Bequem und sicher zahlen
Wakati (Zeit)
Shelmith Øseth, Kuyumarts  
Veranstalter:
Uferstudios GmbH , Uferstr. 23, 13357 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Wakati ist ein kraftvolles, interdisziplinäres Erlebnis, in dem Tanz, mehrsprachige Wortkunst und Live-Klang zu einer poetischen Auseinandersetzung mit Identität, Erinnerung und Zugehörigkeit verschmelzen.
Identität ist selten eindeutig. Derselbe Körper wird je nach Ort und Blick völlig unterschiedlich interpretiert – mal als Zeichen von Zugehörigkeit, mal als Ausdruck des Andersseins. Die Performance macht diese Spannungen spürbar. Bewegung, Stimme und Klang verweben kulturelles Gedächtnis, persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Zuschreibungen zu einem vielschichtigen Geflecht.
Ausgehend von Erfahrungen zwischen kenianischen und europäischen Kontexten eröffnet Wakati zugleich einen Blick auf universelle Fragen von Sichtbarkeit, Privilegien und Zugehörigkeit. Das Stück versteht Identität nicht als festen Zustand, sondern als etwas Wandelbares. Es lädt das Publikum ein, darüber zu reflektieren: Was bleibt von uns, wenn sich der Kontext verändert – und wie viel von uns entsteht erst durch den Blick der Anderen?
Dauer: 45 Minuten
Choreografie, Performance: Shelmith Øseth
Regie, Dramaturgie: Vibeke Flesland Havre
Musik, Komposition: Stephan Meidell
Lichtdesign: Jan Holden
Kostüm, Szenografie: Olga Regitze Dyrløv Høegh
Produzentin: Sølvi Katrine Andersen (Bergen Dansesenter)
Koproduzenten: Carte Blanche und BIT Teatergarasjen
Kooperationspartner: Bergen Dansesenter, Fargespill
Mentoring: Annabelle Bonnéry (Carte Blanche), Jens Jeffry Trinidad, Marit Loe Bjørnstad
Shelmith Øseth lebt und arbeitet als Tänzerin und Bewegungskünstlerin in Bergen und Oslo. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von zeitgenössischem Tanz und traditionellen afrikanischen Tanzformen wie Indlamu, Pantsula und Isukuti, dem Tanz der kenianischen Luhya. Nach ihrer Ausbildung an der Langhaugen-Schule in Bergen und der New Education for Contemporary Dance im schwedischen Härnösand nutzt sie den Tanz gezielt als Medium zur Erforschung sozialer und politischer Themen. Sie kollaborierte bereits mit renommierten Institutionen wie Det Norske Teatret, Den Nationale Scene, dem Nordic Black Theatre, der Bergen Kunsthall sowie dem Kollektiv Nordic Beasts. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören Horse in Flames am Osloer Panta Rei Danseteater sowie ihre neueste Produktion Wakati, die in Oslo, Bergen und Edinburgh präsentiert wird.
Stephan Meidell arbeitet als Komponist, Musiker und Performer an den Schnittstellen von Neuer Musik, freier Improvisation und Klangkunst. Sein facettenreiches Schaffen umfasst elektroakustische Werke, experimentelle Ensemble-Formationen sowie interdisziplinäre Kooperationen in den Bereichen Tanz, Theater und bildende Kunst. Meidells Auftragskompositionen und Performances werden international auf renommierten Plattformen präsentiert, darunter das Ultima Contemporary Music Festival, die Festspillene i Nord-Norge, Nattjazz, Borealis, das Henie Onstad Kunstsenter, BIT Teatergarasjen und die Riksscenen.
Eine Produktion von Culturescape und KN Dance Project, unterstützt durch die Direction de la culture en Guadeloupe, präsentiert im Rahmen der KUYUM Tanzplattform 2026, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Identität ist selten eindeutig. Derselbe Körper wird je nach Ort und Blick völlig unterschiedlich interpretiert – mal als Zeichen von Zugehörigkeit, mal als Ausdruck des Andersseins. Die Performance macht diese Spannungen spürbar. Bewegung, Stimme und Klang verweben kulturelles Gedächtnis, persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Zuschreibungen zu einem vielschichtigen Geflecht.
