Bild: Die anonyme Giddarischde
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Vum Gugge unn’ Sehe’ - Beobachtungen einer musikalischen Selbsthilfegruppe  

„Eine Band und doch nicht richtig“ so oder so ähnlich beginnen weit schweifende Erklärungen zu der Frage nach „de’ anonyme Giddarischde“. Entstanden vor vierzehn Jahren mit ursprünglich drei Gitarristen aus einem Gitarrenseminar hat sich die Kapelle personell bis auf fünf Musiker verstärkt wobei mittlerweile auch nicht mehr alle Mitglieder zur Gitarre greifen ( zumindest nicht auf der Bühne ). Fest stand von Beginn an, dass eigene Stücke zum Vortrag kommen sollten. In der Folge entstanden Lieder, die ganz alltägliche Themen behandelten, wie Hausputz, Heimwerken oder auch nur die AB-Mick, Volksmusik also im besten Sinn. Verfasst sind die Texte ausnahmslos in pfälzisch, der Landessprache, denn was liegt näher als Beobachtungen des Alltags in eben dieser „Alltagssprache“ aufzuschreiben.  

Nach und nach und vor allem getragen vom Zuspruch der immer zahlreicheren Anhänger wurde pfälzisch auch zum Programm, wobei die Pflege und die Anwendung des Dialekts immer größere Priorität gewann. Dabei begibt man sich fast automatisch auf ein Terrain abseits der traditionellen Volksmusik, was vom Publikum jeden Alters gut angenommen wird.

Ein weiteres Anliegen ist die Authentizität der Stücke. Man ist stets bemüht von Dingen zu singen, von denen man etwas versteht was auch erklärt warum es lange Zeit kein „Liebeslied“ der Giddarischde gab und warum unsere Interpretation des Themas anders klingt als manch andere. So rückte ganz folgerichtig das Männerlied ins Blickfeld der Band und es entstanden Lieder wie „Hättscht emool Zeit“ die ganz anders als weite Teile der normalen Radiokost Männerthemen behandeln.