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Bild: Winterkonzert 2027 Landesjugendorchester Hamburg - Johannes Witt, Omer Meir Wellber, Konradin Seitzer

Winterkonzert 2027 Landesjugendorchester Hamburg - Johannes Witt, Omer Meir Wellber, Konradin Seitzer

Werke u. a. von Sibelius, Bach, Schostakowitsch  

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Platz der Deutschen Einheit 1
20457 Hamburg

Tickets ab 23,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Landesmusikrat Hamburg e.V. , Bahrenfelder Str. 73d, 22765 Hamburg, Deutschland

Tickets

Veranstaltungsinfos

Programm:

Sibelius: Finlandia op. 26
Bach: Doppelkonzert für Oboe und Violine d-Moll BWV 1060 in der Bearbeitung für Akkordeon und Violine
Pause
Mosolov: Die Eisengießerei op. 19
Hovhaness: And God Created Great Whales op. 229 No. 1
Schostakowitsch: Ballettsuite Nr. 5 op. 27a „Der Bolzen“
Ives: The Unanswered Question

Landesjugendorchester Hamburg
Akkordeon: Omer Meir Wellber
Violine: Konradin Seitzer
Dirigent: Johannes Witt

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Maschine und Melodie

Das Landesjugendorchester Hamburg ist als Auswahlorchester der Freien und Hansestadt Hamburg seit bald 60 Jahren fester Bestandteil der musikalischen Nachwuchsszene. Die etwa 80 Musiker*innen zwischen 14-25 Jahren widmen sich in ihrem Winterkonzert einem Programm zwischen industriellem Lärm und Walgesang, zwischen der zerstörerischen Macht des Menschen und dem Einklang von Mensch und Natur. Ein Spannungsfeld, welches dazu einlädt, die Wirkung von Musik als Spiegel menschlicher Handlungen und als Stimme der Natur zu erleben – als Reflexion unseres Verhältnisses zur Umwelt, unserer Verantwortung und der Hoffnung auf Einklang.

Alexander Mosolovs „Eisengießerei“ macht die industrielle Arbeitswelt zum Klangereignis: stampfende Rhythmen, metallische Klangfarben und unerbittliche Wiederholungen lassen die Maschine selbst zum Protagonisten werden und skizzieren die zerstörerische Kraft industrieller Eroberung. Auch Dmitri Schostakowitschs Suite aus dem Ballett „Der Bolzen“ zeichnet eine grotesk übersteigerte Welt der Fabrik und der mechanisierten Massenbewegung.

Dem steht eine Musik gegenüber, die nach einer anderen Beziehung zur Welt sucht. Jean Sibelius‘ „Finlandia“ verbindet Natur, Landschaft und menschliches Freiheitsstreben zu einem kraftvollen musikalischen Aufbruch. Im Doppelkonzert für Oboe und Violine von Johann Sebastian Bach in der Fassung für Akkordeon und Violine begegnen sich die Solostimmen nicht als Kontrahenten, sondern als gleichberechtigte Partner – ein musikalisches Modell von Dialog und Balance, ausgeführt von Omer Meir Wellber, Akkordeonist und Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters sowie Konradin Seitzer, Erster Konzertmeister des Philharmonischen Staatsorchesters.

Charles Ives‘ „The Unanswered Question“ stellt die metaphysische Frage nach Sinn und Ordnung während Alan Hovhaness‘ „And God Created Great Whales“ den Raum öffnet für das große Miteinander von Mensch und Natur: Originale Gesänge von Buckelwalen treten in Dialog mit dem Orchester. Hier wird die Natur nicht nur dargestellt, sondern erhält buchstäblich eine eigene Stimme.

Schirmherr des LJO Hamburg ist der Erste Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher. Träger des Ensembles ist der Landesmusikrat in der Freien und Hansestadt Hamburg e. V., gefördert wird es von der Behörde für Kultur und Medien.

Ort der Veranstaltung

Wie ein Koloss aus Glas ragt die Elbphilharmonie in Hamburg an der westlichen Spitze der Hafencity in die Höhe. Das 110 m hohe Konzerthaus wurde von 2007-2016 erbaut und am 11. Januar 2017 feierlich als neues Wahrzeichen von Hamburg eröffnet. Als festes Standbein der „Elphi“, wie sie liebevoll von den Hamburgern genannt wird, dient der Sockel des ehemaligen Kaiserspeichers. Speicher und Neubau werden durch die öffentlich zugängliche Plattform „Plaza“ miteinander verbunden.

Die eindrucksvolle Architektur der Elbphilharmonie zeichnet sich insbesondere durch ihre geschwungene Dachlandschaft und ihre schimmernde Glasfassade aus. Das Herzstück des Gebäudes ist der Große Saal, der Platz für bis zu 2 100 Besucher bietet. Da der Raum nach dem Weinberg-Prinzip errichtet wurde, sitzt kein Zuschauer weiter als 30 Meter vom Dirigenten entfernt. Durch die mit Gipsfaserplatten verkleideten Wände und dem Reflektor in der Mitte des Deckengewölbes werden die Klänge in alle Winkel des Raums reflektiert und sorgen für eine optimale Akustik für jeden Besucher. Als zusätzliches Highlight befindet sich inmitten der Zuschauerränge die große Orgel, die durch ihre spezielle Beschichtung gerne angefasst werden darf und soll.

Der Kleine Saal bietet Platz für bis zu 550 Personen und folgt dem klassischen Konzept der „Schuhbox“. Mit seiner stilvoll gefrästen Holzverkleidung sorgt er ebenso für einen grandiosen Klang und wird gerne für kleinere Konzerte genutzt.

Zum musikalischen Profil der Elbphilharmonie gehören nicht nur die Meisterwerke der Klassik, sondern auch das Entdecken neuer Musik. Daher gibt es neben den Konzerten großer Stars und Orchester auch Konzertreihen, die abseits klassischer Programmvorgaben konzipiert sind. Jetzt Tickets sichern und erstklassige Konzerte live in der Elbphilharmonie Hamburg erleben!
Elbphilharmonie Hamburg
Platz der Deutschen Einheit 1
20457 Hamburg