Pure Magie am Klavier
Mit 7 Jahren setzte sich Bernd Glemser das erste Mal ans Klavier. Schnell war klar, der Junge kann was. Während seiner Ausbildungs- und Studienzeit wurde der russische Pianist und Pädagoge Vitaly Margulis auf ihn aufmerksam und nahm das deutsche Naturtalent unter seine Fittiche. Wie viele andere Studenten nahm auch Bernd Glemser zwischen 1981 und 1987 an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil und bereiste die Welt. 17 Mal in Folge konnte sich der junge Pianist durchsetzen und gewann Wettbewerbe und Spezialpreise. Der Deutsche schlug international Wellen mit seinen magischen Fingern auf den Tasten.
1989 wurde der Student dann zum jüngsten Klavierprofessor Deutschlands berufen und zog von Freiburg nach Saarbrücken. Seit 1996 ist er Professor an der Hochschule für Musik in Würzburg. Im gleichen Jahr gelang ihm ein weiterer Meilenstein. Bernd Glemser erhielt als erster Künstler des Westens eine Konzerteinladung aus China und begeisterte dort mit dem 1. Klavierkonzert von Tschaikowski.
Von Barock bis zur Moderne spielt Bernd Glemser sich in die Herzen seines Publikums. Spezialisiert hat er sich auf die Werke von Franz Liszt, Alexander Skrjabin, Ferruccio Busoni und Sergei Rachmaninow. Elegant und leidenschaftlich nimmt er sich seinem Instrument an und begeistert Menschen der ganzen Welt. 15-20 Mal jährlich können Fans seiner Musik in Radioübertragungen oder Fernsehaufnahmen von Livekonzerten lauschen. Konzerteinladungen mit großen Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Chung Myung-Whun oder Dimitri Kitajenko erhält er aus Europa, USA, Kanada, Südamerika, Japan, China, Australien und Neuseeland, was sein Ausnahmetalent bestätigt.
Zu seinen zahlreichen Preisen zählen unter anderem der Europäische Andor-Foldes-Preis (1992), der Europäische Pianisten Preis in Zürich (1993) und die Kulturpreise der Stadt Würzburg (2006) sowie Bayern (2012). Zudem wurde ihm 2003 das Bundesverdienstkreuz vom damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau verliehen.
Quelle: ADticket.de