Bild: Bob Dylan
Denken wir an die großen Songs von Bob Dylan, den Schöpfer von Knockin' on Heaven's Door, werden wir unverzüglich in bestimmte Stimmungen versetzt - Sei es Schwermut, Melancholie oder reine Nachdenklichkeit. Insbesondere die sozialen, gesellschaftlichen und politischen Bedeutungen der Dichtungen schwingen in fast allen Liedern mit. Mit seinen lyrisch anspruchsvollen Texten und seinem charakteristischen Mundharmonikaspiel erlangt Dylan schnell Legenden-Status und wird zur Stimme einer Generation - Bob Dylans Musik ist Poesie für die Ohren. Sichern Sie sich jetzt Tickets für die Bob Dylan Tour und erleben Sie einen der einflussreichsten Künstler der Popgeschichte in Mainz 2019 live. weitere Infos

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Information zur Veranstaltung

Bob Dylan - Die Geschichte einer Songwriter-Legende


Bob Dylan wird 1941 als Robert Allen Zimmermann geboren und wächst in einer ländlichen Gegend im US-Bundesstaat Minnesota auf. Seine prägende Umgebung und die Leidenschaft für Country, Folk und Rock'n'Roll inspirieren ihn bereits als Kind zum Gitarren- und Klavierspiel. Als er 1961 per Anhalter nach New York City reist, kommt seine Karriere ins Rollen. Mit zarten 21 Jahren wird er als erster Folksänger beim Plattenlabel Columbia unter Vertrag genommen. Der junge Musiker überzeugt bereits damals mit seiner Tiefe und seiner rohen Ungeschliffenheit. Ein Jahr später erscheint sein Debutalbum Bob Dylan.

Sein zweites Album The Freewheelin Bob Dylan bringt den unvergessenen Titel Blowin In The Wind hervor. Mit dem Studioalbum The Times They Are a-Changin' landet der Musiker 1964 dann seinen ersten großen Durchbruch und einen Höhepunkt seiner Karriere. Seine gesellschaftskritischen und metaphorischen Texte, die sich mit dem wandelnden Zeitgeist befassen, werden zu Hymnen zahlreicher Proteste. 1965 erscheint sein Song Like A Rolling Stone, der mit seinem melancholischen Zynismus in die Geschichte eingeht. Schon zu dieser Zeit wird Dylan von Medien und Fans als Ikone betitelt - was den Künstler abschreckt und ihn zum Wunsch des Rückzugs aus der Öffentlichkeit veranlasst. Dies gelingt ihm allerdings niemals.

Nach einigen persönlichen Schicksalsschlägen erscheint 1976 sein bereits 17. Studioalbum Desire, welches vor allem wegen des Tracks Hurricane berühmt wird. In den nächsten Jahrzehnten folgen zahlreiche weitere Aufnahmen, in denen Dylan zwischen Genres wie Country, Blues und Rockabilly fluktuiert.

2001 gewinnt Dylan nicht nur den Golden Globe Award, sondern auch einen Oscar für die beste Filmmusik des Filmes Wonder Boys. Daraufhin folgen weitere Live- und Studioalben. Im Jahr 2016 wird ihm für seine außerordentlichen Leistungen als Songwriter und Poet als erster Musiker der Geschichte der Nobelpreis für Literatur verliehen. Ein Jahr später veröffentlicht er sein aktuelles und letztes Studioalbum Triplicate. 

(Quelle Text: dm | AD ticket GmbH)