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Summerwinds Festival: Apollo´s Cabinet: Hoch soll er leben! König Friedrichs Geburtstagsfest
Apollo´s Cabinet  
Erbdrostenhof
Salzstraße 38
48143 Münster
Tickets ab 26,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
GWK e.V. , Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
Teresa Wrann, Blockflöte
Simone Pirri, Violine
Jonatan Bougt, Theorbe
Harry Buckoke, Viola da gamba
Thomas Pickering, Cembalo, Traversflöte
Jordan Murray, Perkussion
Hoch soll er leben!“ Man stelle sich vor, Friedrich der Große hätte seinen Geburtstag am 24. Januar 1758 gefeiert, in Berlin oder Sanssouci: mit einem Konzert seiner Hofkapelle, in dem Blockflöte und Flöte groß rauskommen, und mit musikalischen Spielen; mit Musikern und Komponisten, die zu den besten der Zeit gehören, und mit Musik, die zum Schönsten und Interessantesten zählt, das je für die Flöten geschrieben wurde. Natürlich wäre auch etwas Selbstkomponiertes vom Preußenkönig dabei, der ein sehr guter Querflötist war und an seinem Hof den galanten und den gemischten Stil favorisierte.
Höchstwahrscheinlich aber war Friedrich II. an seinem 46. Geburtstag in Breslau, um seine Armee neu zu ordnen, denn er befand sich im Krieg. Doch nehmen wir an, der nüchterne Herrscher verbringe den Tag nicht mit Befehlen, strategischen Überlegungen und etwas Flötenspiel zur Erholung danach, sondern ließe an diesem Abend im Siebenjährigen Krieg ausnahmsweise die Seele baumeln.
Ein Fest also – mit Live-Musik und Conférencier! Das preisgekrönte Barockensemble Apollo’s Cabinet feiert Friedrichs Geburtstag mit so lebendigen wie profunden Interpretationen des deutschen Barockrepertoires. Die jungen Musiker:innen, die sich 2018 an der Londoner Guildhall School of Music fanden und auch in angesehenen anderen Ensembles gefragt sind, treten als Königliche Hofkapelle unter Leitung ihres Konzertmeisters Johann Gottlieb Graun auf. Unter anderem von Graun und von Carl Philipp Emanuel Bach, damals Cembalist des Königs, der solistisch gewiss auch mit Buxtehudes virtuos-humorvoller „Capricciosa“ glänzte, steht Flötenmusik auf dem Programm. C.P.Es. Vater, Johann Sebastian Bach, hatte dem König 1747 ein „Musikalisches Opfer“ gewidmet, in dem er u.a. in Kanons ein von Friedrich vorgegebenes Thema altmodisch, d. h. kontrapunktisch, verarbeitet hatte. Telemanns Suite bringt mit ihren Charakterstücken hanseatisches Flair. Und Friedrichs geschätzter Flötenlehrer und musikalischer Mentor Johann Joachim Quantz führt schwungvoll und galant als Maître de Plaisir durch das Fest.
Hoch soll er leben!
