Alix Dudel
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Information zur Veranstaltung

Wer Alix Dudel kennt, der weiß, was ihn erwartet: eine große Frau, deren Präsenz und Ausstrahlung vom ersten Moment an fasziniert, ein samtweiches tiefes Timbre in der Stimme und eine gute Portion Humor, den ihr der Dichter Friedhelm Kändler immer wieder auf den Leib und zwischen die Texte schrieb. Seit vielen Jahren ist sie für Kenner die „Grande Dame des Deutschen Chansons“, die stilvoll das Gestern der 1920er Jahre mit der Kuriosität der Worte von Friedhelm Kändler verbindet. Unterstützt von Piano oder Orchester singt, spielt und spricht sie von Leben, Liebe und Lastern.

Im Sommer 2011 überrascht sie ihr Publikum mit neuen Tönen: der Auftrag ein Mascha-Kaléko-Programm zu erarbeiten, das Vertonungen für klassische Gitarre beinhaltete, ließ sie auf Sebastian Albert treffen - einen begnadeten Saitenkünstler aus Hamburg. Die Dramaturgie des Programms „Sozusagen grundlos vergnügt“, das Zusammenspiel der beiden Künstler, die fein abgemischte Melange aus Stimme, Klang und Wort öffnete Ohren und Herzen, so dass die eigentliche Künstlerin - die Dichterin Mascha Kaléko - lebendig werden konnte. Alix Dudel und Sebastian Albert empfanden dieses Programm als Auftakt und begaben sich auf die Suche nach einem anderen Thema. Warum Bertolt Brecht?

Bertolt Brecht war ein Genie, seine Gnadenlosigkeit, seine Klarheit, seine Unverfrorenheit, sein Anspruch, seine Wortwahl, seine Treffsicherheit. Legendär seine „Dreigroschenoper“, die Lehrstücke, sein episches Theater, seine Misuk. Und abseits der so oft und immer wieder auf das herrlichste oder entsetzlichste dargebotenen Lieder und Couplets gibt es unendlich viel zu entdecken im Repertoire dieses unermüdlichen Beobachters.

Das, was Alix Dudel und Sebastian Albert ausgewählt haben und präsentieren, ist eine Hommage an und eine eigenwillige Collage aus Worten und Liedern des Meisters. Man darf sich freuen auf geniale Vertonungen von Hanns Eisler, Paul Dessau oder Kurt Weill, die Sebastian Albert für die Gitarre eingerichtet hat, auf Worte, die den großen Denker Bertolt Brecht sichtbar werden lassen und auf zwei Künstler, die mit diesem Programm eine eigene Geschichte erzählen.