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Bild: Etta Scollo Trio & Maria Schrader

Etta Scollo Trio & Maria Schrader

"Nirgendland" - Ein literarisch-musikalischer Abend für Mascha Kaléko  

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Am Lustgarten
10178 Berlin

Tickets ab 25,95 € *
Veranstalter: MSK Events GmbH , Alexanderstr. 9, 10178 Berlin, Deutschland

Tickets

Veranstaltungsinfos

Die Konzertreihe MEISTERWERKE präsentiert im Berliner Dom das Kulturleben in seiner ganzen Vielfalt – von großer Klassik über literarisch-musikalische Abende bis hin zu Clubkultur. Inmitten sakraler Architektur und einzigartiger Akustik entstehen unvergessliche Abende – eindrucksvoll, bewegend, inspirierend.

Etta Scollo Trio & Maria Schrader
„Nirgendland“ - Ein literarisch-musikalischer Abend für Mascha Kaléko
Montag, 29. April 2027
Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr

Zu Ehren der deutsch-jüdischen Lyrikerin Mascha Kaléko widmen sich Etta Scollo und Maria Schrader gemeinsam mit dem Etta Scollo Trio einem außergewöhnlichen Bühnenprojekt zwischen Musik, Poesie und Erinnerung. Unter dem Titel „Nirgendland“ entsteht ein Abend, der die feinsinnige Melancholie, den Humor und die sprachliche Präzision Kalékos neu zum Klingen bringt.
Mascha Kaléko (1907–1975) galt als Stimme einer ganzen Generation. In den Berliner Kaffeehäusern der 1930er Jahre wurde sie mit ihrem „Lyrischen Stenogrammheft“ schlagartig bekannt – ihre Gedichte spiegeln das Lebensgefühl der Großstadt, scharfsinnig und zart zugleich. Nach der Flucht vor den Nationalsozialisten lebte sie im Exil in New York und später in Jerusalem. Ihre Texte erzählen von Entwurzelung, Zugehörigkeit und der Suche nach Heimat – Themen, die heute aktueller scheinen denn je. „Wohin ich immer reise, ich fahr nach Nirgendland“, heißt es in einem ihrer Gedichte – eine Zeile, die dem Abend ihren Titel verleiht.
Die italienisch-deutsche Musikerin Etta Scollo, bekannt für ihre poetischen Kompositionen zwischen Chanson, Weltmusik und Klassik, begegnet Kalékos Lyrik mit feinfühliger Musikalität. Gemeinsam mit ihrem Trio – Susanne Paul (Cello) und Tara Bouman (Klarinette) – entwickelt sie einen dichten, emotionalen Klangraum, in dem Wort und Musik ineinandergreifen.


Etta Scollo, geboren in Catania, gilt in Deutschland als die „Stimme Siziliens“. Für ihr Projekt „Canta Ro“ erhielt sie mehrere Auszeichnungen, darunter den Weltmusikpreis RUTH. Die Sängerin, Komponistin und Produzentin veröffentlichte bislang 19 Alben und wurde mit zwei Goldenen Schallplatten ausgezeichnet. Neben Engagements in Oper und Theater widmet sie sich der Neuinterpretation traditioneller sizilianischer Musik in Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern. Ihre Kompositionen verbinden Musik mit Literatur und Poesie, aktuell mit der Lyrik Mascha Kalékos. Im Juni 2024 wurde sie von Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella mit dem Verdienstorden der Italienischen Republik im Rang einer Offizierin geehrt.

Maria Schrader, 1965 geboren, ist Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Für ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Preise, u.a. den Max-Ophüls-Preis, der Hessische Filmpreis, den Bayerischen, sowie den Deutschen Filmpreis, den Silbernen Bären der Berlinale, den Deutschen Hörbuchpreis u.v.m.. Als Filmregisseurin debütierte sie 2007 mit „Liebesleben“, ihre zweite Regiearbeit „Vor der Morgenröte“ wurde bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises 2017 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet und war Österreichs Oscar-Kandidat in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“. 2020 erhielt sie für die Netflix-Miniserie „Unorthodox“ einen Emmy Primetime Award in der Kategorie „Beste Regie einer Miniserie“. 2021 lief Maria Schraders Film „Ich bin dein Mensch“, 2022 feierte „She Said“ beim New York Film Festival seine Premiere.

Ort der Veranstaltung

Der mächtige Berliner Dom steht im Zentrum der Hauptstadt und war früher eine Hof- und Domkirche der Hohenzollern. Gebaut wurde das Monument unter Kaiser Wilhelm II von 1894 bis 1905 im Stil des Barocks. Es gilt heute als eine der bedeutendsten dynastischen Grabstätten Europas und als die größte evangelische Kirche Berlins.

Das Innere der Kirche ist prachtvoll gestaltet, mit ornamentalen Mosaiken, Gold und Statuen sowie mit Stülers berühmtem Marmoraltar und dem Marmortaufstein von Christian Daniel Rauch. In der Hohenzollerngruft befinden sich ca. 100 Särge aus vier Jahrhunderten sowie die aufwändig gestalteten Sarkophage für Friedrich I und Königin Sophie Charlotte. Nach der schweren Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde der Berliner Dom bis Anfang der 2000er originalgetreu wiederaufgebaut und wird seitdem für Gottesdienste, Staatsakte, Konzerte und weitere Veranstaltungen genutzt.

Ein wahrer Blickfang des Doms ist der eindrucksvolle Kuppelbau. Rund 270 Stufen muss man meistern, um nach oben zu kommen, aber die Mühe lohnt sich: Aus 50 Metern Höhe erhalten die Besucherinnen und Besucher einen Rundumblick über die Sehenswürdigkeiten Berlins.
Berliner Dom
Am Lustgarten
10178 Berlin