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Bild: Johannes Brahms - Ein Deutsches Requiem - Vier ernste Gesänge - 1. Saisonkonzert 2026/27

Johannes Brahms - Ein Deutsches Requiem - Vier ernste Gesänge - 1. Saisonkonzert 2026/27

Musikverein der Stadt Bielefeld e.V.  

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Lampingstraße 16
33615 Bielefeld

Tickets ab 12,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Musikverein der Stadt Bielefeld e.V. , Husumer Str. 59, 33729 Bielefeld, Deutschland

Tickets

Veranstaltungsinfos

Seit Bachs h-Moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist nichts geschrieben worden, was auf diesem Gebiete sich neben Brahms’ deutsches Requiem zu stellen vermag!«, äußerte sich der Musikkritiker Eduard Hanslick. Für den 33-jährigen Brahms bedeutete der überwältigende Erfolg seines Deutschen Requiems den endgültigen Durchbruch als Komponist. Inhaltlich ist das Werk keine Totenmesse im Sinne der lateinischen kirchenmusikalischen Tradition, wie etwa bei Verdi oder Dvořak. Fern jeglicher kirchlichen Dogmatik nahm Brahms sich die Freiheit, die Texte für seine Komposition selbst aus dem Alten und Neuen Testament zusammenzustellen: Anstelle von Strafgericht und Erlösung am jüngsten Tag stehen hier das Gedenken an die Toten und die Tröstung der Lebenden im Zentrum. Diese besondere Hinwendung zum Menschen gibt dem Deutsche Requiem eine Sonderstellung im oratorischen Repertoire, wie auch Clara Schumann an Brahms formulierte: »Ich bin ganz und gar erfüllt von Deinem Requiem, es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den ganzen Menschen in einer Weise, wie wenig anderes. Der tiefe Ernst, vereint mit allem Zauber der Poesie, wirkt wunderbar, erschütternd und besänftigend.«
Die Vier ernsten Gesänge bilden mit ihrer Auswahl biblischer Texte über die menschliche Vergänglichkeit ein kammermusikalisches Pendant zum 30 Jahre zuvor entstandenen Deutschen Requiem. Am Ende seines Lebens komponierte Brahms dieses musikalische Vermächtnis für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Im Konzert erklingt Bernd Wildens Neufassung des tief berührenden Werkes für Bariton, Chor und Orchester.

Katharina Persicke - Sopran
Marcel Brunner - Bariton

Musikverein der Stadt Bielefeld e.V.
Bielefelder Philharmoniker
Leitung: Bernd Wilden

Ort der Veranstaltung

Die Rudolf-Oetker-Halle wurde in den Jahren von 1929 bis 1930 nach den Plänen der Düsseldorfer Architekten Hans Tietmann und Karl Haake erbaut und am 31. Oktober 1930 eingeweiht. Mit ihrer einfachen, rechteckigen Form, auch Schuhschachtel-Architektur genannt, begeisterte sie schnell das Publikum und galt Anfang der 1950er Jahre als eine der besten Konzerthallen der Welt. Der Name der Halle wurde in Gedenken an Dr. Rudolf Oetker gewählt, der im Ersten Weltkrieg fiel, aber bereits zu Lebzeiten die Idee einer Konzerthalle für Bielefeld anregte. Betritt man die Rudolf-Oetker-Halle so ist es immer ein Schritt aus dem eigenen Alltag heraus. Das einzigartige Ambiente dieser Konzerthalle mit ihren vielen architektonisch durchdachten Details machen jeden Besuch zu einem besonderen Erlebnis

Die Konzerthalle verfügt über einen kleinen und einen großen Saal. Der kleine Saal war einst als würdevoller Kammermusiksaal geplant und umgesetzt, deshalb wirkt das Ambiente hier verspielter als im großen Saal. Die geschwungenen Kronleuchter, der Steinway-Flügel und der große Gobelin an der Stirnseite geben dem kleinen Saal seine besondere Note. Der kleine Saal verfügt in etwa über 300 Sitzplätze. Hier finden Kammerkonzerte, Lesungen und anregende Vorträge statt. Aber auch Tagungen und Kongresse können durchgeführt werden.

Das Herzstück der Rudolf-Oetker-Halle ist der große Saal. Edle, dunkle Hölzer kleiden den Saal aus und der Besucher bekommt schnell den Eindruck sich im Inneren des Klangkörpers eines edlen Instruments zu befinden. Dieser Eindruck ist kein Zufall. Das Schwingen dieser Hölzer trägt maßgeblich zur einzigartigen Akkustik des Saals bei. An der Stirnseite des großen Saals befindet sich eine dreimanualige Sauer-Orgel. Der große Saal verfügt über 1561 Sitzplätze.
Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld
Lampingstraße 16
33615 Bielefeld