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Ben Becker
„ICH, JUDAS - Einer unter euch wird mich verraten"  
Veranstalter:
MSK Events GmbH , Alexanderstr. 9, 10178 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Die Konzertreihe MEISTERWERKE präsentiert im Berliner Dom das Kulturleben in seiner ganzen Vielfalt – von großer Klassik über literarisch-musikalische Abende bis hin zu Clubkultur. Inmitten sakraler Architektur und einzigartiger Akustik entstehen unvergessliche Abende – eindrucksvoll, bewegend, inspirierend.
Ben Becker
„Ich, Judas“
Freitag, 19. März 2027 und Samstag, 20. März 2027
Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr
Ben Becker begeistert seit 2015 mit "Ich, Judas" sein Publikum in den schönsten Spielstätten der Republik. Alle bisherigen Aufführungen waren restlos ausverkauft. Ursprünglich als eine einmalige Aufführung im Berliner Dom geplant, wurde das Programm aufgrund des überwältigenden Erfolgs zu einer landesweiten, sich ständig fortsetzenden Tournee ausgeweitet. Allein im Berliner Dom und im Hamburger Michel fanden über 30 Zusatz-Veranstaltungen statt.
Nun kehrt Ben Becker mit diesem außergewöhnlichen Stück genau dahin zurück, wo alles begonnen hat: auf die Bühne des prachtvollen Berliner Doms. Der sakrale Raum bietet die perfekte Kulisse für dieses tiefgründige Drama und ein hochemotionales, unvergessliches Bühnen-Erlebnis.
Programminfo:
Judas, sein Name steht für Verrat. Seine Geschichte ist eine der Schuld ohne Vergebung. Er ist der einzige Feind, für den es keine Liebe gibt, der Meistgehasste, Meistverfolgte und Verteufelte: Judas, der Jünger Jesu, der Gottes Sohn mit seinem Kuss verrät und ans Kreuz liefert. Ben Becker übernimmt seine Rolle.
Der Fall Judas muss neu aufgerollt werden. Eine Geschichte wurde überliefert, ein Urteil gefällt, ein Sündenbock gebrandmarkt für die Ewigkeit. Doch die Geschichte stimmt so nicht, das Urteil ist falsch. „Was war denn zu verraten“, fragt Judas in seiner Verteidigungsrede, „Jesus‘ Aufenthaltsort? Den kannten Tausende. Sein Großes Geheimnis, dass er Gottes Sohn sei? Das hat er selbst gesagt, vor allen Leuten!“ Und das ist nur der Anfang von vielen Unstimmigkeiten einer Geschichte, die mehr geglaubt als befragt wurde.
Das Bild von Judas, dem Verräter, ist ein Vorurteil mit den fatalsten Folgen: Antisemitismus, Judenverfolgung, Glaubenskriege. Ben Becker erhebt seine Stimme für einen, der auserwählt war, den Anti-Christen zu spielen, um Jesus zum Messias zu machen. „Judas ist nichts ohne Jesus … Aber Jesus ist auch nichts ohne Judas“, so die radikale Erkenntnis von Walter Jens, der in seinem Judas-Monolog die moralischen Gewissheiten jahrtausenderlanger Frömmigkeit erschüttert. Eine gigantische Aufgabe für einen Schauspieler: Hier steht einer auf gegen alle in einem verzweifelten Kampf um späte Gerechtigkeit. „Ich, Judas“ ist das existentielle Plädoyer für einen Verdammten, die Korrektur des größten Fehlurteils der Glaubensgeschichte und der Widerruf eines Irrtums, der die Welt gespalten hat.
Ben Becker sucht mit seiner Interpretation des Judas nicht nur den Widerstand gegenüber Feindbildern, Vorverurteilungen und falschen Gewissheiten. Er spielt Judas genau dort, wo die Fragen des Glaubens und Zweifels, der Erlösung und Verdammnis ihren Ort haben, in Gottes Haus. Die Musik und sakrale Wucht der Orgel, gespielt von Domorganist Andreas Sieling, lassen Ben Beckers Judas-Verteidigung vollends zum Ereignis werden.
Text: Amos Oz: Judas, Kapitel 47 (Suhrkamp Verlag) und Walter Jens: Die Verteidigungsrede
des Judas Ischariot (Radius-Verlag)
Regie und Inszenierung: Ben Becker
Musik: Domorganist Andreas Sieling
Dramaturgie: John von Düffel (Deutsches Theater, Berlin)
Eine Koproduktion von Ben Becker & MSK Meistersinger
Ben Becker
„Ich, Judas“
Freitag, 19. März 2027 und Samstag, 20. März 2027
Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr
Ben Becker begeistert seit 2015 mit "Ich, Judas" sein Publikum in den schönsten Spielstätten der Republik. Alle bisherigen Aufführungen waren restlos ausverkauft. Ursprünglich als eine einmalige Aufführung im Berliner Dom geplant, wurde das Programm aufgrund des überwältigenden Erfolgs zu einer landesweiten, sich ständig fortsetzenden Tournee ausgeweitet. Allein im Berliner Dom und im Hamburger Michel fanden über 30 Zusatz-Veranstaltungen statt.
Nun kehrt Ben Becker mit diesem außergewöhnlichen Stück genau dahin zurück, wo alles begonnen hat: auf die Bühne des prachtvollen Berliner Doms. Der sakrale Raum bietet die perfekte Kulisse für dieses tiefgründige Drama und ein hochemotionales, unvergessliches Bühnen-Erlebnis.
