Bild: Herbert Schuch
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Zart gleiten seine Hände über die Tasten des Klaviers, sie scheinen beinahe zu fliegen. Schon nach wenigen Tönen zieht die Klavier-Melodie die gesamte Aufmerksamkeit auf sich. Als Zuhörer kann man nicht mehr entkommen, man ist wie gefangen von der Intensität des Instruments und des Spielers, der komplett versinkt in seinem Spiel, in der Leidenschaft, die er hegt. 

Ob bei klassischen Stücken von Beethoven oder bei seinen eigenen Werken: Herbert Schuch ist ein Ausnahmepianist, der bereits mit vielen verschiedenen Musikern und Ensembles auf der ganzen Welt zusammengearbeitet hat. Zwei Konzeptalben hat er bis dato veröffentlicht: „Nachtstücke“ und „Sehnsuchtswalzer“, die beide großen Anklang bei den Liebhabern klassischer Musik fanden. Als weitere Produktion nahm er Beethovens Klassikkonzert Nr. 3 auf. Ebenso findet sich auf dieser CD Viktor Ullmanns Klavierkonzert. Beide Kompositionen spielte Schuch gemeinsam mit dem WDR Symphonieorchester unter der Leitung von Olari Elts ein.

Ursprünglich stammt Herbert Schuch aus Rumänien. Im Jahre 1979 wurde er in Temeschburg geboren und wanderte schließlich nach den ersten Klavierstunden mit seiner Familie 1988 nach Deutschland aus. An keinem geringen Institut als dem Salzburger Mozarteum setzt er das Klavier-Studium unter der Leitung von Kurt Hantsch und Prof. Karl-Heinz Kämmerling fort. Durch die Arbeit mit Alfred Brendel wird seiner musikalischen Entwicklung zunehmend eine Richtung gegeben. Ebenso interessiert er sich besonders für die Kammermusik, was aus dem Erlernen der Geige in der Kindheit resultiert.
 
Der Pianist arbeitet aktuell mit diversen Orchestern zusammen (beispielsweise den Londoner Philharmonikern) und tritt mit diesen immer wieder auf. Außerdem engagiert sich der Wahl-Rosenheimer für das Projekt „Rhapsody in School“, was sich für die Distribution von klassischer Musik in Schulen einsetzt. Bei diversen Klavierabenden wird er 2014 sowohl eigene als auch Stücke bekannter Komponisten präsentieren und alle Liebhaber der Klassik in seinen Bann ziehen. (Text: Anne Brendel)