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Wien - Lemberg - St. Petersburg / Streichquartette um 1800
Es spielt das Hoffmeister-Quartett  
Mendelssohn Remise
Jägerstraße 51
10117 Berlin
Tickets ab 20,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Ensemble WUNDERKAMMER , Maybachstraße 23, 19322 Wittenberge, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Wien - Lemberg - St. Petersburg
Streichquartette um 1800 von Franz Gebel, Joseph Elsner und Anton Ferdinand Titz
Es spielt das Hoffmeister-Quartett:
Ulla Bundies, Christoph Heidemann - Violine
Aino Hildebrandt - Viola
Martin Seemann - Violoncello
Dr. Klaus Harer, Moderation
In Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa
Das Hoffmeister-Quartett interpretiert Werke von Komponisten, die von Wien aus die Gattung des Streichquartetts in die Metropolen des östlichen Europa brachten. Lemberg (poln. Lwów – ukr. Lwiw), heute die wichtigste Stadt in der westlichen Ukraine, war um 1800 die Hauptstadt des Kronlandes Galizien und Lodomerien in der östlichen Peripherie des Habsburgerreiches. Der aus Schlesien stammende Joseph Elsner (1769–1854) kam nach seiner musikalischen Ausbildung in Wien als Kapellmeister an das Lemberger Theater, das damals von einer deutschen und einer polnischen Truppe bespielt wurde. Gleichzeitig etablierte er sich hier als Komponist von Kammermusik, die er für die musizierenden Eliten der Stadt schrieb. Später ging er nach Warschau, wo er als Lehrer einer ganzen Generation von polnischen Komponisten und Sängern wirkte. Franz Gebel (1787–1843), der ebenfalls aus Schlesien stammte, wirkte nach seiner Ausbildung in Wien in verschiedenen Städten der habsburgischen Kronländer, u. a. auch in Lemberg, bis er 1817 nach Moskau ging. Hier wirkte er als Musikpädagoge und Organisator von Musikabenden, bei denen vor allem die Kammermusik der Wiener Klassiker propagiert wurden. Anton Ferdinand Titz (1742?–1810), war bereits ab den 1780er Jahren am kaiserlichen Hof in St. Petersburg als Violinvirtuose tätig. Er galt als Schüler Joseph Haydns und begründete die Streichquartett-Tradition im russischen Reich.
Streichquartette um 1800 von Franz Gebel, Joseph Elsner und Anton Ferdinand Titz
Es spielt das Hoffmeister-Quartett:
Ulla Bundies, Christoph Heidemann - Violine
Aino Hildebrandt - Viola
Martin Seemann - Violoncello
Dr. Klaus Harer, Moderation
In Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa
Das Hoffmeister-Quartett interpretiert Werke von Komponisten, die von Wien aus die Gattung des Streichquartetts in die Metropolen des östlichen Europa brachten. Lemberg (poln. Lwów – ukr. Lwiw), heute die wichtigste Stadt in der westlichen Ukraine, war um 1800 die Hauptstadt des Kronlandes Galizien und Lodomerien in der östlichen Peripherie des Habsburgerreiches. Der aus Schlesien stammende Joseph Elsner (1769–1854) kam nach seiner musikalischen Ausbildung in Wien als Kapellmeister an das Lemberger Theater, das damals von einer deutschen und einer polnischen Truppe bespielt wurde. Gleichzeitig etablierte er sich hier als Komponist von Kammermusik, die er für die musizierenden Eliten der Stadt schrieb. Später ging er nach Warschau, wo er als Lehrer einer ganzen Generation von polnischen Komponisten und Sängern wirkte. Franz Gebel (1787–1843), der ebenfalls aus Schlesien stammte, wirkte nach seiner Ausbildung in Wien in verschiedenen Städten der habsburgischen Kronländer, u. a. auch in Lemberg, bis er 1817 nach Moskau ging. Hier wirkte er als Musikpädagoge und Organisator von Musikabenden, bei denen vor allem die Kammermusik der Wiener Klassiker propagiert wurden. Anton Ferdinand Titz (1742?–1810), war bereits ab den 1780er Jahren am kaiserlichen Hof in St. Petersburg als Violinvirtuose tätig. Er galt als Schüler Joseph Haydns und begründete die Streichquartett-Tradition im russischen Reich.
Ort der Veranstaltung
Mendelssohn Remise
Jägerstr. 51
10117 Berlin