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Veranstaltungsinfos
Steffen Möller
Präsident von Polschland
Ich habe einen neuen Staat gegründet! Polschland ist die ideale Heimat für alle, die seit Jahren zwischen Deutschland und Polen pendeln und schon gar nicht mehr wissen, wo sie eigentlich hingehören. Jetzt hat das ewige Vergleichen ein Ende, denn in Polschland gibt es nur das Beste aus beiden Ländern, kulinarisch, kulturell und sprachlich. Zusammen bauen wir das Paradies auf Erden: deutsche Currywurst und polnische Piroggen, deutsche Planung und polnische Improvisation. Ich selber bin Präsident (auf Lebenszeit), mein Publikum fungiert als Parlament, das viele kontroverse Fragen entscheiden muss: Sollen wir die deutsche Mittagsruhe und das polnische Tempolimit auf Autobahnen übernehmen? Wollen wir im Restaurant getrennt oder zusammen zahlen? Wann wird geduscht, morgens oder abends?
Am Ende singen wir die neue Nationalhymne, die ich bei einem sehr bekannten Komponisten bestellt habe. Da fließen Tränen der Rührung!
Achtung: Auch geeignet für Leute, die noch nie in Polen waren und einfach nur raus aus Deutschland wollen. In Polschland seht ihr, wie ein perfektes Land aussieht…
Steffen Möller
Prezydent Polszlandu
Założyłem nowe państwo! Polszland to idealna ojczyzna dla wszystkich tych, którzy od lat podróżują między Niemcami a Polską i czasami nie wiedzą już, gdzie właściwie jest ich miejsce. Teraz wieczne porównania dobiegły końca, ponieważ w Polszlandzie istnieje tylko to, co najlepsze z obu krajów, pod względem kulinarnym, kulturowym i językowym. Razem zbudujemy raj na ziemi: niemiecki currywurst i polskie pierogi, niemieckie planowanie i polska improwizacja... Ja sam przyjmę urząd prezydencki (dożywotnie), moja publiczność działa jako parlament, który musi decydować o wielu kontrowersyjnych kwestiach: czy mamy się zgodzić na niemiecką mittagsruhe oraz polskie ograniczenie pręzkości na autostradach? A w restauracjach powinno się płacić osobno czy razem? Kiedy bierzemy prysznic, rano czy wieczorem? Na koniec zaśpiewamy nowy hymn narodowy, który zamówiłem u bardzo znanego kompozytora. Będzie wielkie wzruszenie!
Uwaga: program nadaje sie również dla tych, którzy jeszcze nigdy nie byli w Polsce, ale często myślą o ucieczce z Niemiec. W Polszlandzie zobaczycie, jak wygląda funkcjonujące państwo!
(Występ w języku niemieckim)
Präsident von Polschland
Ich habe einen neuen Staat gegründet! Polschland ist die ideale Heimat für alle, die seit Jahren zwischen Deutschland und Polen pendeln und schon gar nicht mehr wissen, wo sie eigentlich hingehören. Jetzt hat das ewige Vergleichen ein Ende, denn in Polschland gibt es nur das Beste aus beiden Ländern, kulinarisch, kulturell und sprachlich. Zusammen bauen wir das Paradies auf Erden: deutsche Currywurst und polnische Piroggen, deutsche Planung und polnische Improvisation. Ich selber bin Präsident (auf Lebenszeit), mein Publikum fungiert als Parlament, das viele kontroverse Fragen entscheiden muss: Sollen wir die deutsche Mittagsruhe und das polnische Tempolimit auf Autobahnen übernehmen? Wollen wir im Restaurant getrennt oder zusammen zahlen? Wann wird geduscht, morgens oder abends?
Am Ende singen wir die neue Nationalhymne, die ich bei einem sehr bekannten Komponisten bestellt habe. Da fließen Tränen der Rührung!
