Einer der eifrigsten Kabarettisten Deutschlands
10 Auftritte und über 1000 Shows absolvierte das Kabarett-Fernrohr zusammen mit Helmut Schleich bis 1997. Ein Jahr darauf folgte das erste Solo-Programm des vollschlanken Komikers, Brauereifrei - Der Rausch packt aus. Er wurde dafür unter anderem mit dem bayerischen Kabarettpreis ausgezeichnet. Drei Jahre später folgt sein zweites Solo-Programm Das Auge isst man mit. Das 2004 gestartete Radioformat Heinzl & Kurti von Helmut Schleicher und Christian Springer hat heutzutage Kultstatus. Es folgten weitere Soloprogramme, Auftritte im Bayerischen Fernsehen (Spezl Wirtschaft oder Schleich Fernsehen) oder bei anderen kabarettistischen Veranstaltungen. Deutschlandweite Bekanntheit erlangte er außerdem durch seine Rollen inOttis Schlachthof und Neues aus der Anstalt.
Außer für seine pointierten Erzählungen ist Helmut Schleich vor allem dafür bekannt, dass er Prominente wie Ottfried Fischer, Papst Benedikt XVI. und Franz Josef Strauß wie kein Zweiter parodieren kann. Die lässt er auch gerne in seine Live-Programme mit einfließen.
Ein neues Programm? Kann man so nicht sagen
In einer Zeit in der Geschichten aus der Wirklichkeit, die aus dem Kabarett ohne Mühe übertrumpfen können, ist es manchmal schwer, neue Witze über die Politik zu reißen. Helmut Schleich versucht es trotzdem in seinem neuen Programm: Kann man so nicht sagen. Er bedient sich dabei an dem Leitspruch des russischen Sozialismus "Überholen ohne einzuholen", Politik und Kabarettismus haben halt beide die gleiche Absicht - den Überraschungseffekt. Sie denken jetzt: Kann man so nicht sagen? Helmut Schleich schon.
Quelle: ADticket.de