Bild: Abba makabra - Die ultimative Parodie
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Information zur Veranstaltung

Abba-Fans müssen nicht unbedingt nach Hamburg fahren. Denn dort läuft zwar das Musical Mamma Mia, das um die ins Deutsche übersetzten Hits der schwedischen Kultband herum eine Liebesgeschichte mit allem Drum und Dran erzählt, im ShowSpielhaus in Hofheim kann man nun aber fast genau das Gleiche erleben. Nur ist das, was die vier Ensemblemitglieder der Show-Stoppers aus den bekannten Ohrwürmern gemacht haben, natürlich viel lustiger als die Story von Mamma Mia, in der es um alle möglichen Verwicklungen rund um eine Hochzeit auf einer griechischen Trauminsel geht.

Die Hattersheimer Umsetzung des Themas unter dem Titel Abba Makabra fällt dagegen prosaischer aus. Elvira Fleischhauer leidet unter ihrer Stiefmutter und muss zu Hause ausziehen. Nur mit ihrem Lieblingsbuch, einer Tageszeitung und einem Blutwurstbrot im Gepäck /......./ ist nur ein weiteres Detail der Handlung, die wie in allen Posthofkeller-Shows ebenso skurril wie unvorhersehbar ist. Seinen Witz, das ist klar, bekommt Abba Makabra aber nicht nur durch die absurde Story, sondern durch die wunderbar blödsinnigen Liedtexte, mit denen die Show-Stoppers die Abba-Songs aufgewertet haben.... ......Ebenso künstlerisch wertvoll die Leistungen der anderen Ensemblemitglieder. Katja Gorol war als böse Stiefmutter offensichtlich in ihrem Element. Hans-Jürgen Mock verkörperte nicht nur überzeugend den Fleischermeister Benno Fleischhauer, sondern auch den Chefarzt des Krankenhauses und die Putzfrau, Frau Gümpelmann. Bernhard Westenberger war als Musikmanager Conny ebenso souverän wie als Penner, der einmal als Filialleiter bei der Deutschen Bank gearbeitet hat. Der Star des Abends war aber Sabrina Römer in der Rolle des hässlichen Entleins Elvira. Ob beim herzergreifenden Ich bin so allein» oder beim melodischen «Mich quält ein Traum: Sie begeisterte das Publikum sowohl musikalisch als auch darstellerisch. Ebenfalls selbst übertroffen hat sich Hans-Jürgen Mock in seiner Eigenschaft als Drehbuchschreiber und Textdichter. /..../ Vor allem aber bei der Umdichtung der Liedtexte hat Mock sein Sprachgenie unter Beweis gestellt.

..... Unnötig zu erwähnen, dass Abba Makabra von vorne bis hinten purer Nonsens ist. Aber es ist gut gemachter Nonsens, der dem Publikum ausnehmend gut gefällt. (Jöh)
 
Mit Sabrina Römer, Bernhard Westenberger, Hans-Jürgen Mock und (alternierend) Katja Gorol & Lisa Salzmann