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Faust von Johann Wolfgang von Goethe

Die Geschichte von Doktor Faust und seinem Pakt mit Mephisto fasziniert die Massen seit Jahrhunderten. Der Fauststoff um die historische Person Johann Georg Faust, die wohl von 1480-1541 gelebt hat, lies die Fantasie diverser Schriftsteller erblühen. Das wichtigste Werk um die Faustsage ist die Geschichte von Johann Wolfgang Goethe. Er nahm der Erzählung ihren Rassismus und gab ihr ein hoffnungsvolles Ende. Insgesamt beschäftigte sich Goethe fast 60 Jahre lang mit dem Fauststoff. Goethes Geschichte ist bis heute eines der bedeutendsten Werke der Literatur.

Der Gelehrte Heinrich Faust möchte wissen, was die Welt im innersten zusammenhält. Enttäuscht von den Erkenntnissen der Wissenschaft, resümiert er, dass wir nichts wissen können. Um den wissenschaftlichen Fortschritt aber dennoch voranzutreiben, verwendet er Magie um den Erdgeist zu beschwören. Durch den Erdgeist hofft Faust, am Leben des göttlichen Alls teilhaben zu dürfen, er wird vom Geist aber lediglich verspottet und an seine eigene Sterblichkeit erinnert. Am Ostersonntag unternimmt Faust einen Spaziergang mit seinem Famulus Wagner. Während des Spaziergangs folgt den beiden plötzlich ein schwarzer Pudel, den Faust mit in sein Studierzimmer nimmt.

Dort angekommen, wird der Pudel zunehmend unruhig. Von Faust zur Rede gestellt und mit Zaubersprüchen beschworen, gibt das Tier sein wahres Gesicht bekannt: Mephisto. Im darauffolgenden Teufelspakt verpflichtet sich Mephisto, im Gegenzug für Fausts Seele, Faust all seine Wünsche im Diesseits zu erfüllen und ihm zu dienen. Faust ist bereit, dem Teufel seine Seele zu überlassen, falls es ihm gelingt, ihm Erfüllung und Glück im Leben zu verschaffen. 

Nachdem die beiden Akteure den Pakt schließen, führt Mephisto Faust in die Studentenkneipe "Auerbachs Keller", um ihm zu zeigen, wie einfach sich das Leben genießen lässt. Mephisto zaubert diverse Weinsorten an den Tisch, wodurch er die Gunst der Gäste erlangt. Die betrunkenen Gäste beginnen sich zunehmend über das Leben, die Liebe und die Kirche lustig zu machen, ehe sich der verzauberte Wein plötzlich in loderndes Feuer verwandelt. Erschrocken, gehen sie auf Mephisto los, da sie ihn des Zauber beschuldigen. Nur durch einen weiteren Zauber gelingt es Mephisto, ihm und Faust zur Flucht zu verhelfen. Im Anschluss begeben sich die beiden in eine Hexenküche, wo Faust von Mephisto dazu gedrängt wird, einen Zaubertrank zu sich zu nehmen, der Faust in einen jungen und begehrenswerten Mann verwandelt. Im Spiegel der Hexe erblickt Faust außerdem das Bild einer jungen Frau, die ihn sofort betört. 

Zurück in der Stadt, erblickt Faust ein junges Mädchen namens Margarete, die auch Gretchen genannt wird. Er fühlt sich direkt von ihr angezogen und fordert Mephisto dazu auf, Gretchen Fausts Geliebte zu machen. Andernfalls droht er mit der Auflösung des Paktes. Mephisto darf sich aber nicht in die Gefühle der Menschen einmischen und muss deshalb statt Gretchen zu verzaubern, eine andere Art und Weise wählen um Faust zu helfen. Zunächst versucht es Mephisto mit einem Schmuckkästchen, das er in Gretchens Zimmer hinterlässt. Dieses wird aber bald von ihrer Mutter beschlagnahmt und an einen Priester übergeben. In einer Szene, wo Gretchen ihre Nachbarin Marthe Schwerdtlein besucht, schlägt Mephistos List erneut zu. Mephisto erscheint plötzlich während des Treffens und setzt Marthe darüber in Kenntnis , dass ihr Ehemann tot ist und kein Erbe hinterließ. Marthe ist zwar bestürzt, zugleich aber auch äußerst von Mephisto angetan. Außerdem erzählt Mephisto Gretchen von Faust und dass er sie kennenlernen möchte, woraufhin Marthe Mephisto und Faust eine Einladung in ihren Garten folgen lässt. In dem Garten küssen sich Faust und Gretchen zum ersten Mal. Faust und Gretchen spüren immer mehr, dass sie vom Verlangen aneinander getrieben werden und an nichts anderes mehr denken können. In Marthens Garten möchte Gretchen wissen, wie Faust zum Christentum steht. Der Ursprung der sogenannten Gretchenfrage. Faust antwortet ausweichend, dass die traditionelle Religiosität ihm unzulänglich sei. Gretchen akzeptiert die Antwort, hält Faust aber auch vor, kein Christ zu sein.

Getrieben vom Verlangen nach Gretchen, überreicht er ihr ein Schlafmittel, das Gretchen ihrer Mutter verabreichen soll, damit Faust sie nachts aufsuchen kann. Doch der Trank stellt sich als tödlich heraus. Valentin, ein stolzer Soldat und Gretchens Bruder, erfährt Wind von der Tat und schwört Rache an Faust und Mephisto und lauert diesen an seinem Elternhaus auf. Beim Kampf zwischen Faust und Valentin, wird Gretchens Bruder von Mephisto verzaubert, weshalb es Faust ohne große Mühe schafft, Valentin zu erstechen. Kurz vor seinem Tod beschuldigt Valentin seine Schwester der Zuchtlosigkeit, da sie ein außereheliches Verhältnis mit Faust eingegangen sei. Gretchen ist voller Schuldgefühle, da sie sich die Schuld am Tod ihrer Mutter und ihres Bruders gibt. Außerdem ist sie zunehmend verängstigt, da sie von Faust schwanger ist. Später ertränkt sie verzweifelt ihr neugeborenes Kind und wird deshalb zum Tode verurteilt. Trotz eines Rettungsversuches, den Faust und Mephisto unternehmen, gibt sich Gretchen ihrem Schicksal hin und weigert sich, aus dem Kerker zu fliehen.

So endet die Tragödie Faust 1 mit der Flucht Mephistos und Fausts aus dem Kerker, die nun Gretchen ihrem Schicksal überlassen.
Quelle: ADticket.de
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