Bild: Clajo Herrmann
Tickets für Clajo Herrmann live mit seinen Programmen: Sose mache Flegge, Kann ich mal Probeliegen?, Älter werden, ohne den Unmut zu verlieren & Männer schweigen wortlos, und gemeinsam mit Hans-Joachim Greifenstein das Pfarrer-Kabarett Seichtgeheimnisse. Karten jetzt im Vorverkauf für die Tournee 2016 bestellen.
weitere Infos

Information zur Veranstaltung

Mit Hans-Joachim Greifenstein: Seichtgeheimnisse

Beichtgeheimnisse sind vertraulich. Darüber spricht man nicht. Doch über „Seichtgeheimnisse“ kann ziemlich viel gebabbelt werden. Dazu fällt den beiden Kabarettisten Clajo Herrmann und Hans-Joachim Greifenstein so viel Witziges ein, dass daraus ein abendfüllendes Programm entstanden ist. Als „Erstes Allgemeines Babenhäuser Pfarrer(!)Kabarett“ verrät das Kirchen-Duo im PurPurDom der Evangelischen Kirche „Seichtgeheimnisse“ und erläutert mit viel Feinsinn, wie und in welchem Ausmaß die Menschheit heute mittels Smartphone und Internet Gedanken austauscht. Was bei dieser Kommunikation mit SMS, Facebook, What´s Up und Twitter am Ende herauskommt, kommentieren die Pfarrer in gewohnt witziger Weise. Man habe sich eigentlich nichts zu sagen, doch das auf technisch höchst ausgereifter Art und Weise, meint das Kabarett-Duo. „Wie gut, dass das Smartphone noch keine Geruchstaste hat.“

Sose mache Flegge

Als Clajo Herrmann aufwuchs, gehörte zu einem kompletten Wäsche-Set der Schlabberlatz. Denn Soßen machen Flecken. Auch auf der Seele. Womit man im Gehege der elterlichen Fürsorge aufgepeppelt wurde, ist rückblickend bewertet, nicht alles verdaubar gewesen. Und doch bestimmen die ersten Zungenreize das spätere Leben unauslöschlich. Wohin auch immer Menschen für Urlaub, Asyl oder Eroberung ihr Land verlassen: ihr Magen bleibt heimatverbunden. Und sagen Sie nicht, Kirschemichel, Schokoladenpudding mit Haut oder Rippchen und Handkäse samt Abbelwein wären austauschbare Futtermittel! Das Leben ist eine Menu-Folge. Und was in den ersten Lebensjahren durch die Speiseröhre lief, besetzt unser Innerstes auch nach…also immer. Clajo Herrmann redet darüber. Und wenn Sie das Theater verlassen, haben Sie Hunger!
 

Kann ich mal Probeliegen? - Ein Mann geht einkaufen

Ein Mann geht einkaufen, das passiert. Auch dass er es im Auftrag tut, ist nichts Ungewöhnliches. Und dass er bei Heimkehr die Taschen leeren muss wie bei einer Zollkontrolle, in der Hoffnung, dass nichts Verbotenes gefunden wird, erklärt sich fast von selbst. Nur das ein Mann zugibt, sich regelmäßig dem Zuruf "Schatz, könntest du mir was mitbringen? Warte, ich schreib´s dir lieber auf!" auszusetzen, hat Seltenheitswert.
 
Clajo Herrmann, Mitte 50, Anteilseigner einer Paarbeziehung, berichtet. Unsentimental, klischee-getreu, ergebnisoffen. Nach jahrzehntelanger Feldstudie wagt er sich an die Öffentlichkeit. Das Ergebnis seines 1-Mann-Untersuchungs-Ausschusses trägt die Überschrift „Kann ich mal Probeliegen? – Ein Mann geht einkaufen“. Zahllose Male hat er auf Besorgung Schlangen hinter sich gebildet, komplette Personalabteilungen gebunden und Menschentrauben zu begeisterten Kommentaren wie „mach´ endlich hin!“ erregt.
 

Älter werden, ohne den Unmut zu verlieren 

Ein Vertreter der Generation 50 plus leidet an allem, was es gibt: documenta, verhedderungsfähige Kabel, japanische Gebrauchsanweisungen, Oldie Nights, Sushibars und Meditations-Kurse. Technik, Frauen, Umkleidekabinen, Fahrkartenautomaten, Lederdrehsessel, Rolltreppen und Flugzeuge. Clajo Herrmann ist der ultimative Test, ob etwas wirklich idiotensicher ist.
 
Das Programm ist ein Best of aus seinen Texten, die er sich in 12 Jahren Pfarrerkabarett auf den Körper schrieb, Juckreiz, Blasenschwäche und Nasenbluten inklusive.
 

Männer schweigen wortlos

Natürlich sagen Männer auch mal was. Einige sogar mehr. Aber es vertreibt die Fische. Jede Silbe kann Beute verschrecken. Auch Äusserungen wie „Na, allein hier?“ Das haben Männer im Erbmaterial, auch die Nichtangler
 
Clajo Herrmann wird auf der Bühne nicht schweigen. Insofern ist sein Auftritt untypisch für das Kommunikations-Portfolio des Mannes. Aber einer muss es ja tun. Einer muss das Schweigen brechen. Gut, zwei Stunden, das ist viel, sehr viel. Aber hinterher redet er kein Wort mehr mit Ihnen. Versprochen!