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Große Reihe | Fausts Verdammnis
Wiener Singverein, Alain Altinoglu, hr-Sinfonieorchester  
Tickets ab 22,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Hessischer Rundfunk , Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
Fausts Verdammnis
Angela Brower | Marguerite
John Relyea | Méphistophélès
Charles Castronovo | Faust
Adrien Fournaison | Brander
Wiener Singverein
Alain Altinoglu | Dirigent
Hector Berlioz | La damnation de Faust
Goethes »Faust«, der urdeutsche Mythos: Hector Berlioz hat daraus eine romantisch aufgeladene Chorsinfonie geformt, die sich auch als Oper behaupten könnte. Das große Welttheater um Erkenntnisdrang und Größenwahn, um Verführbarkeit und Verderbnis bekommt hier einen feinen französischen Zungenschlag.
Was Chefdirigent Alain Altinoglu an diesem solitären Werk fasziniert: die Art und Weise, wie der Franzose Berlioz sich diesen urdeutschen Stoff aneignet – nämlich indem er den Klassiker durch ein genuin französisches Prisma filtert. Gerade die orchestralen Klangfarben geben dieser Neuinterpretation des Beziehungsgeflechts um Faust, Margarete und Mephistopheles einen ganz eigenen Reiz. Berlioz hatte sich der Aufgabe, das deutsche Nationalepos in eine höchst melodiöse, perlende und raffiniert-suggestive Musik zu überführen mit größtem Respekt gestellt: »Ich versuchte weder, das Meisterwerk Goethes zu übersetzen, noch, es nachzuahmen, sondern ließ es lediglich auf mich wirken, in dem Bestreben, seinen musikalischen Gehalt zu erfassen.« Herausgekommen ist, sagt Alain Altinoglu, »ein zutiefst hybrides Werk, und genau das macht seinen Reichtum aus«.
Konzerteinführung: 19 Uhr
___________
Goethe's Faust, the quintessentially German myth: Hector Berlioz transformed it into a romantically charged choral symphony that could also hold its own as an opera. The grand world theater of thirst for knowledge and megalomania, of seductiveness and depravity, takes on a subtle French accent here.
What fascinates chief conductor Alain Altinoglu about this solitary work is the way in which the Frenchman Berlioz appropriates this quintessentially German material – namely by filtering the classic through a genuinely French prism. It is precisely the orchestral timbres that give this reinterpretation of the web of relationships between Faust, Margarete, and Mephistopheles its very own charm. Berlioz approached the task of transforming the German national epic into highly melodious, sparkling, and sophisticatedly suggestive music with the utmost respect: »I did not attempt to translate Goethe's masterpiece, nor to imitate it, but simply let it work on me in an effort to grasp its musical content.« The result, says Alain Altinoglu, is »a profoundly hybrid work, and that is precisely what makes it so rich.«
Concert introduction: 7 pm
Angela Brower | Marguerite
John Relyea | Méphistophélès
Charles Castronovo | Faust
Adrien Fournaison | Brander
Wiener Singverein
Alain Altinoglu | Dirigent
Hector Berlioz | La damnation de Faust
Goethes »Faust«, der urdeutsche Mythos: Hector Berlioz hat daraus eine romantisch aufgeladene Chorsinfonie geformt, die sich auch als Oper behaupten könnte. Das große Welttheater um Erkenntnisdrang und Größenwahn, um Verführbarkeit und Verderbnis bekommt hier einen feinen französischen Zungenschlag.
Was Chefdirigent Alain Altinoglu an diesem solitären Werk fasziniert: die Art und Weise, wie der Franzose Berlioz sich diesen urdeutschen Stoff aneignet – nämlich indem er den Klassiker durch ein genuin französisches Prisma filtert. Gerade die orchestralen Klangfarben geben dieser Neuinterpretation des Beziehungsgeflechts um Faust, Margarete und Mephistopheles einen ganz eigenen Reiz. Berlioz hatte sich der Aufgabe, das deutsche Nationalepos in eine höchst melodiöse, perlende und raffiniert-suggestive Musik zu überführen mit größtem Respekt gestellt: »Ich versuchte weder, das Meisterwerk Goethes zu übersetzen, noch, es nachzuahmen, sondern ließ es lediglich auf mich wirken, in dem Bestreben, seinen musikalischen Gehalt zu erfassen.« Herausgekommen ist, sagt Alain Altinoglu, »ein zutiefst hybrides Werk, und genau das macht seinen Reichtum aus«.
Konzerteinführung: 19 Uhr
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Goethe's Faust, the quintessentially German myth: Hector Berlioz transformed it into a romantically charged choral symphony that could also hold its own as an opera. The grand world theater of thirst for knowledge and megalomania, of seductiveness and depravity, takes on a subtle French accent here.
What fascinates chief conductor Alain Altinoglu about this solitary work is the way in which the Frenchman Berlioz appropriates this quintessentially German material – namely by filtering the classic through a genuinely French prism. It is precisely the orchestral timbres that give this reinterpretation of the web of relationships between Faust, Margarete, and Mephistopheles its very own charm. Berlioz approached the task of transforming the German national epic into highly melodious, sparkling, and sophisticatedly suggestive music with the utmost respect: »I did not attempt to translate Goethe's masterpiece, nor to imitate it, but simply let it work on me in an effort to grasp its musical content.« The result, says Alain Altinoglu, is »a profoundly hybrid work, and that is precisely what makes it so rich.«
Concert introduction: 7 pm
Ort der Veranstaltung
Seit ihrer Wiedereröffnung am 28. August 1981 ist die Alte Oper aus dem Frankfurter Kulturleben nicht mehr wegzudenken.
Darüber hinaus hat sich das Konzerthaus einen festen Platz im internationalen Musikleben erobert. Frankfurter Bürgersinn ist es zu verdanken, dass das spätklassizistische Gebäude wieder aufgebaut werden konnte. Abend für Abend gibt es in dem für seine hervorragende Akustik gerühmten, mit Mahagoniholz ausgekleideten Großen Saal (2450 Plätze) sowie im Mozart Saal (720 Plätze) ein breites Spektrum an Veranstaltungen mit internationalen Ensembles und Solisten: Sinfonie- und Kammerkonzerte, Liederabende, Alte und Moderne Musik, aber auch Jazz, Rock und Pop, Leichte Muse, Kabarett oder – im Sommer sowie in der Weihnachtszeit – en suite-Veranstaltungen mit Tanz, Musicals und Kinderprogrammen.
Darüber hinaus hat sich das Konzerthaus einen festen Platz im internationalen Musikleben erobert. Frankfurter Bürgersinn ist es zu verdanken, dass das spätklassizistische Gebäude wieder aufgebaut werden konnte. Abend für Abend gibt es in dem für seine hervorragende Akustik gerühmten, mit Mahagoniholz ausgekleideten Großen Saal (2450 Plätze) sowie im Mozart Saal (720 Plätze) ein breites Spektrum an Veranstaltungen mit internationalen Ensembles und Solisten: Sinfonie- und Kammerkonzerte, Liederabende, Alte und Moderne Musik, aber auch Jazz, Rock und Pop, Leichte Muse, Kabarett oder – im Sommer sowie in der Weihnachtszeit – en suite-Veranstaltungen mit Tanz, Musicals und Kinderprogrammen.