlichkeit? Und wie verhält sich kommunistisches Begehren zu sexuellem Begehren?
Bauend, singend, sprechend, tanzend, quer zur kapitalistisch organisierten Arbeitsteilung, unterwandert Turinsky nicht nur die Trennung von Kopf- und Handarbeit, sondern auch die Grenzen zwischen choreografischer Intervention, Konzert und politischer Agitation. Work Body schafft einen Raum für Resonanzen zwischen dem „behinderten“ und „arbeitenden“ Körper. Damit rückt Turinsky die an die Ränder der Repräsentation gedrängten Körperlichkeiten ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit.
Ort der Veranstaltung
Geleitet wird das Theater Rampe in der Filderstraße in Stuttgart von Eva Hosemann. Es hat sich vorwiegend der deutschsprachigen Gegenwartsdramatik verschrieben und schnell einen überregionalen Ruf als Autorentheater erlangt. Die Auseinandersetzung mit bildenden Künstlern, Musikern und Tänzern sowie das projektbezogene, spartenübergreifende Arbeiten ist Teil der künstlerischen Konzeption des Theater Rampe. Das Programm des Theaters ist vielseitig und beinhaltet oft gewagte Spielarten des Andersartigen. Ur- und Erstaufführungen, Auftragsstücke, Autorenlesungen, Koproduktionen und Performances sind in den Spielzeiten Teil des Geschehens im Theater Rampe.