Joh. Gottlieb Graun (1703–1771): Aus: Concerto für Blockflöte und Violine C-Dur
Friedrich der Große (1712–1786): Solfeggio C-Dur | Marsch
Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788): Allegretto. Aus: Hamburger Flötensonate G-Dur, WQ 133
Joh. Joachim Quantz (1697–1773): Vivace. Aus: Triosonate C-Dur
Joh. Sebastian Bach (1785–1750): Canon a 2 cancrizans, Canon a 2 violini in unisono, Canon a 4, Canon a tonos. Aus: Das Musikalische Opfer, BWV 1079
Joh. Adolph Hasse (1699–1783): Cantata per Flauto
Dieterich Buxtehude (1637–1707): La Capricciosa
Joh. Sebastian Bach: Schafe können sicher weiden. Aus: Was mir behagt, ist nur die muntre Jagd, BWV 208
Georg Philipp Telemann (1681–1767): Overture Suite: Les nations anciennes et modernes, TWV 55:G4 | Concerto für Blockflöte und Traverso, TWV 52:e1
Simone Pirri, Violine
Jonatan Bougt, Theorbe
Harry Buckoke, Viola da gamba
Thomas Pickering, Cembalo, Traversflöte
Jordan Murray, Perkussion
Hoch soll er leben!“ Man stelle sich vor, Friedrich der Große hätte seinen Geburtstag am 24. Januar 1758 gefeiert, in Berlin oder Sanssouci: mit einem Konzert seiner Hofkapelle, in dem Blockflöte und Flöte groß rauskommen, und mit musikalischen Spielen; mit Musikern und Komponisten, die zu den besten der Zeit gehören, und mit Musik, die zum Schönsten und Interessantesten zählt, das je für die Flöten geschrieben wurde. Natürlich wäre auch etwas Selbstkomponiertes vom Preußenkönig dabei, der ein sehr guter Querflötist war und an seinem Hof den galanten und den gemischten Stil favorisierte.
Höchstwahrscheinlich aber war Friedrich II. an seinem 46. Geburtstag in Breslau, um seine Armee neu zu ordnen, denn er befand sich im Krieg. Doch nehmen wir an, der nüchterne Herrscher verbringe den Tag nicht mit Befehlen, strategischen Überlegungen und etwas Flötenspiel zur Erholung danach, sondern ließe an diesem Abend im Siebenjährigen Krieg ausnahmsweise die Seele baumeln.
Ein Fest also – mit Live-Musik und Conférencier! Das preisgekrönte Barockensemble Apollo’s Cabinet feiert Friedrichs Geburtstag mit so lebendigen wie profunden Interpretationen des deutschen Barockrepertoires. Die jungen Musiker:innen, die sich 2018 an der Londoner Guildhall School of Music fanden und auch in angesehenen anderen Ensembles gefragt sind, treten als Königliche Hofkapelle unter Leitung ihres Konzertmeisters Johann Gottlieb Graun auf. Unter anderem von Graun und von Carl Philipp Emanuel Bach, damals Cembalist des Königs, der solistisch gewiss auch mit Buxtehudes virtuos-humorvoller „Capricciosa“ glänzte, steht Flötenmusik auf dem Programm. C.P.Es. Vater, Johann Sebastian Bach, hatte dem König 1747 ein „Musikalisches Opfer“ gewidmet, in dem er u.a. in Kanons ein von Friedrich vorgegebenes Thema altmodisch, d. h. kontrapunktisch, verarbeitet hatte. Telemanns Suite bringt mit ihren Charakterstücken hanseatisches Flair. Und Friedrichs geschätzter Flötenlehrer und musikalischer Mentor Johann Joachim Quantz führt schwungvoll und galant als Maître de Plaisir durch das Fest.
Hoch soll er leben!
Joh. Gottlieb Graun (1703–1771): Aus: Concerto für Blockflöte und Violine C-Dur
Friedrich der Große (1712–1786): Solfeggio C-Dur | Marsch
Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788): Allegretto. Aus: Hamburger Flötensonate G-Dur, WQ 133
Joh. Joachim Quantz (1697–1773): Vivace. Aus: Triosonate C-Dur
Joh. Sebastian Bach (1785–1750): Canon a 2 cancrizans, Canon a 2 violini in unisono, Canon a 4, Canon a tonos. Aus: Das Musikalische Opfer, BWV 1079
Joh. Adolph Hasse (1699–1783): Cantata per Flauto
Dieterich Buxtehude (1637–1707): La Capricciosa
Joh. Sebastian Bach: Schafe können sicher weiden. Aus: Was mir behagt, ist nur die muntre Jagd, BWV 208
Georg Philipp Telemann (1681–1767): Overture Suite: Les nations anciennes et modernes, TWV 55:G4 | Concerto für Blockflöte und Traverso, TWV 52:e1
Ort der Veranstaltung
Erbdrostenhof
Salzstraße 38
48143 Münster