Bild: Darmstädter Residenzfestspiele 2016
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Information zur Veranstaltung

Das Motto der kommenden Residenzfestspiele lautet:

"Was ihr wollt" - 400 Jahre Shakespeare

Die Darmstädter Residenzfestspiele sind seit 2001 fester Bestandteil der Kulturlandschaft Hessen. Jedes Jahr steht diese mehrwöchige musikalische Veranstaltung unter einem Motto, das als Leitfaden bei der Auswahl von Spielstätten und Programm dient und einen übergreifenden Rahmen für die gesamten Festspiele schafft. Dabei werden historisch bedeutsame Orte Darmstadts mit einer vielfältigen Mischung kultureller Veranstaltungen zum Leben erweckt.

Zum Motto

Im Mai 2016 gedenken wir des 400. Todestages von William Shakespeare und möchten dies zum Anlass nehmen, uns im Sommer gemeinsam auf Entdeckungsreise nach den musikalischen Spuren Shakespeares zu begeben. Daher stehen im kommenden Jahr die Festspiele unter dem Motto „Was Ihr wollt“ – 400 Jahre Shakespeare.

William Shakespeare gilt als einer der bedeutendsten Dramatiker aller Zeiten und seine Werke gehören zu den meist aufgeführten Bühnenstücken der Weltliteratur. Die Shakespeare-Rezeption strahlt bis heute in viele verschiedene kulturelle Bereiche aus. So haben die einzigartigen Sujets, Shakespeares Wortgewalt und seine dramatische Geschicklichkeit Generationen von Künstlern zu unterschiedlichen Adaptionen seiner Stücke angeregt. Die Aktualität Shakespeares zeigt sich in der Zeitlosigkeit und Vieldeutigkeit seiner Werke. Es geht um Menschen auf Orientierungssuche, die Sehnsucht nach Aufrichtigkeit und Wahrheit, Leben und Tod.

Die Stadt Darmstadt hat ganz besonderen Anlass mitzufeiern. Denn sie ist seit 1960 Eigentümerin eines einzigartigen Kulturguts von unschätzbarem Wert: der Totenmaske des Dichters, die in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt aufbewahrt wird.

Shakespeare und die Musik

Musik war zunächst integraler Bestandteil des elisabethanischen Theaters und erfüllte dramatische ebenso wie rein unterhaltende Funktion. Bedeutende Komponisten jener Zeit haben Musik zu Shakespearetexten gesetzt und wieder als Bühnenmusik verwendet. Im Laufe der Zeit wurden unzählige originale Shakespeare-Texte vertont, Sujets übernommen und einzelne Szenen in Musik gesetzt. Die große Popularität ist an der fast unüberschaubaren Fülle der englischen Musik zu Shakespeares Werk aus dem 18. Jahrhundert abzulesen. Schubert und Brahms beschäftigten sich im Kunstlied des 19. Jahrhunderts mit diesen Stoffen. Schumann, Mendelssohn, Berlioz, Tschaikowsky oder Prokofjew - in Lied, Ballade, Schauspielmusik oder Ballett. Es ist überwältigend, wie viel „Shakespeare“ selbst in der Neuen Musik heute zu finden ist.