Programminfo:
Judas, sein Name steht für Verrat. Seine Geschichte ist eine der Schuld ohne Vergebung. Er ist der einzige Feind, für den es keine Liebe gibt, der Meistgehasste, Meistverfolgte und Verteufelte: Judas, der Jünger Jesu, der Gottes Sohn mit seinem Kuss verrät und ans Kreuz liefert. Ben Becker übernimmt seine Rolle.
Der Fall Judas muss neu aufgerollt werden. Eine Geschichte wurde überliefert, ein Urteil gefällt, ein Sündenbock gebrandmarkt für die Ewigkeit. Doch die Geschichte stimmt so nicht, das Urteil ist falsch. „Was war denn zu verraten“, fragt Judas in seiner Verteidigungsrede, „Jesus‘ Aufenthaltsort? Den kannten Tausende. Sein Großes Geheimnis, dass er Gottes Sohn sei? Das hat er selbst gesagt, vor allen Leuten!“ Und das ist nur der Anfang von vielen Unstimmigkeiten einer Geschichte, die mehr geglaubt als befragt wurde.
Das Bild von Judas, dem Verräter, ist ein Vorurteil mit den fatalsten Folgen: Antisemitismus, Judenverfolgung, Glaubenskriege. Ben Becker erhebt seine Stimme für einen, der auserwählt war, den Anti-Christen zu spielen, um Jesus zum Messias zu machen. „Judas ist nichts ohne Jesus … Aber Jesus ist auch nichts ohne Judas“, so die radikale Erkenntnis von Walter Jens, der in seinem Judas-Monolog die moralischen Gewissheiten jahrtausenderlanger Frömmigkeit erschüttert. Eine gigantische Aufgabe für einen Schauspieler: Hier steht einer auf gegen alle in einem verzweifelten Kampf um späte Gerechtigkeit. „Ich, Judas“ ist das existentielle Plädoyer für einen Verdammten, die Korrektur des größten Fehlurteils der Glaubensgeschichte und der Widerruf eines Irrtums, der die Welt gespalten hat.
Ben Becker sucht mit seiner Interpretation des Judas nicht nur den Widerstand gegenüber Feindbildern, Vorverurteilungen und falschen Gewissheiten. Er spielt Judas genau dort, wo die Fragen des Glaubens und Zweifels, der Erlösung und Verdammnis ihren Ort haben, in Gottes Haus. Die Musik und sakrale Wucht der Orgel, gespielt von Domorganist Andreas Sieling, lassen Ben Beckers Judas-Verteidigung vollends zum Ereignis werden.
Text: Amos Oz: Judas, Kapitel 47 (Suhrkamp Verlag) und Walter Jens: Die Verteidigungsrede
des Judas Ischariot (Radius-Verlag)
Regie und Inszenierung: Ben Becker
Musik: Domorganist Andreas Sieling
Dramaturgie: John von Düffel (Deutsches Theater, Berlin)
Eine Koproduktion von Ben Becker & MSK Meistersinger
Ort der Veranstaltung
Der mächtige Berliner Dom steht im Zentrum der Hauptstadt und war früher eine Hof- und Domkirche der Hohenzollern. Gebaut wurde das Monument unter Kaiser Wilhelm II von 1894 bis 1905 im Stil des Barocks. Es gilt heute als eine der bedeutendsten dynastischen Grabstätten Europas und als die größte evangelische Kirche Berlins.
Das Innere der Kirche ist prachtvoll gestaltet, mit ornamentalen Mosaiken, Gold und Statuen sowie mit Stülers berühmtem Marmoraltar und dem Marmortaufstein von Christian Daniel Rauch. In der Hohenzollerngruft befinden sich ca. 100 Särge aus vier Jahrhunderten sowie die aufwändig gestalteten Sarkophage für Friedrich I und Königin Sophie Charlotte. Nach der schweren Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde der Berliner Dom bis Anfang der 2000er originalgetreu wiederaufgebaut und wird seitdem für Gottesdienste, Staatsakte, Konzerte und weitere Veranstaltungen genutzt.
Ein wahrer Blickfang des Doms ist der eindrucksvolle Kuppelbau. Rund 270 Stufen muss man meistern, um nach oben zu kommen, aber die Mühe lohnt sich: Aus 50 Metern Höhe erhalten die Besucherinnen und Besucher einen Rundumblick über die Sehenswürdigkeiten Berlins.
Das Innere der Kirche ist prachtvoll gestaltet, mit ornamentalen Mosaiken, Gold und Statuen sowie mit Stülers berühmtem Marmoraltar und dem Marmortaufstein von Christian Daniel Rauch. In der Hohenzollerngruft befinden sich ca. 100 Särge aus vier Jahrhunderten sowie die aufwändig gestalteten Sarkophage für Friedrich I und Königin Sophie Charlotte. Nach der schweren Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde der Berliner Dom bis Anfang der 2000er originalgetreu wiederaufgebaut und wird seitdem für Gottesdienste, Staatsakte, Konzerte und weitere Veranstaltungen genutzt.
Ein wahrer Blickfang des Doms ist der eindrucksvolle Kuppelbau. Rund 270 Stufen muss man meistern, um nach oben zu kommen, aber die Mühe lohnt sich: Aus 50 Metern Höhe erhalten die Besucherinnen und Besucher einen Rundumblick über die Sehenswürdigkeiten Berlins.