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Into the Chronosphere
Veranstalter:
Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gGmbH , Naunynstraße 27, 10997 Berlin, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Theater von Sisi Bo’wale
Am Anfang der neuen Theaterproduktion von Sisi Bo’wale steht eine Ausstellungseröffnung, die Eröffnung von Into the Chronosphere. Kurator*in und Moderator*in sind gewandt, werfen mit Intellektualitäten um sich, um das Publikum zu beeindrucken. Die Enthüllung des zentralen Ausstellungsobjekts steht an, des Highlights der Ausstellung. Doch da verschiebt sich etwas in Raum und Zeit. Der Boden, mal fest, mal sandig, dehnt und zieht sich zusammen. Geführt von Schildkröten, Uhrenticken und dem Klang ihrer eigenen Stimmen, durch imperiale Archive, Ameisenhügel und Quantencomputer, begeben sich die drei Protagonist*innen auf die Suche nach dem Ursprung der Eigenzeit.
In Into the Chronosphere verweben Sisi Bo’wale und sein Team, Performance, Musik, Poesie und psychodelische Bilder zu einer augenzwinkernden, queeren, afrofuturistischen Collage. Im Zentrum stehen die Bedeutung von Zeit und der Versuch der Protagonist*innen, diese aus ihrer kolonialen, auf Verwertung zielenden Linearität zu lösen.
Into the Chronosphere ist die konsequente Fortsetzung von Sisi Bo’wales eigenem künstlerischen Vorhaben: Durch Poesie, Collagen, Zines und Filme arbeitet er seit mehreren Jahren daran, dominante Vorstellungen von Zeit zu dekonstruieren und – unter Rückgriff auf surrealistische und afrofuturistische Kunstformen – seine eigenen künstlerischen Zeitwelten zu erschaffen. Und doch ist Into the Chronosphere ein Debüt – Sisi Bo’wales Regiedebüt im Ballhaus Naunynstraße. Der Schauspieler, Filmemacher, bildende Künstler und Autor schuf zuvor seine abendfüllende Solo-Performance Moonflavoured Mountains (2025) und agierte im Rahmen der akademie der autodidakten als Spielleiter für die Produktion Weaving Dreams (2026).
Foto: Zé de Paiva
Am Anfang der neuen Theaterproduktion von Sisi Bo’wale steht eine Ausstellungseröffnung, die Eröffnung von Into the Chronosphere. Kurator*in und Moderator*in sind gewandt, werfen mit Intellektualitäten um sich, um das Publikum zu beeindrucken. Die Enthüllung des zentralen Ausstellungsobjekts steht an, des Highlights der Ausstellung. Doch da verschiebt sich etwas in Raum und Zeit. Der Boden, mal fest, mal sandig, dehnt und zieht sich zusammen. Geführt von Schildkröten, Uhrenticken und dem Klang ihrer eigenen Stimmen, durch imperiale Archive, Ameisenhügel und Quantencomputer, begeben sich die drei Protagonist*innen auf die Suche nach dem Ursprung der Eigenzeit.
In Into the Chronosphere verweben Sisi Bo’wale und sein Team, Performance, Musik, Poesie und psychodelische Bilder zu einer augenzwinkernden, queeren, afrofuturistischen Collage. Im Zentrum stehen die Bedeutung von Zeit und der Versuch der Protagonist*innen, diese aus ihrer kolonialen, auf Verwertung zielenden Linearität zu lösen.
Into the Chronosphere ist die konsequente Fortsetzung von Sisi Bo’wales eigenem künstlerischen Vorhaben: Durch Poesie, Collagen, Zines und Filme arbeitet er seit mehreren Jahren daran, dominante Vorstellungen von Zeit zu dekonstruieren und – unter Rückgriff auf surrealistische und afrofuturistische Kunstformen – seine eigenen künstlerischen Zeitwelten zu erschaffen. Und doch ist Into the Chronosphere ein Debüt – Sisi Bo’wales Regiedebüt im Ballhaus Naunynstraße. Der Schauspieler, Filmemacher, bildende Künstler und Autor schuf zuvor seine abendfüllende Solo-Performance Moonflavoured Mountains (2025) und agierte im Rahmen der akademie der autodidakten als Spielleiter für die Produktion Weaving Dreams (2026).
Foto: Zé de Paiva
Ort der Veranstaltung
Das 2008 von Shemin Langhoff gegründete Ballhaus Naunynstraße in Berlin-Kreuzberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, der zweiten und dritten Generation der Zugewanderten eine Bühne zu geben, um sich politisch und künstlerisch präsentieren zu können. Mit seiner künstlerischen Praxis des postmigrantischen Theaters hat das Ballhaus Naunynstraße die Theaterlandschaft Deutschlands nachhaltig verändert. Seit 2013 werden unter der Leitung von Wagner Carvalho vor allem Schwarze, Queere und Perspektiven of Colour ins Zentrum des Schaffens gestellt und geben somit den Impuls für Reflexionen der postkolonialen Strukturen sowohl im Alltag als auch in der Kunst. Das Theater ist Vermittler der Aufarbeitung der deutschen kolonialen Vergangenheit in unserer Gesellschaft und setzt sich gegen strukturellen Rassismus und intersektionale Ausschlussmechanismen ein. Das Ballhaus Naunynstraße bildet einen Rahmen für die Produktion von Kunst und für die Entwicklung eigener Geschichten. Dazu gehört auch die Förderung von Quereinsteigern und die Nachwuchsförderung über die kulturelle Bildung der akademie der autodidakten so wie eine kontinuierliche thematische Entwicklung von Eigenproduktionen, internationalen Gastspielen, die Theater, Tanz, Performance, Diskussionsveranstaltungen, Filmreihen, Konzerte, Lesungen und Festivals beinhalten. Das seit 2013 stattfindende Festival Black Berlin Black wurde 2023 mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet.