Bild: Ingrid Noll
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Information zur Veranstaltung

Ingrid Noll
Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, musste China 1949 mit ihrer Familie verlassen. Sie heiratete, bekam drei Kinder und schrieb Kinderbücher. Mit 54 Jahren verfasste sie ihren ersten Kriminalroman, „Der Hahn ist tot“. Für ihr zweites Buch, „Die Häupter meiner Lieben“, erhielt sie den „Glauser“ für den besten Kriminalroman des Jahres 1993, ihr dritter Roman, „Die Apothekerin“, wurde mit Katja Riemann und Jürgen Vogel verfilmt.
 
Ingrid Noll: Hab und Gier. Roman
KLAPPENTEXT
Lange schon hatte die Bibliothekarin Karla vom Rentnerdasein geträumt: sich zurücklehnen und endlich in Ruhe selber lesen. So gibt sie mit 60 ihren Job in der Stadtbücherei auf. Mit einigen Kollegen hält sie lose Kontakt - bis zu einer folgenschweren Einladung. Beim „Gabelfrühstück“ macht ihr der kinderlose Witwer Wolfram todkrank ein Angebot: Falls sie sich um seine Beerdigung und die Inschrift auf seinem Grabstein kümmert, erbt sie ein Viertel eines Vermögens. Pflegt sie ihn bis zu seinem Tod, erbt sie die Hälfte. Und bringt sie ihn wunschgemäß um, bekommt sie alles, eine Villa in Weinheim inklusive ... Die Ruhe der Rentnerin ist dahin.
 
Rezensionsnotiz zu Die Welt, 15.10.2014 Elmar Krekeler ist ein echter Fan von Ingrid Noll, auch wenn es ihm, wie er gesteht, mitunter etwas peinlich ist, wie laut er beim Lesen ihrer Krimis lachen muss. Ziemlich komisch findet er, wie Noll den Mittelstandsbürger in ihre literarische Mangel nimmt und methodisch all die Schlechtigkeit aus ihm herauspresst, die ihrer Meinung nach in ihm steckt. Im vorliegenden Fall geht es um eine Rentnerin, die von ihrem Ex-Kollegen sein gesamtes Erbe angeboten bekommt, wenn sie ihm dabei hilft zu sterben. „Perfide und elegant“ findet Krekeler das, und für einen Krimi aus der Pfalz auch bemerkenswert brisant.
 
Verfilmungen
1993 Bommels Billigflüge mit Rosemarie Fendel, Dominique Horwitz und Katerina Jacob
1997 Die Apothekerin, von Rainer Kaufmann; mit Jürgen Vogel, Richy Müller und Katja Riemann, die für ihre Rolle den Deutschen Filmpreis 1998 gewann
1999 Die Häupter meiner Lieben, von Hans-Günther Bücking; mit Christiane Paul, Heike Makatsch und Andrea Eckert
2000 Der Hahn ist tot (als TV-Film)
2000 Kalt ist der Abendhauch, von Rainer Kaufmann; mit August Diehl und Fritzi Haberlandt, die dafür 2001 den Bayerischen Filmpreis als beste Nachwuchsdarstellerin gewann