Bild: Hauschka
Hauschka Tickets jetzt im Vorverkauf sichern. Karten für Hauschka live im Rahmen der Tournee 2017.
weitere Infos

Information zur Veranstaltung

Der Düsseldorfer Neo-Impressario des präparierten Klaviers - Hauschka - ist einer der vielseitigsten und erfolgreichsten Komponisten an der Schnittstelle von moderner Klassik und Popkultur: Im Mai veröffentlichte er seine Kooperation mit der amerikanischen Stargeigerin Hilary Hahn auf Deutsche Grammophon/Universal, für dieses Jahr ist ebenso ein Remixalbum seines letzten Erfolgsalbums "Salon des Amateurs" (Fat Cat) mit Beiträgen von Michael Mayer, Carsten Nicolai etc. angekündigt, Filmmusik für den aktuellen Doris Dörrie Film, Theatermusik am Düsseldorfer Schauspielhaus und in Frankfurt, Festivalleiter des Aproximation Festivlas in Düsselorf, erfolgreiche Tourneen durch USA, Europa und Japan, sowie Kooperationen mit u.a Owen Pallett, Hildur Gudnadottir bilden nur einen kleinen Ausschnit aus seinem Werk.

Wie ein Monolith besetzt John Cage das Genre des Prepared Piano. Deshalb lassen die meisten Musiker lieber die Finger davon - mit Ausnahme von Hauschka. Ohne sein musikalisches Vorbild zu verleugnen, experimentiert Hauschka kunstfertig mit dem Prepared Piano und weiß es für seinen ganz individuellen Stil virtuos einzusetzen.

Wer einmal erlebt hat, wie aufwändig das Stimmen eines Klaviers ist, der versteht, weshalb viele Musiker seinen Klang für perfekt halten. Doch manche geben sich mit den 88 Hämmern nicht zufrieden: sie öffnen ihre Instrumente und streuen Grautöne zwischen die schwarzen und weißen Tasten. Unter den wenigen, die das “prepared piano” zu dem unverwechselbar Eigenen gemacht haben, ist Hauschka. Er klemmt Lederfetzen, Filzstücke und Gummi zwischen die Saiten, umwickelt die Hämmer mit Alufolie, webt Gitarrensaiten ein; Kronkorken hüpfen durch den Korpus, stumpf schlagen die abgeklebten Saiten an – oder hört man da ein Schlagzeug? Mancher Klang ist so verfremdet, dass er von einem Keyboard oder einer Gitarre stammen könnte. Idylle, Utopie, Melancholie. Da sind sie versammelt, diese schwammigen Gefühlsworte, wenn es um Musik mit einem schwer fassbaren Emotionsgehalt geht. Wer die Musik von Hauschka hört, kann nicht anders, als ihn sich als einen glücklichen Menschen vorzustellen. Ein Rausch und Kontrollverlust, in dem die größte denkbare Freiheit liegt - und, wie er sagt: “der höchste Grad der Schönheit”.