Bequem und sicher zahlen
  • PayPal
  • SEPA Lastschrift
  • Mastercard
  • Klarna
  • Visa
  • American Express
  • Google Pay
  • payment.method.apple-pay
Bild: Quick & Classy | Sibelius' Seelenbeichte

Quick & Classy | Sibelius' Seelenbeichte

Anton Spronk, Aivis Greters, hr-Sinfonieorchester  

Anderen Termin auswählen

Bertramstraße 8
60320 Frankfurt am Main

Tickets ab 27,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Hessischer Rundfunk , Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

Tickets

Aktionscode

Verfügen Sie über einen Aktionscode?

Veranstaltungsinfos

Sibelius’ Seelenbeichte

Anton Spronk | Violoncello
Aivis Greters | Dirigent

Robert Schumann | Cellokonzert
Jean Sibelius | 2. Sinfonie

Was könnte er damit gemeint haben? Diese 2. Sinfonie sei »eine Seelenbeichte«, hat Jean Sibelius gesagt – doch was genau lag ihm auf der Seele? Wollte er beichten, bei Brahms abgeschrieben zu haben? Sicher nicht! Aber der klassisch-durchdachte Brahms-Ton steht ihr dennoch gut.

Beichte hin oder her, das Publikum war sofort begeistert von dieser Sinfonie. Und deutete sie, was gar nicht Sibelius’ Absicht war, als Akt des Widerstands gegen den Finnland-Bedroher Russland – eben als »einen in höchstem Maße überwältigenden Protest gegen all die Ungerechtigkeit, die in unserer Zeit die Sonne um ihr Licht und die Blumen um ihren Duft zu berauben droht«, so der Dirigent und Sibelius-Zeitgenosse Robert Kajanus. Mitunter wurde sie die »Sinfonie der Unabhängigkeit« genannt, vielleicht hat auch deswegen der Dirigent Aivis Greters ein besonderes Auge auf sie geworfen. Greters kommt, wie so viele herausragende junge Dirigenten derzeit, aus dem Baltikum. Das kompakte »Quick & Classy«-Programm wird ergänzt um ein Cellokonzert, das bewusst kein Virtuosenkonzert sein möchte. Bei Robert Schumann stehen Klangpoesie, Kantilene und Atmosphäre im Vordergrund, oder wie Clara Schumann es formulierte: »Von welchem Wohlklang und tiefer Empfindung sind alle die Gesangstellen darin!«

Konzertdauer: ca. 85 Minuten – keine Pause!

Im Anschluss »Meet & Greet« an der Bar mit den Musiker*innen des Abends
___________

What could he have meant by that? Jean Sibelius said that this Second Symphony was »a confession of the soul«—but what exactly was weighing on his mind? Did he want to confess to having copied from Brahms? Certainly not! But the classically refined Brahmsian tone suits it well nonetheless.

Confession or not, the audience was immediately captivated by this symphony. And they interpreted it—which was not at all Sibelius’s intention—as an act of resistance against Russia, the threat to Finland—precisely as »an extremely overwhelming protest against all the injustice that in our time threatens to rob the sun of its light and the flowers of their scent,« according to the conductor and Sibelius’s contemporary Robert Kajanus. It was sometimes called the »Symphony of Independence«; perhaps that is why conductor Aivis Greters has taken a special interest in it. Greters, like so many outstanding young conductors today, comes from the Baltic region. The compact «Quick & Classy» program is complemented by a cello concerto that deliberately does not aim to be a virtuoso piece. In Robert Schumann’s work, the focus is on sound poetry, cantilena, and atmosphere—or as Clara Schumann put it: »What melodiousness and deep feeling are found in all the vocal passages within it!«

Concert duration: about 85 minutes – without a break!

Afterwards »Meet & Greet« at the bar with the musicians of the evening

Ort der Veranstaltung

Von Klassik- und Jazzkonzerten, Kinderveranstaltungen, Kabarett, Previews, Lesungen und literarischen Gesprächen bis hin zum Deutschen Jazzfestival, Fastnachtssitzungen oder Fernsehübertragungen bietet der Sendesaal des Hessischen Rundfunks mit seinem Foyer Raum für die unterschiedlichsten Veranstaltungen. Die besondere Qualität des 1954 eingeweihten und 1987/88 komplett umgebauten hr-Sendesaals, der mit hellem Naturholz getäfelt ist, liegt nicht nur in seiner hervorragenden Akustik, sondern auch in seiner Multifunktionalität: Er ist Konzertsaal, Proberaum und modernes Tonstudio in einem, hier arbeitet das hr-Sinfonieorchester und gibt zahlreiche Konzerte, hier werden aber auch regelmäßig CD-Produktionen realisiert. An seiner Stirnseite verfügt der hr-Sendesaal über eine Konzert-Orgel. Der Publikumsbereich bietet bis zu 840 Sitzplätze.
Sendesaal des Hessischen Rundfunks
Bertramstraße 8
60320 Frankfurt am Main
Passend für Sie
Mehr Themen