Bild: Felix Oliver Schepp
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Information zur Veranstaltung

Felix Oliver Schepp sammelt schon als Zehnjähriger Bühnenerfahrungen bei zahlreichen Opernproduktionen in ganz Deutschland, er singt z.B. den 1. Knaben in der Zauberflöte oder den Liebesgott Amor in Orfeo ed Euridice.

Noch während des Studiums an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München führen ihn Engagements an das Landestheater Tirol, Festspielhaus Baden-Baden, Staatstheater Nürnberg, sowie ans Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz. Mit Auszeichnung für sein Diplom-Ein-Mann-Stück schließt er 2008 seine Ausbildung ab, wird danach als Gast am Opernhaus Zürich engagiert, ist in West Side Story an der Oper Graz als Baby John zu sehen und spielt in Comedian Harmonists am Landestheater Schwaben eine der Titelrollen.

Inzwischen ist sein Lebensmittelpunkt Hamburg. Hier ist er Ensemblemitglied auf Hamburgs schwimmender Bühne Das Schiff. Er gastiert unter anderem am Deutschen Schauspielhaus, organisiert seine eigene Newcomer-Mix-Show Neues aus´m Unterdeck und entwickelt seine Solo-Abende zwischen Chanson und Klavierkabarett, mit denen er auf Kleinkunstbühnen in ganz Deutschland unterwegs ist. Für seine eigenen Lieder, seine „scheppsons“ erhält er 2012 den DEUTSCHEN CHANSONPREIS NACHWUCHSPREIS.

(Quelle Text: www.felixoliverschepp.de) 

Aktuelles Programm: Hirnklopfen
Jetzt mal Hand auf´s Hirn. Oder raucht Ihnen schon das Herz? Kennen Sie diesen wunderbar hilfreichen Satz „Du denkst zu viel“? Und wussten Sie schon, dass man Herzschmerz einfach wegklopfen kann? Felix Oliver Schepp singt um unser aller Leben. Von der Denkwürde des Menschen. Und von ganzem Herzen.

In seinem zweiten Soloprogramm zwischen Chanson und Musikkabarett nimmt er sich zwei Privilegien vor, die in dieser Ausprägung wohl nur dem Homo Sapiens gegeben sind: den Verstand und das Gefühl. Gut, natürlich: niedliche Katzenvideos im Internet sind beliebter als etymologische Abhandlungen darüber, dass das Wort „Gag“ (englisch für Witz) auch würgen oder knebeln bedeutet. Aber ist dieses pausenlose Geklicke und Gemöge nicht eigentlich eine Ersatzhandlung für echte Herzensangelegenheiten? Und ist das menschliche Gehirn womöglich überhitzt durch die rund 20000 Entscheidungen, die wir täglich treffen müssen - Tendenz steigend durch noch mehr Möglichkeiten wie Zunge spalten oder Apfelsaft-Geburt?

Mit seinen schrägen Liedern und seinen skurril-poetischen „scheppsons“, macht Felix Oliver Schepp sich auf die Suche nach dem richtigen Maß. Er singt von Kindern, die bis zur Kritikunfähigkeit hochgelobt werden und bittet den Heiligen Perfektus um Ablass. Er treibt die Geltungssucht der Generation Individuell so weit, dass das narzistische Mauerblümchen seinen Ausweg im Pflanzendünger sucht. Er appelliert, sich nicht auszuruhen auf diesem ewigen „Bleib wie Du bist“. Weg von der Engstirnigkeit. Für ein bisschen mehr Großherz. Ohne gleich den Kopf zu verlieren.