Bequem und sicher zahlen
zwischen/ding - Schreibweisen VI
Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
Veranstaltungsinfos
U29 – für alle unter 29
Das Wort „Hieroglyphen“ heißt übersetzt so viel wie „heilige Einritzungen/Schnitzerei“; also etwas, das sich in einem Material abdrückt, um einen Eindruck zu erzeugen. Das Reizvolle an den Hieroglyphen ist, dass sie einem Schriftsystem zugehören, das uns fremd bleibt. Auch, weil die Hieroglyphen Dinge abbilden, von denen wir meinen, auf eine bestimmte Bedeutung schließen zu können, obwohl wir wissen, dass sie gerade so eben nicht funktionieren. Bei diesem zwischen/ding streifen wir als Archäolog:innen des Heute durch die Stadt und entdecken dabei Zeichen, die sich uns tagtäglich durch unseren Blick einschreiben, ob bewusst oder ohne es zu merken.
Mit Unterstützung der Förderinitiative Kulturkessel
Das Wort „Hieroglyphen“ heißt übersetzt so viel wie „heilige Einritzungen/Schnitzerei“; also etwas, das sich in einem Material abdrückt, um einen Eindruck zu erzeugen. Das Reizvolle an den Hieroglyphen ist, dass sie einem Schriftsystem zugehören, das uns fremd bleibt. Auch, weil die Hieroglyphen Dinge abbilden, von denen wir meinen, auf eine bestimmte Bedeutung schließen zu können, obwohl wir wissen, dass sie gerade so eben nicht funktionieren. Bei diesem zwischen/ding streifen wir als Archäolog:innen des Heute durch die Stadt und entdecken dabei Zeichen, die sich uns tagtäglich durch unseren Blick einschreiben, ob bewusst oder ohne es zu merken.
Mit Unterstützung der Förderinitiative Kulturkessel
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.