Bild: Gardi Hutter
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Information zur Veranstaltung

So ein Käs
Seit 35 Jahren tourt Gardi Hutter durch die halbe Welt und kommt vor lauter Arbeit gar nicht dazu, ihre Jubiläen zu feiern. Ihr Solo SO EIN KÄSE entstand 1988, in Zusammenarbeit mit Ferruccio Cainero und Mark Wetter und ist über 500x gespielt worden. Inspiriert durch die heutige politische Wetterlage wurde das Stück neu bearbeitet und sein Schluss kurzerhand umgekrempelt.


Nachdem das Anhäufen von Reichtum, sprich Käsebrocken in einer Mäusefalle, gelungen ist, fangen die wahren Probleme erst an: wie bewahrt die Wohlstandsmaus ihren Besitz und wie hält sie diejenigen draussen, die es nur auf ihren Käse abgesehen haben. MAUS HANNA würde eine Initiative für die sofortige Ausschaffung aller Käseliebhaber begrüssen!

Die Schneiderin
Es sind die Bretter des Schneidertisches, die ihr die Welt bedeuten.
Ein Blick durchs Knopfloch genügt: Erzählstoff gibt's in Ballen. Gardi Hutter richtet mit der grossen Schere an: wie immer wird weder an Boshaftigkeit noch an Unglück gespart. Sie lässt die Puppen tanzen - die Schneiderpuppen. Abgründe tun sich im Nähkästchen auf. Bei so vielen Spulen kann sogar das Schicksal den Faden verlieren.
Mit DIE SCHNEIDERIN erschaffen Gardi Hutter und Michael Vogel (Familie Flöz) ein Theaterstück über die Endlichkeit des Seins und die Unendlichkeit des Spiels. Außerhalb der Zeit.

Die tapfere Hanna
Eine Wäscherin, die von großen Heldentaten träumt.
Hanna, zerzaust und versponnen, hat als Wäscherin kein leichtes Leben. Widerspenstige Wäscheklammern, heimtückische Wäscheseile, ein Waschbecken mit schwindelerregenden Abgründen und vor allem ein dreckiger und fauler Wäschehaufen können nur mit List bezwungen werden. Hanna‘s einziger Lichtblick ist ihr Buch über die Heldentaten von Jeanne d‘Arc, das sie in den Arbeitspausen mit Hingabe liest. Ja! Ohne Zögern würde sie ihr einsames und mühsames Leben gegen Abenteuer, Ruhm und Ehre eintauschen. Traum und Wirklichkeit vermischen sich, verlieren ihre Grenzen. Der Waschzuber wird zum Kriegsschiff, der Wäschehaufen zum Kampfross… Es lebe Jeanne d´ArPpo! Mangels ausländischen Eroberern erklärt sie kurzerhand ihrem bittersten Feind den Krieg: dem "Riesenhaufendreckiger-Wäsche". Weder Raufereien noch Saufereien, weder Verrat noch Feigheit können die wackere Heldin entmutigen, die sich, mit immer mehr Pfannen und Kübeln gewappnet, tapfer schlägt. Aber kleine Leute haben es schwer aus dem Schatten zu treten….und Hanna geht heldenhaft in ihrem Waschbecken unter.