Bild: Christian Springer
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Information zur Veranstaltung

Christian Springer macht seinem Namen alle Ehre. Er springt, grantelt, lärmt und wütet. Und holt dabei kaum Luft. Kein Zweifel, Christian Springer ist die lebende Herzattacke. Er präsentiert Aktuelles mit flinkem Verstand, Kabarett aus tiefster Seele. Wie kein anderer stellt er den Menschen in den Mittelpunkt, da geht es auch mal richtig laut und sehr deutlich zur Sache. Er weiß, was alle wissen: Die da oben machen und tun, doch meistens ohne Herz und Hirn, ohne Respekt, ohne Verantwortung und ohne Menschlichkeit. Christian Springer empört sich über das oben ohne. Aber er hat es satt, über den Zynismus der Politik nur kleinere Witzchen zu reißen. Er spricht klar aus, wo es zwickt. Sein neues Programm ist ein politisches Plädoyer für mehr Rückgrat und Solidarität. Handeln statt reden. Da dürfen auch mal die Ohren knallrot glühen!
 
Christian Springer kommt allein. Sein alter Ego Fonsi, den grantelnden Kassenwart von Schloss Neuschwanstein, hat er in Pension geschickt – daher oben ohne blaue Mütze. Der Kabarettist greift auf seine Ursprünge zurück. Er und seine Zither, beides original Münchner Kindl, sind seit Jahren ein Team. Ohne kann er nicht. Für seine Bühnenauftritte hat er sich eine Spezialanfertigung bauen lassen, Modell "extra robust". (Foto: © Günter Schmied)

Trotzdem! 
Die Welt ist schlimm. Aber die Antwort von Christian Springer darauf lautet: Trotzdem! Der Name seines Programms ist nicht nur die Überschrift für einen Kabarettabend. Trotzdem heißt weitermachen, nicht aufgeben, und sich nicht den Schneid abkaufen lassen. Aber keine Angst, Sie sind nicht in einem Coaching-Seminar gelandet, sondern im politischen Kabarett. Ein Mann zeigt Haltung und haut auf unsere Feigheiten drauf. Denn Christian Springer geht’s ums Ganze. Und dafür kämpft er, bis seine Ohren glühen. Er ist der Aufreger unter Deutschlands Kabarettisten, der Trotzdem-Män.


Alle Machen, keiner Tut Etwas 
Christian Springer steht auf der Bühne und erzählt. Und das haut rein, das sitzt. Er fordert uns zum Mitdenken auf, und er reißt mit, dabei ist er wütend, rotwangig, bös und höchst skurril. Ob Politik oder die Fallgruben unseres Alltags, der Gastgeber der BR-"schlachthof"-Sendung bleibt immer hochaktuell. Sein hohes Tempo auf der Bühne bringt ihm einen Spitznamen ein: der "Turbo-Bayer".
Stillstand nervt ihn: "Wir staunen über Ameisenhaufen. Toll, wie es da wuselt. Völliger Unsinn. Vierzig Prozent der Ameisen tun nichts. Absolut nichts. Und wir sind schlimmer." Christian Springer zählt zu den engagiertesten Kabarettisten unserer Zeit. Seine Zielscheibe sind die "Gschaftlhuber" und alle, die nach unten treten. Mit seinem Verein "Orienthelfer" hilft er seit Jahren den Opfern des Syrienkrieges. Wenn es sein muss, schreibt er einen 80-Seiten-Brief an seinen Ministerpräsidenten, spricht im Europarat vor den höchsten Entscheidungsträgern und zeigt auf, wo was im Argen liegt.
"Alle machen, keiner tut was" ist Kabarett, das man nicht so schnell vergisst.
Es macht Sinn. Es macht Laune. Es macht Mut.