"Ich kann alles - bloß nicht mehr Namenlos sterben"
Sascha Reimann hatte keine leichte Kindheit. Er wächst in Bremen im Problemviertel auf, hat Mühe seine Ausbildung zu meistern und entwickelt ein Drogenproblem. Doch dort beginnt seine musikalische Laufbahn. Durch die Zeit im Heim für schwer erziehbare Kinder gerät er an Hip-Hop Musik. Unter dem Namen Freak Association veröffentlichte er mit zwei Kollegen aus Bremen das erste Album Freaks (1994). Es folgt eine dazugehörige Tour, danach aber Ernüchterung und die Trennung der Gruppe.
In Collaboration mit Afrob entsteht 1999 Reimemonster, ein deutschlandweiter Erfolg, darauf sein erstes eigenes Werk Asimetri mit anschließender Tour, ebenfalls erfolgreich. Sein Drogenproblem wird wieder schlimmer und es kommt zu Zoff mit Tourbegleiter DJ Stylewarz und zu einer vorläufigen Trennung. Es erscheint ein zweites Album Fertich (2001), welches jedoch nicht so gut ankommt. Mit 30 Jahren veröffentlicht er dann die Platte Audiobiography (2003) als eine Art musikalisches Memoire, das seiner Karriere einen Aufschwung verpasst. Nach Düstere Legenden (2006) verabschiedet er sich erstmal aus dem Musikbusiness, macht in einigen TV-Serien mit und hält sich bedeckt.
2008 bis 2018 wirkt Sascha Reimann als Ferris Hilton als Teil der Hip-Hop Gruppe mit Techno Beats Deichkind, jedoch fehlt ihm die künstlerische Freiheit und er gräbt Ferris MC wieder aus. Mit dem Album Glück ohne Scherben (2015) ließ der Rapper seine Solo-Karriere wieder auferstehen. Zuletzt veröffentlichte der Rapper einige Singles wie Bodybuilder (2023), Linksradler Punk Schlager (2023) oder Gekündigt (2023).
Quelle: ADticket.de