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Die Geschichte vom Soldaten - Marionettentheater mit Dominique Horwitz
Salzburger Marionetten-Theater in Kooperation mit den Salzburger Festspielen  
Tickets ab 39,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Monheimer Kulturwerke GmbH , Frohnkamp 18, 40789 Monheim am Rhein, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Die Geschichte vom Soldaten
Von Igor Strawinsky
Gelesen, gespielt und getanzt (in zwei Teilen; 1918)
Text von Charles Ferdinand Ramuz in der deutschen Nachdichtung von Hans Reinhart
Szenische Aufführung
Mit der Inszenierung von Igor Strawinskys „Die Geschichte vom Soldaten“ präsentiert die Kulturraffinerie K714 ein herausragendes Ereignis der jüngeren Theatergeschichte, das nach seinem bejubelten Debüt bei den Salzburger Festspielen nun exklusiv in Deutschland zu erleben ist. Dass diese renommierte Koproduktion des Salzburger Marionettentheaters und der Festspiele den Weg nach Monheim am Rhein findet, unterstreicht den Anspruch des neuen Kulturhauses als Ort hochkarätiger Kunst. Das Werk, 1918 als Schlüsselwerk der musikalischen Moderne entstanden, wird hier in einer szenischen Fassung gezeigt, die den Geist des Wandertheaters mit modernster Präzision verbindet. Die Produktion wurde von der Presse einhellig als Ereignis gefeiert, das die archaische Kraft des russischen Märchens durch eine faszinierende Verbindung von Schauspiel, Tanz und Musik neu erfahrbar macht.
Ein besonderer Höhepunkt und ein bewegendes künstlerisches Vermächtnis sind die Ausstattung und die Gestaltung der Marionetten, die von dem jüngst verstorbenen Weltkünstler Georg Baselitz stammen. Diese Arbeit zählt zu seinen letzten großen künstlerischen Entäußerungen und verleiht der Inszenierung eine visuelle Wucht von seltener Intensität, kongenial umgesetzt durch den Bildhauer Leonhard Winkler. Unter der Regie von Matthias Bundschuh entfaltet sich ein Abend, der durch die schauspielerische Brillanz von Dominique Horwitz als Sprecher und das virtuose Musikerensemble – angeführt von der Geigerin Isabelle Faust – getragen wird. Es ist ein tiefgründiges Spiel um Pakt und Verlust, das durch die Verbindung von Baselitz’ kraftvoller Ästhetik und Strawinskys prägender Musik zu einer einmaligen theatralen Erfahrung verschmilzt, die man in dieser Form in Deutschland nur hier erleben kann.
Besetzung
Regie: Matthias Bundschuh
Marionetten und Ausstattung: Georg Baselitz
Ausführender Bildhauer und Figurenbau: Leonhard Winkler
Dominique Horwitz, Sprecher
Isabelle Faust, Violine
Pascal Moraguès, Klarinette
Giorgio Mandolesi, Fagott
Reinhold Friedrich, Kornett
Ian Bousfield, Posaune
Burak Marlali, Kontrabass
Raymond Curfs, Schlagwerk
Von Igor Strawinsky
Gelesen, gespielt und getanzt (in zwei Teilen; 1918)
Text von Charles Ferdinand Ramuz in der deutschen Nachdichtung von Hans Reinhart
Szenische Aufführung
Mit der Inszenierung von Igor Strawinskys „Die Geschichte vom Soldaten“ präsentiert die Kulturraffinerie K714 ein herausragendes Ereignis der jüngeren Theatergeschichte, das nach seinem bejubelten Debüt bei den Salzburger Festspielen nun exklusiv in Deutschland zu erleben ist. Dass diese renommierte Koproduktion des Salzburger Marionettentheaters und der Festspiele den Weg nach Monheim am Rhein findet, unterstreicht den Anspruch des neuen Kulturhauses als Ort hochkarätiger Kunst. Das Werk, 1918 als Schlüsselwerk der musikalischen Moderne entstanden, wird hier in einer szenischen Fassung gezeigt, die den Geist des Wandertheaters mit modernster Präzision verbindet. Die Produktion wurde von der Presse einhellig als Ereignis gefeiert, das die archaische Kraft des russischen Märchens durch eine faszinierende Verbindung von Schauspiel, Tanz und Musik neu erfahrbar macht.