Ausgehend von Erfahrungen zwischen kenianischen und europäischen Kontexten eröffnet Wakati zugleich einen Blick auf universelle Fragen von Sichtbarkeit, Privilegien und Zugehörigkeit. Das Stück versteht Identität nicht als festen Zustand, sondern als etwas Wandelbares. Es lädt das Publikum ein, darüber zu reflektieren: Was bleibt von uns, wenn sich der Kontext verändert – und wie viel von uns entsteht erst durch den Blick der Anderen?
Dauer: 45 Minuten
Choreografie, Performance: Shelmith Øseth
Regie, Dramaturgie: Vibeke Flesland Havre
Musik, Komposition: Stephan Meidell
Lichtdesign: Jan Holden
Kostüm, Szenografie: Olga Regitze Dyrløv Høegh
Produzentin: Sølvi Katrine Andersen (Bergen Dansesenter)
Koproduzenten: Carte Blanche und BIT Teatergarasjen
Kooperationspartner: Bergen Dansesenter, Fargespill
Mentoring: Annabelle Bonnéry (Carte Blanche), Jens Jeffry Trinidad, Marit Loe Bjørnstad
Shelmith Øseth lebt und arbeitet als Tänzerin und Bewegungskünstlerin in Bergen und Oslo. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von zeitgenössischem Tanz und traditionellen afrikanischen Tanzformen wie Indlamu, Pantsula und Isukuti, dem Tanz der kenianischen Luhya. Nach ihrer Ausbildung an der Langhaugen-Schule in Bergen und der New Education for Contemporary Dance im schwedischen Härnösand nutzt sie den Tanz gezielt als Medium zur Erforschung sozialer und politischer Themen. Sie kollaborierte bereits mit renommierten Institutionen wie Det Norske Teatret, Den Nationale Scene, dem Nordic Black Theatre, der Bergen Kunsthall sowie dem Kollektiv Nordic Beasts. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören Horse in Flames am Osloer Panta Rei Danseteater sowie ihre neueste Produktion Wakati, die in Oslo, Bergen und Edinburgh präsentiert wird.
Stephan Meidell arbeitet als Komponist, Musiker und Performer an den Schnittstellen von Neuer Musik, freier Improvisation und Klangkunst. Sein facettenreiches Schaffen umfasst elektroakustische Werke, experimentelle Ensemble-Formationen sowie interdisziplinäre Kooperationen in den Bereichen Tanz, Theater und bildende Kunst. Meidells Auftragskompositionen und Performances werden international auf renommierten Plattformen präsentiert, darunter das Ultima Contemporary Music Festival, die Festspillene i Nord-Norge, Nattjazz, Borealis, das Henie Onstad Kunstsenter, BIT Teatergarasjen und die Riksscenen.
Eine Produktion von Culturescape und KN Dance Project, unterstützt durch die Direction de la culture en Guadeloupe, präsentiert im Rahmen der KUYUM Tanzplattform 2026, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Ort der Veranstaltung
In die ehemaligen Werkstätten der Berliner Verkehrsbetriebe direkt am Ufer der Panke im Wedding ist neues Leben eingezogen. Die Hallen sind zu 14 großzügigen Studios, mehreren Büros und Künstlerateliers umgebaut worden. Die frühere industrielle Nutzung ist sichtbar und der Werkstattcharakter lebendig geblieben.
Impulsen aus der freien Tanzszene und dem Netzwerk TanzRaumBerlin folgend, konnte die Uferstudios GmbH diesen neuen Standort für zeitgenössischen Tanz mit Unterstützung der Lottostiftung realisieren. Seit der Eröffnung im Jahr 2010 bieten die Uferstudios Choreografen, Tänzern und anderen Künstlern den Raum für professionelles Arbeiten in einem inspirierenden Umfeld, das auf Offenheit und Partizipation setzt.
Impulsen aus der freien Tanzszene und dem Netzwerk TanzRaumBerlin folgend, konnte die Uferstudios GmbH diesen neuen Standort für zeitgenössischen Tanz mit Unterstützung der Lottostiftung realisieren. Seit der Eröffnung im Jahr 2010 bieten die Uferstudios Choreografen, Tänzern und anderen Künstlern den Raum für professionelles Arbeiten in einem inspirierenden Umfeld, das auf Offenheit und Partizipation setzt.