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Information zur Veranstaltung

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der jeder eine Rolle zu erfüllen hat. Wir sterben, angeschlossen an Schläuche auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Wir lassen uns anonym bestatten, weil niemand da wäre, der unser Grab pflegt. Wir verdrängen unsere Trauer und machen weiter wie bisher.
Doch es gibt eine Gegenbewegung. Ehrenamtliche HospizhelferInnen unterstützen Familien, damit Angehörige zuhause sterben können. Hospize nehmen Sterbende in ihren letzten Wochen liebevoll auf und stehen ihnen bei. Neue, persönlichere Formen der Beerdigung werden entwickelt. Ein gesellschaftliches Umdenken beim Thema scheint möglich.
In seinem neuen Buch betrachtet der ehemalige Bremer Bürgermeister Henning Scherf zusammen mit der Soziologin Annelie Keil diese Tendenz. Sie beschreiben ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit dem Tod und Fragen danach, wie wir heute sterben wollen.
Henning Scherf, der sich in mehreren Büchern mit Fragen zum Leben im Alter beschäftigt hat, stellt seine Gedanken zum Thema bei uns vor.

Grau ist bunt oder was im Alter möglich ist

Der ehemalige Bremer BürgermeisterHenning Scherf gibt Anregungen zu einem gelingenden Altern.
Wie wollen wir im Alter leben? Henning Scherf hat sein eigenes Bild vom Alter und Älterwerden entwickelt. Er erzählt, wie seine Eltern und Großeltern alt geworden sind und wie er selbst mit dem Thema umgeht.
Der großen Angst vor dem eigenen Altern und der Panik vor dem "demographischen Wandel" stellt er ein positives Altersbild entgegen, wie er selbst es in einer "Senioren-WG" in Bremen vorlebt. Die Veränderungen, die sich durch das Älterwerden ergeben, bergen viele neue Chancen. Henning Scherf zeigt, wie wir sie nutzen können.