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Bild: Aglaia Szyszkowitz
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Information zur Veranstaltung

Manche Städte oder Gesellschaften haben besonders "ikonische" Momente. In Wien ist das die Zeit um 1900, in der unglaublich viele Künstler, Wissenschaftler, Architekten, Musiker, Schauspieler, Schriftsteller… auf eine recht durchlässige, tolerante, vor allem den Genüssen - auch den kulturellen! - zugeneigte Gesellschaft treffen. In dieser "fröhlichen Apokalypse" (Hermann Broch) zwischen der "Backhendl-Zeit" und dem ersten Weltkrieg entsteht besonders viel von dem, was Wien bis heute weltweit zu einem Sehnsuchtsort macht. Besonders wichtige, aber auch heute weniger bekannte Protagonisten der Zeit kommen in einzelnen Kapiteln zu Wort (Konzept: Eva Hofmann) nicht in Form von kompletten Kurzbiographien, eher in ein paar typischen Szenen mit möglichst viel "Originalstimme" oder durch Beobachtungen von Zeitgenossen. Schnitzler, Mahler, Freud treffen auf Berta Zuckerkandl und Alexander Girardi. Karl Kraus lästert, Stefan Zweig beobachtet, Peter Altenberg sitzt im Central, und auf die meisten wartet das typische Wiener Ende: die schöne Leich.

Die in Graz geborene Aglaia Szyszkowitz wurde am Wiener Volkstheater ausgebildet, spielte auf verschiedenen deutschen Bühnen und lebt in München. Als gefragte Filmschauspielerin stellt sie ihre Vielseitigkeit immer wieder unter Beweis - von Komödien bis zur eigenen Krimiserie. International machte sie u.a. durch ihre Rolle in "Klimt" von sich reden. Mit Walter Sittler feierte sie Erfolge mit einer viel beachteten Lesung von "Gut gegen Nordwind": "Jedes gelesene Wort wird zum Erlebnis!" (Kleine Zeitung) Für die stimmungsvolle Umrahmung - von Mahler bis Kaffeehaus - sorgt Festivalleiterin Isabel Lhotzky (Klavier) mit zwei hochkarätigen Musikern. Peter Clemente (Violine) und Konstantin Pfiz (Cello) konnten sich u.a. schon über den renommierten Internationalen Kammermusikpreis der ARD freuen.