Bild: Herman Van Veen
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Information zur Veranstaltung

Am 19. Mai 1974 trat im Kölner Sendesaal des WDR zum ersten Mal ein bis dahin hierzulande unbekannter, holländischer Universal-Entertainer auf, der kaum deutsch sprach, aber singen konnte wie ein junger Gott.
42 Jahre später begibt Herman van Veen sich auf seine neue, mittlerweile elfte Deutschland-Tournee, die er „Fallen oder Springen“ nennt. Er sagt: „Dieses Motto passt außergewöhnlich gut zu meinem Alter. Es war und wird auch immer die wichtigste Entscheidung meines Lebens bleiben, ob ich mich einfach nur fallen lasse oder aktiv springe. Bei Problemen habe ich mich immer dafür entschieden, zu springen und eine Lösung zu finden“.

Mit seinen 70 Jahren fühlt er sich zwar „im Winter seines Lebens angekommen“, ist aber nach wie vor voller Tatendrang und spielt regelmäßig über 100 Konzerte pro Jahr, die zudem mit dem einen Wort „Konzert“ im Grunde nur unzulänglich beschrieben sind. Und nach wie vor ist Herman van Veen in seinem Genre einzigartig. Die Kreativität des Sängers, Liedermachers, Geigers, Clowns, Kabarettisten, Komponisten, Poeten und Malers ist unerschöpflich. Mit leisen Tönen und geistreichen, rätselhaften und verrückten Worten verzückt er sein Publikum seit Jahrzehnten in den Niederlanden, in Frankreich, Belgien, Luxemburg, in Deutschland, österreich, der Schweiz und auch in Südafrika. Auf seinen Konzerten umgibt er sich stets mit exzellenten Musikern. Nach dem Tod seines Pianisten Erik van der Wurff, mit dem er 52 Jahren zusammenspielte und der für ihn eine Art „Schatten“ war, begleiten ihn aktuell: seine Gitarristin und musikalische Partnerin Edith Leerkes, die wunderbare Sängerin und Geigerin Jannemien Cnossen und die jungen Wilden: der Bassist Dave Wismeijer, die Sängerin und Geigerin Saskia Egtberts, der Schlagzeuger Julian du Perron, der Gitarrist Robin Scherpen und der Sänger und Klarinettist Rikkert van Huisstede.