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Bild: Kammerflimmern | Musikstadt Frankfurt

Kammerflimmern | Musikstadt Frankfurt

Beringia Quartett, Dashiel Nesbitt, Paul Rivinius  

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Historisches Museum Frankfurt
Saalhof 1
60311 Frankfurt am Main

Tickets ab 24,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Hessischer Rundfunk , Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

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1. Kategorie
Normalpreis
je 24,00 €

U30 (unter 30 J.)
je 14,00 €

Menschen mit Behinderung (ab GdB 80)
je 14,00 €

Begleitperson Menschen mit Behinderung
je 14,00 €

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Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungen für Menschen mit Behinderung ab GdB 80 und mit B im Ausweis auch für deren Begleitperson. Tickets für Rollstuhlfahrer*innen und deren Begleitperson bitte über (069) 155-2000 buchen. Ermäßigungsnachweise sind beim Einlass vorzuzeigen.

U30 – Bis zu 50 % vergünstigte Tickets für alle unter 30 Jahren.
Beim Einlass zum Konzert muss das Alter durch einen entsprechenden Ausweis belegt werden.


RMV-Kombiticket ist im Ticketpreis enthalten (außer bei Freikarten).

Kinder unter 6 Jahren haben – auch in Begleitung von Erziehungsberechtigten – keinen Zugang zu den Eigenveranstaltungen des hr; ausgenommen sind alle Veranstaltungen, die ausdrücklich als Kinder- und Familienkonzerte ausgewiesenen sind.
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Veranstaltungsinfos

Musikstadt Frankfurt

Beringia Quartett
Dashiel Nesbitt | Viola
Paul Rivinius | Klavier

Clara Schumann | Klaviertrio g-Moll op. 17
Paul Hindemith | Sonate für Bratsche und Klavier op. 25 Nr. 4
Johannes Brahms | Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111

Wenn in einem »Kammerflimmern« des hr-Sinfonieorchesters drei herausragende Künstlerpersönlichkeiten gewürdigt werden, die das Frankfurter Musikleben im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert entscheidend prägten, bietet sich das Historische Museum Frankfurt als Bühne für eine solche musikgeschichtliche Retrospektive mit lokalem Bezug geradezu an.

Clara Schumann kam 1878 nach Frankfurt, um an Dr. Hoch’s Konservatorium Klavier zu unterrichten, und wohnte bis zu ihrem Tod 1896 in der Myliusstraße. Dort bekam sie in diesen knapp zwei Jahrzehnten häufig Besuch von Johannes Brahms, der im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts seinerseits als Dirigent und Pianist eine rege Konzerttätigkeit am Main im öffentlichen, halböffentlichen und privaten Rahmen entfaltete. Die Eltern des in Hanau gebürtigen Paul Hindemith zogen 1905, nur wenige Jahre nach dem Tod Schumanns und Brahms’, nach Frankfurt. Der musikalisch hochtalentierte Junge studierte Violine und Komposition am Hoch’schen Konservatorium und wirkte anschließend von 1915 bis 1923 als Konzertmeister im Opernorchester. 1927 nahm er eine Professur in Berlin an, doch auch danach – selbst nach seinem von den Nationalsozialisten erzwungenen und anschließend freiwillig fortgesetzten Exil – war Hindemith häufig in Frankfurt zu Besuch, wo er 1963 schließlich auch starb. Das Programm dieses »Kammerflimmerns« mit fünf Mitgliedern des hr-Sinfonieorchesters sowie Paul Rivinius (Klavier) als Gast ehrt die drei Komponist*innen mit je einem ihrer wichtigsten Kammermusik-Werke.

Konzertdauer: ca. 110 Minuten – inklusive Pause
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When an edition of the Frankfurt Radio Symphony’s »Kammerflimmern« series pays tribute to three outstanding musical figures who had a decisive influence on Frankfurt’s musical life in the late 19th and early 20th centuries, the Frankfurt Historical Museum is the ideal venue for such a music-historical retrospective with a local focus.

Clara Schumann came to Frankfurt in 1878 to teach piano at Dr Hoch’s Conservatory and lived on Myliusstraße until her death in 1896. During those nearly two decades, she was frequently visited there by Johannes Brahms, who, in the final quarter of the 19th century, was himself actively engaged in concert performances in this city in public, semi-public and private settings as a conductor and pianist. The parents of Paul Hindemith, who was born in nearby Hanau, moved to Frankfurt in 1905, just a few years after the deaths of Schumann and Brahms. The musically gifted boy studied violin and composition at the Hoch Conservatory and subsequently served as concertmaster in the opera orchestra from 1915 to 1923. In 1927 he accepted a professorship in Berlin, but even afterwards – even following his exile, which was initially forced upon him by the National Socialists and subsequently continued voluntarily – Hindemith frequently visited Frankfurt, where he eventually died in 1963. The programme for this »Kammerflimmern« concert, featuring five members of the Frankfurt Radio Symphony and Paul Rivinius (piano) as a guest, honours the three composers with one of their most significant works each.

Concert duration: about 110 minutes – including break

Ort der Veranstaltung

Historisches Museum Frankfurt
Saalhof 1
60311 Frankfurt am Main
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