Bild: Bene Reinisch
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Information zur Veranstaltung

In seinem neuen Programm „Die Bürde des Menschen“ begibt sich Bene Reinisch, gefesselt vom Gedanken der Freiheit, auf die Suche, um herauszufinden was passiert, wenn alle Stricke reißen. 

Es ist an der Zeit kurz inne zu halten, Fragen zu stellen, die Perspektive zu wechseln und weiter zu denken. Denn genau darum geht es. Befindlichkeiten haben die Gelassenheit abgelöst, Egoismus den Anstand und Verzweiflung die Vernunft. Warum hat denn der Puls der Zeit längst Kammerflimmern? Werden aus Erfahrungen Hürden und wenn ja, warum tragen wir sie als Bürde mit uns herum. Ist zu viel Weitsicht zu kurzsichtig gedacht und was ist mit der Übersicht? 

Auch ein Vordenker muss zuerst nachdenken! 

Bene Reinisch ist ein nachdenklicher Revoluzzer, der seinem Publikum mit Leichtigkeit beweist, dass es keine grauen Haare braucht, um anspruchsvolle Inhalte pointiert zu transportieren. Mit exakten Spekulationen und charmanten Beobachtungen unseres Alltags reflektiert der Sohn antiautoritärer Helikoptereltern selbst Verlebtes und erwartet dabei keinen Applaus von der Klatschpresse. 

Zielstrebig lässt er sein anfängliches Gedankenchaos hinter sich und beginnt eine höfliche Ich – Revolution mit der für ihn typischen, akribisch undetaillierten Fettnäpfchensuche. In Folge dessen trennt er sich lautschweigend vom angesammelten Ballast und zieht ein vorläufiges Fazit.

Der in Würzburg geborene und im erzkonservativen Fulda aufgewachsene Kabarettist mit schwäbischen Wurzeln hat entschieden erstmal auf eigenen Füßen zu stehen, bevor er anderen darauf tritt! Gleichzeitig ist er sehr zufrieden mit dem, was er nicht kann und tut konsequent das, was man nicht von ihm erwartet. 

Eine Charmante Abrechnung mit der Gesellschaft 

Mit sicherem Klerikal-Schlag in Richtung seiner streng katholischen Heimat, links-verkifftem Migrationalismus, omnipräsenten Bildzeitungsabiturienten samt Haltungsschäden und der Auffassung, dass jeder das tun sollte, was er am besten kann, räumt er seinen Speicher aus.

Dabei verblüfft er seine gläubigen Zuhörer und sich selbst mit homöo-apathischen Erlebnissen, bei denen sogar das „wirkungs-los“ eine Niete ist. Bene Reinisch: reflektiert, diplomatisch, strukturiert anarchisch, ab und zu mit spitzer Feder, aber garantiert nicht unter der Gürtellinie! Immer auf dem Weg zum freien Willen und zur nächsten wunderbaren Pointe! 

TEXT: Bene Reinisch & Roland Junghans
REGIE: Roland Junghans