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Veranstaltungsinfos
Über fünf Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut - und bleiben im öffentlichen Diskurs dennoch weitgehend unsichtbar. In einer Gesellschaft, in der sich viele wirtschaftlich bedroht fühlen, geht unter, was tatsächliche Armut bedeutet: strukturell, existenziell, zwischenmenschlich.
Das Stück #armutsbetroffen spricht nicht über Armut, sondern aus ihr heraus. Die Inszenierung zeichnet ein vielstimmiges und widerständiges Bild einer ausgegrenzten Gruppe, die nicht länger schweigen will. Als Panoptikum aus Stimmen, Geschichten, Tweets und Emotionen setzt sich das Stück mit einem Phänomen auseinander, das in einer wohlhabenden Gesellschaft eine zynische Funktion erfüllt: Prekäre Armut legitimiert und begründet den übergroßen Reichtum.
Helge Schmidt und Team arbeiten bereits seit 2013 an der Frage der politischen und gesellschaftlichen Funktion des Theaters. Dabei zeichnet ihre gemeinsamen Produktionen nicht nur der immer präzise recherchierte Faktenreichtum aus, sondern auch die Lust, die theatralen Mittel für dessen Erzählung zu erweitern. Die gemeinsamen Arbeiten wurden zu verschiedenen Festivals eingeladen und sowohl mit dem FAUST-Preis (Cum-Ex Papers, 2019) als auch dem Rolf-Mares-Preis (Tax for free, 2021) ausgezeichnet.
Das Stück #armutsbetroffen spricht nicht über Armut, sondern aus ihr heraus. Die Inszenierung zeichnet ein vielstimmiges und widerständiges Bild einer ausgegrenzten Gruppe, die nicht länger schweigen will. Als Panoptikum aus Stimmen, Geschichten, Tweets und Emotionen setzt sich das Stück mit einem Phänomen auseinander, das in einer wohlhabenden Gesellschaft eine zynische Funktion erfüllt: Prekäre Armut legitimiert und begründet den übergroßen Reichtum.
Helge Schmidt und Team arbeiten bereits seit 2013 an der Frage der politischen und gesellschaftlichen Funktion des Theaters. Dabei zeichnet ihre gemeinsamen Produktionen nicht nur der immer präzise recherchierte Faktenreichtum aus, sondern auch die Lust, die theatralen Mittel für dessen Erzählung zu erweitern. Die gemeinsamen Arbeiten wurden zu verschiedenen Festivals eingeladen und sowohl mit dem FAUST-Preis (Cum-Ex Papers, 2019) als auch dem Rolf-Mares-Preis (Tax for free, 2021) ausgezeichnet.
Ort der Veranstaltung
Das LICHTHOF Theater ist eine der vielseitigsten und innovativsten Spiel- und Produktionsstätten der Hamburger Theaterszene. Hier produzieren sowohl etablierte freie Gruppen und Einzelkünstler*innen, als auch junge, aufstrebende Talente aus unterschiedlichen Sparten. Das Programm ist abwechslungsreich, mutig und experimentell und das LICHTHOF Theater stolz auf die stets hohe Qualität der hier stattfindenden Gastspiele und Eigenproduktionen. Gemessen an seiner Größe ist es mit bis zu 14 Premieren pro Spielzeit das produktivste freie Theater mit gemeinnützigem Anspruch in Hamburg.