Achtung: Auch geeignet für Leute, die noch nie in Polen waren und einfach nur raus aus Deutschland wollen. In Polschland seht ihr, wie ein perfektes Land aussieht…
Steffen Möller
Prezydent Polszlandu
Założyłem nowe państwo! Polszland to idealna ojczyzna dla wszystkich tych, którzy od lat podróżują między Niemcami a Polską i czasami nie wiedzą już, gdzie właściwie jest ich miejsce. Teraz wieczne porównania dobiegły końca, ponieważ w Polszlandzie istnieje tylko to, co najlepsze z obu krajów, pod względem kulinarnym, kulturowym i językowym. Razem zbudujemy raj na ziemi: niemiecki currywurst i polskie pierogi, niemieckie planowanie i polska improwizacja... Ja sam przyjmę urząd prezydencki (dożywotnie), moja publiczność działa jako parlament, który musi decydować o wielu kontrowersyjnych kwestiach: czy mamy się zgodzić na niemiecką mittagsruhe oraz polskie ograniczenie pręzkości na autostradach? A w restauracjach powinno się płacić osobno czy razem? Kiedy bierzemy prysznic, rano czy wieczorem? Na koniec zaśpiewamy nowy hymn narodowy, który zamówiłem u bardzo znanego kompozytora. Będzie wielkie wzruszenie!
Uwaga: program nadaje sie również dla tych, którzy jeszcze nigdy nie byli w Polsce, ale często myślą o ucieczce z Niemiec. W Polszlandzie zobaczycie, jak wygląda funkcjonujące państwo!
(Występ w języku niemieckim)
Ort der Veranstaltung
Informationen über das Stadthaus in Ulm:
Mit dem Abriss eines sanierungsbedürftigen, ehemaligen Klostergebäudes aus dem 13. Jahrhundert war 1874 auch der Wunsch nach einer Aufwertung des Ulmer Münsters verbunden. Die Kathedrale sollte den Platz alleine beherrschen. 1890 schließlich war die Aufstockung des Turmes zum höchsten Kirchturm der Christenheit vollendet. Die nächsten hundert Jahre aber stritt die Bürgerschaft, stritten Kommunalpolitiker, Architekten und Stadtgestalter über den richtigen Rahmen und Bauwerke, die in Dialog treten können mit dem nunmehr wie verloren auf dem sehr weitflächigen Platz stehenden Ulmer Münster. Nach vielen gescheiterten Versuchen lobte Ulm 1986 noch einmal einen Wettbewerb aus. Es sollte endlich der letzte werden, der die Lösung bringt. Am 15. November 1986 entschied sich das Preisgericht für den Entwurf des New Yorkers Richard Meier. Ein Sturm der Entrüstung brach los. Jahrelang debattierte die Bürgerschaft mit demokratischer Leidenschaft über Architekur. Unterstützt wurde der "Richard-Meier-Bau" von der großen Mehrheit des Gemeinderats, vom Kirchengemeinderat, vom Münsterbaumeister, vom Präsidenten des Landesdenkmalamtes, von hochrenommierten Architekturkritikern und vielen mehr. Ein Bürgerentscheid - es gab rund 3000 mehr Neinstimmen als Befürworter - scheiterte 1987, weil das Quorum nicht erreicht wurde. Heute ist das Stadthaus aus der Mitte Ulms nicht mehr wegzudenken
Mit dem Abriss eines sanierungsbedürftigen, ehemaligen Klostergebäudes aus dem 13. Jahrhundert war 1874 auch der Wunsch nach einer Aufwertung des Ulmer Münsters verbunden. Die Kathedrale sollte den Platz alleine beherrschen. 1890 schließlich war die Aufstockung des Turmes zum höchsten Kirchturm der Christenheit vollendet. Die nächsten hundert Jahre aber stritt die Bürgerschaft, stritten Kommunalpolitiker, Architekten und Stadtgestalter über den richtigen Rahmen und Bauwerke, die in Dialog treten können mit dem nunmehr wie verloren auf dem sehr weitflächigen Platz stehenden Ulmer Münster. Nach vielen gescheiterten Versuchen lobte Ulm 1986 noch einmal einen Wettbewerb aus. Es sollte endlich der letzte werden, der die Lösung bringt. Am 15. November 1986 entschied sich das Preisgericht für den Entwurf des New Yorkers Richard Meier. Ein Sturm der Entrüstung brach los. Jahrelang debattierte die Bürgerschaft mit demokratischer Leidenschaft über Architekur. Unterstützt wurde der "Richard-Meier-Bau" von der großen Mehrheit des Gemeinderats, vom Kirchengemeinderat, vom Münsterbaumeister, vom Präsidenten des Landesdenkmalamtes, von hochrenommierten Architekturkritikern und vielen mehr. Ein Bürgerentscheid - es gab rund 3000 mehr Neinstimmen als Befürworter - scheiterte 1987, weil das Quorum nicht erreicht wurde. Heute ist das Stadthaus aus der Mitte Ulms nicht mehr wegzudenken