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Information zur Veranstaltung

Der Wahl-Berliner Sascha Ring ist der Kopf hinter Apparat. Er startete seine musikalische Laufbahn mit tanzflächenorientiertem Techno. Die Bühne der elektronischen Musik bespielt er inzwischen genauso souverän wie die des Pop. Klangforschung ist Gefühlserkundung.

2012 erschloss sich Sascha Ring mit dem Theater ein neues Betätigungsfeld. Ring komponierte die Musik zu Sebastian Hartmanns Inszenierung von Tolstois "Krieg und Frieden". Hartmann ist einer der einflussreichsten Theaterregisseure im deutschsprachigen Raum. Nach der Aufführung bei den renommierten Ruhrfestspielen und im Centraltheater Leipzig wurde die Arbeit zum Berliner Theatertreffen eingeladen, was die größtmögliche Auszeichnung für eine Theaterinszenierung im deutschsprachigen Raum ist. Apparats Musik erschien als Album auf Mute.

2013 und 2014 brach der Wahnsinn des zweiten Moderat Albums über Ring herein. Mit der Theaterarbeit hatte Ring Blut geleckt. An freien Tagen entwickelte er Musik für den Film "Traumland", nominiert für den Schweizer Filmpreis, und den Score für "Il Giovane favoloso" des Italieners Mario Martone. Mit dem Film über die Dichterlegende Giacomo Leopardi gewann Ring auf dem großen Filmfestival in Venedig im Sommer 2014 völlig unerwartet den Filmscorepreis Premio Piero Piccioni. Mit seiner Musik hat Apparat eine persönliche Wahrnehmung der Welt zu einem emotionalen Gefüge von völlig ursprünglicher Schönheit verarbeitet, befand die Jury des Preises. Wenn Apparat nicht an Musikprojekten arbeitet, tourt er durch Theater und intimere Konzertsäle, um seine seine Programm zu spielen.