Ein besonderer Höhepunkt und ein bewegendes künstlerisches Vermächtnis sind die Ausstattung und die Gestaltung der Marionetten, die von dem jüngst verstorbenen Weltkünstler Georg Baselitz stammen. Diese Arbeit zählt zu seinen letzten großen künstlerischen Entäußerungen und verleiht der Inszenierung eine visuelle Wucht von seltener Intensität, kongenial umgesetzt durch den Bildhauer Leonhard Winkler. Unter der Regie von Matthias Bundschuh entfaltet sich ein Abend, der durch die schauspielerische Brillanz von Dominique Horwitz als Sprecher und das virtuose Musikerensemble – angeführt von der Geigerin Isabelle Faust – getragen wird. Es ist ein tiefgründiges Spiel um Pakt und Verlust, das durch die Verbindung von Baselitz’ kraftvoller Ästhetik und Strawinskys prägender Musik zu einer einmaligen theatralen Erfahrung verschmilzt, die man in dieser Form in Deutschland nur hier erleben kann.
Besetzung
Regie: Matthias Bundschuh
Marionetten und Ausstattung: Georg Baselitz
Ausführender Bildhauer und Figurenbau: Leonhard Winkler
Dominique Horwitz, Sprecher
Isabelle Faust, Violine
Pascal Moraguès, Klarinette
Giorgio Mandolesi, Fagott
Reinhold Friedrich, Kornett
Ian Bousfield, Posaune
Burak Marlali, Kontrabass
Raymond Curfs, Schlagwerk
Ort der Veranstaltung
Kultur hat ein neues Zuhause – die Kulturraffinerie K714
Vor über 100 Jahren entstand am Monheimer Rheinufer die modernste Schmierölraffinerie Europas unter Beteiligung der damals in Deutschland Fuß fassenden Firma Shell. Die innovative Bauweise im Inneren des heutigen Industriedenkmals und die vielen erlebten Geschichten zahlreicher Generationen machen das Areal zu einem außergewöhnlichen Standort für Kultur und Begegnung, direkt am Rhein.
Nach der umfangreichen Wiederherstellung des Bestands und dem Neubau eines multifunktionalen, akustisch ausgefeilten Veranstaltungsraums mit einer Kapazität von 500 bis fast 5000 Personen entsteht mit weiteren Neubauten im Süden und Norden ein Gebäudeensemble mit zusätzlichen Tagungsräumen, einem Restaurant mit ergänzender Roof-Top-Bar und ein kleiner Saal in der original erhaltenen Fassabfüllhalle.
Ab Herbst 2026 wird die Kulturraffinerie K714 am Rheinkilometer 714 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und mit einer großen Eröffnung gefeiert.
Vor über 100 Jahren entstand am Monheimer Rheinufer die modernste Schmierölraffinerie Europas unter Beteiligung der damals in Deutschland Fuß fassenden Firma Shell. Die innovative Bauweise im Inneren des heutigen Industriedenkmals und die vielen erlebten Geschichten zahlreicher Generationen machen das Areal zu einem außergewöhnlichen Standort für Kultur und Begegnung, direkt am Rhein.
Nach der umfangreichen Wiederherstellung des Bestands und dem Neubau eines multifunktionalen, akustisch ausgefeilten Veranstaltungsraums mit einer Kapazität von 500 bis fast 5000 Personen entsteht mit weiteren Neubauten im Süden und Norden ein Gebäudeensemble mit zusätzlichen Tagungsräumen, einem Restaurant mit ergänzender Roof-Top-Bar und ein kleiner Saal in der original erhaltenen Fassabfüllhalle.
Ab Herbst 2026 wird die Kulturraffinerie K714 am Rheinkilometer 714 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und mit einer großen Eröffnung gefeiert.